BRS News

20.01.2012

Trinkwasser in Deutschland ist spitze

Trinkwasser aus Deutschlands Wasserwerken ist fast immer einwandfrei, man kann es bedenkenlos konsumieren. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle Bericht zur Trinkwasserqualität des Bundesgesundheitsministeriums und des Umweltbundesamtes (UBA).

Damit geben die Ergebnisse den Befürwortern der in Deutschland geltenden strengen Umweltgesetze recht. Z.B. schreibt die Düngeverordnung u.a. für Tier haltende Betriebe eine Nährstoffbilanzierung bei der Ausbringung von Wirtschaftsdüngern vor. Wirtschaftsdung muss innerhalb von 4 Stunden eingearbeitet werden und darf nicht während der vegetationsfreien Zeit ausgebracht werden. Das Bundesimmissionschutzgesetz soll die Umwelt vor Einträgen aus der Luft schützen.
 
19.12.2011

Soja: wichtige Pflanze für die Bioenergiebranche

Die meisten Leguminosen gehen in ihren Wurzelknöllchen eine Symbiose mit stickstofffixierenden Bakterien ein. Sie machen sich dadurch nahezu unabhängig vom Nitratgehalt des Bodens und können in stickstoffarmen Böden überleben (nach Wikipedia). Wenn diese Symbiose dazu führt, den Einsatz stickstoffhaltiger Mineraldünger zu reduzieren, soll das gut für die Umwelt sein. Die Sojabohne gehört z.B. zu diesen Pflanzen. Allerdings gilt die Sojabohne als selbstunverträglich, d.h. es muss ein Fruchtwechsel eingeplant werden, will man keine Ertragseinbußen provozieren. Außerdem liebt es die Pflanze trocken bei Bodentemperaturen von 10 Grad Celsius. Das ist u.a. der Grund dafür, dass diese Pflanze v.a. auf solchen Vorzugsstandorten angebaut wird, die diese Voraussetzungen ganzjährig gewährleisten. Das sind u.a. Argentinien, Brasilien und Amerika. Viele Kritiker glauben, dass der Sojabohnenanbau die Ursache für das Waldsterben im Regenwald ist. Und daran wiederum sei die Tierhaltung schuld. Doch stimmt diese Argumentation wirklich? Warum könnte eine leichte Ausdehnung des brasilianischen Tierbestandes sogar vorteilhaft für das Land sein?

 
12.12.2011

Markergestützte Tierzucht für Ferkelvitalität

Einer Pressemeldung des Internetportal Pig Progress zu Folge, hat das Zuchtunternehmen Topigs Genabschnitte im Genom des Schweins gefunden, die nicht nur die Wurfgröße, sondern auch für Geburtsgewicht und somit die Ferkelvitalität verantwortlich sein sollen. Mit Hilfe der Marker gestützten Selektion könnten diese Merkmale, die i.d.R. mit klassischen Zuchtmethoden nur rel. langsam verbessert werden können, gezielt bearbeitet werden.
Bekannt ist die Markergestützte Selektion in der Schweinezucht schon lange. Ein klassisches Beispiel ist die Züchtung auf Stressresistenz mit Hilfe des sog. MHS-Gentests.
 
14.10.2011

EHEC: Vegetarier retteten den Fleischmarkt?

Unter den ersten 10 Patienten, die an den Folgen einer EHEC-Kontamination erkrankten, sollen drei Vegetarierinnen gewesen sein, zitiert Georg Keckl aus einem Interview mit Prof. Reinhard Brunkhorst, Präsident des Verbandes der Nierenärzte (DGfN) für eine Aufarbeitung der EHEC-Krise. Da konnte man von vornherein ausschließen, dass Fleisch oder irgendetwas anderes eine Rolle spielen konnte. Ein gentechnisch hergestelltes Medikament soll in der Krise weitere Tote verhindert haben, behauptet der Autor.

Quelle: Ehec & Bio: Eine politisch unkorrekte Verbindung! Von Georg Keckl
 
20.05.2011

Spermaqualität - eine ständige Herausforderung

Seit Ende der achtziger Jahre betreiben deutsche Schweine-Besamungsstationen gemeinsame Forschung. Ziel ist es, konkrete Merkmale der Spermaqualität zu finden, um den Befruchtungserfolg verbessern zu können.

Als Ergebnis dieser Forschung wurden u. a. Methoden der Verdünnung und Konservierung von Frischsperma entwickelt. Darüber hinaus wurde eine Fülle von Einflüssen auf die Spermaqualität erkannt, die von der Tagesform des Ebers bis zur Hygiene im Stall und im Labor reichen. Auch die Temperatur hat einen gravierenden Einfluss, und zwar sowohl bei der Eberhaltung als auch bei der Samenlagerung.

Im Laufe der Jahre sind viele wertvolle Erkenntnisse aus der gemeinsamen Forschung in die Arbeit der Besamungsstationen und in die Sicherung der Spermaqualität eingeflossen. Auf dieser Basis wurde 2008 der ZDS-Standard geschaffen und als Markenzeichen geschützt. Folgende Standards werden bis zu 72 Stunden nach der Gewinnung für Frischsperma angesetzt:

  • 1,8 Mrd. Spermien je Tube
  • 80 ml Tubeninhalt
  • 65 % Spermien-Beweglichkeit (bei sachgerechter Lagerung im Kundenbetrieb)