BRS News

02.12.2022

Podcast StadtLandKuh: Lang lebe die Kuh!

Milchbäuerin Lena hat ein klares Ziel: Bei ihr sollen die Kühe möglichst alt werden. Und dafür tut Lena auch einiges. Bei der Haltung der Tiere, aber auch schon davor. Bei der Zucht. Denn wie gesund und widerstandsfähig so eine Milchkuh ist, das ist ein Stück weit genetisch vorprogrammiert.

 
02.12.2022

Preis der Tiergesundheit: 3. Platz für Scholten-Meilink GbR

Gisela Scholten-Meilink und Wiljan Meilink waren beim diesjährigen Preis der Tiergesundheit der MSD erfolgreich. Sie erreichten den dritten Platz in der Preiskategorie Fruchtbarkeit von Milchkühen. Gesucht wurden Betriebe mit innovativen Maßnahmen, die sich in der Praxis bewährt und die Tiergesundheit der Kühe gesteigert haben.

 
02.12.2022

Niederlande: CO2-Fußabdruck von Rohmilch um 35% gesunken

Wissenschaftler in den Niederlanden haben ermittelt, dass die Treibhausgasemissionen pro kg Rohmilch zwischen 1990 und 2019 auf der Grundlage einer Lebenszyklusanalyse um 35 % gesunken sind. Der CO2-Fußabdruck der in den Niederlanden produzierten Rohmilch lag 2019 bei 992 g CO2-Äq. pro kg fett- und eiweißkorrigierter Milch (FPCM), verglichen mit 1.522 g CO2-Äq. im Jahr 1990. Dabei wurde das enterische Methan um 15% reduziert. Es sind zusätzliche Anstrengungen erforderlich, wenn der niederländische Milchsektor seinen Beitrag zur Begrenzung der globalen Erwärmung auf 1,5°C leisten soll.

 
02.12.2022

1,5 °C-Ziel - Strategien zur Verringerung der Methanemissionen von Wiederkäuern

Um das globale 1,5 °C-Ziel erreichen zu können, müssen auch die landwirtschaftlichen Methanemissionen gesenkt werden. Der Methanausstoß von Wiederkäuern muss bis 2030 um 11 bis 30 % und bis 2050 um 24 bis 47 % im Vergleich zu den Werten von 2010 reduziert werden. In einer Meta-Analyse wurden Strategien zur Verringerung der produktbezogenen (CH4 pro Einheit Fleisch oder Milch) und absoluten enterischen CH4-Emissionen ermittelt. Drei produktbezogene Strategien - nämlich die Erhöhung der Fütterungsmenge, die Verringerung der Grasreife und die Verringerung des Verhältnisses von Futter zu Kraftfutter - verringerten den CH4-Gehalt pro Einheit Fleisch oder Milch um durchschnittlich 12 % und erhöhten den absoluten Gehalt um durchschnittlich 17 %. Fünf Strategien zur Verringerung der absoluten Methanemissionen, nämlich CH4-Inhibitoren, gerbstoffhaltige Futtermittel, Elektronensenken, Öle und Fette sowie Ölsaaten - verringerten den täglichen Methanausstoß um durchschnittlich 21 %. Global gesehen kann das 1,5 °C-Ziel bis 2030 nur mit einer 100-prozentigen Umsetzung der wirksamsten Strategien erreicht werden, nicht jedoch bis 2050, da die Minderungseffekte durch den prognostizierten Anstieg des CH4-Ausstoßes aufgrund der steigenden Milch- und Fleischnachfrage aufgehoben werden.

 
01.12.2022

Tierische Lebensmittel ermöglichen eine ideale Eiweißversorgung

Tagesbedarf Proteine

Protein ist elementarer Baustein aller lebenden Organismen und hat vielfältige Funktionen im menschlichen Körper. Die kleinsten Bausteine der Proteine sind Aminosäuren. Der Mensch kann seinen Tagesbedarf an Protein über unterschiedliche Lebensmittel decken. Betrachtet man die reine Proteinmenge, so wäre der Tagesbedarf eines durchschnittlichen Erwachsenen (Beispiel: Mann, 25 bis 51 Jahre, 70 kg Körpergewicht, mittlere Aktivität) beispielsweise durch 415 g Haferflocken gedeckt. Mit dieser Menge würden jedoch bereits 1.580 Kilokalorien aufgenommen. Alternativ könnte mit dem Genuss von 191 g Schweinefilet ebenfalls der Tagesproteinbedarf gedeckt werden - dabei würden lediglich 292 Kilokalorien aufgenommen werden.

