12.02.2026rss_feed

Neue ASP-Funde in NRW: Mögliche Auswirkungen auf Nordhessen

Wie in der Pressemitteilung vom 12.02.2026 des Hessischen Ministeriums für Landwirtschaft und Umwelt, Weinbau, Forsten, Jagd und Heimat mitgeteilt wurde, kann ein neuer bestätigter Fall der Afrikanischen Schweinepest (ASP) im nordrhein-westfälischen Bad Berleburg (Kreis Siegen-Wittgenstein) Auswirkungen auf angrenzende Regionen in Hessen haben.


Voraussichtlich müssen Teile des Landkreises Waldeck-Frankenberg sowie möglicherweise auch Bereiche des Landkreises Marburg-Biedenkopf in erweiterte Sperrzonen einbezogen werden. Die genauen Grenzen werden derzeit gemeinsam mit Nordrhein-Westfalen, dem Bund und der Europäischen Union abgestimmt.


Bereits seit dem ersten ASP-Nachweis nahe der hessischen Landesgrenze im Juni 2025 wurden umfangreiche Schutzmaßnahmen umgesetzt, darunter der Bau eines rund 60 Kilometer langen wildschweinsicheren Schutzzauns sowie verstärkte Such- und Monitoringmaßnahmen im Grenzgebiet. In möglichen Sperrzonen wird insbesondere zu einer verstärkten Bejagung von Schwarzwild aufgerufen, um die Wildschweinpopulation zu reduzieren und das Infektionsrisiko zu senken. Alle erlegten Wildschweine müssen verpflichtend auf ASP untersucht werden.