Sicherung der Agrarverwaltung trotz Haushaltskürzungen
SuS, Ausgabe 2.2026 - Die Kürzungen im Bundeshaushalt 2026 betreffen nicht nur Förderprogramme, sondern auch Personalstellen in Ministerien und Behörden, die sich mit Landwirtschaft und Tierhaltung beschäftigen. Gestrichene Stellen bedeuten, dass Verantwortlichkeiten und Aufgaben neu verteilt werden müssen. Durch die Sparmaßnahmen sind unter anderem das Bundesprogramm Umbau der Tierhaltung (BUT) sowie Fördermaßnahmen in Digitalisierung und Innovationsprogramme betroffen, die weniger Mittel erhalten oder vorzeitig beendet werden.
Die Landwirtschaft ist die Schlüsselbranche für Ernährung, Tierhaltung und ländliche Regionen. Es ist folgerichtig, dass in Zeiten wirtschaftlicher Schieflage auch Einsparungen u.a. in Behörden durchgeführt werden. Dies darf aber nicht dazu führen, dass wichtige Programme für unsere Landwirtschaft vollumfänglich abgeschafft und damit Innovationen ausgebremst werden. Der Bundesverband Rind und Schwein e. V. (BRS) fordert die Bundesregierung auf, Forschung und Entwicklung in der Tierhaltung auch weiterhin zu unterstützen. Innovation und Effizienz sind Kernelemente unserer heimischen Landwirtschaft; nur so kann die Versorgung mit Grundnahrungsmitteln auch weiterhin in Deutschland gesichert werden.