 
01.12.2022

Ergebnisse der Grassilage Ernte 2022

Die ersten Schnitte der Grassilageernte 2022 sind abgeschlossen und werden bereits verfüttert. Die durchgeführten Analysen der Grassilagen des ersten Schnittes lassen bereits Rückschlüsse auf die Qualität in diesem Jahr zu. Die Ergebnisse stellt Dr. Wolfram Richardt, Leiter Landwirtschaftliches Untersuchungswesen LKS (Landwirtschaftliche Kommunikations- und Servicegesellschaft mbH) im aktuellen Beitrag von Proteinmarkt vor.

 
30.11.2022

VIDEO: Futtermitteleffizienz in der Milchwirtschaft

Eine effiziente Fütterung in einem Milchviehbetrieb steigert die Leistung der Tiere und sorgt für einen nachhaltigen und rentablen Betrieb. Im Video des niederländischen Forschungsinstituts Wageningen Livestock Research spricht Rosalinde Goselink auf dem Dairy Campus in Leeuwarden darüber, dass die Futtermitteleffizienz nicht nur mit der Leistung der Milchkühe zusammenhängt, sondern auch mit der Nachhaltigkeit - Stickstoff und Ammoniak sind hier die wichtigsten Themen. Sie spricht auch über die Proteineffizienz und die Verringerung des Methanausstoßes pro Liter produzierter Milch. Ein aktueller Versuch konzentriert sich auf proteinarme Futtermittel. Wie niedrig kann die Eiweißzufuhr sein? Welche langfristigen Auswirkungen hat die Fütterung von weniger Eiweiß? Im Rahmen des Versuchs wird auch die Effizienz der Weidehaltung untersucht - wie viel Milch kann pro Kilogramm frischem Gras produziert werden. Außerdem wird untersucht, wie sich das Jungviehmanagement auf die Futtereffizienz in der späteren Produktionsphase als erwachsene Milchkuh auswirken kann.

 
30.11.2022

Schweinehalter Jan-Hendrik-Hohls erzielt 1. Platz beim MSD-Preis der Tiergesundheit

top agrar - Für Jan-Hendrik Hohls ist der Langschwanz einer der wichtigsten Indikatoren für die Gesundheit seiner 320 Sauen und 2.500 Mastschweine.

 
29.11.2022

Klimaschutz: Bundesbürger würden lieber speisen statt reisen

Fast die Hälfte der Bundesbürger würde auf Flugreisen verzichten, um das Klima zu schützen. Das ist eines der Ergebnisse aus der repräsentativen Umfrage zum Image der deutschen Landwirtschaft, die der gemeinnützige i.m.a e.V. jetzt präsentiert hat. Neben Themen der Landwirtschaft wurden auch Verbraucherthemen abgefragt. Dabei wurde deutlich: Um das Klima zu schützen, ist die Bevölkerung nicht bereit, ihr Leben radikal zu verändern. Die Mehrheit der Menschen würde Einschränkungen hinnehmen, jedoch nicht auf den Verzehr von Fleisch und Wurst oder das Autofahren verzichten.

 
29.11.2022

Keine Mehrheit für Gentechnik in der Landwirtschaft

hib/NKI - Die Kritiker einer Weiterentwicklung neuer Züchtungsmethoden in der Landwirtschaft sowie einer Reform des EU-Gentechnikrechts sind bei der Sachverständigen-Anhörung am Montagnachmittag im Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft in der Mehrheit gewesen. Zur Diskussion stand der Antrag (20/2342) der CDU/CSU-Fraktion mit dem Titel Landwirtschaftliche Produktion zukunftsfähig gestalten - Innovationsrahmen für neue genomische Techniken schaffen. Die Unions-Fraktion fordert eine gezielte Nutzung und die Weiterentwicklung neuer Züchtungsmethoden in der Landwirtschaft sowie eine Reform des EU-Gentechnikrechts.