BRS News Schwein

12.07.2019

Thüringer Tierwohlstrategie

Thüringer Tierwohlstrategie 2019

Die landwirtschaftliche Nutztierhaltung zur Erzeugung von Milch, Eiern und Fleisch gehört unverzichtbar zur einheimischen Landwirtschaft. Gleichzeitig gehört auch die Verantwortung für das Tier als Mitgeschöpf zu den gesetzlich-verankerten Grundsätzen unserer Gesellschaft. Die Kernfrage lautet daher: Wie können wir zu mehr Tierwohl beitragen und gleichzeitig die Marktfähigkeit der tierischen Produkte im Freistaat sicherstellen? Gemeinsam mit dem Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft hat das Thüringer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie daher eine Tierwohlstrategie erarbeitet. Ziele dieser Strategie sind unter anderem die Verbesserung der Haltungsbedingungen sowie eine nachhaltige Verbesserung des Tierschutzes und der Tiergesundheit in der konventionellen Nutztierhaltung. Der Bericht umfasst auch ökonomische Berechnungen und Empfehlungen an die Politik. So kumulieren sich z.B. die Mehraufwendungen bei 10%-iger Flächenerhöhung über alle Produktionsstufen der Schweineproduktion auf etwa 3,62 EUR je erzeugtes Mastschwein, 7,25 EUR bei 20 % höherem Flächenangebot bzw. 14,49 EUR, wenn sich der Tierplatz um 40 % vergrößert. Die vorgelegten Berechnungen bestätigen die Schätzungen des Gutachtens Wege zu einer gesellschaftlich akzeptierten Nutztierhaltung vom März 2015, in dem der Beirat mit einem Anstieg der Kosten für die einzelnen Haltungsverfahren um 13 bis 23 % oder Mehrkosten von 3 bis 5 Mrd. Euro jährlich für die Bundesrepublik Deutschland kalkuliert hat. Allerdings erkennen die Autoren auch, dass ein Teil der aufgeführten Verbesserungen des Tierwohls derzeit nur zu erreichen sind, wenn bisher freiwillige Vereinbarungen in die Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung aufgenommen und einzelne Bereiche erstmals verbindlich geregelt werden. Dafür müssen Zielkonflikte, die sich aus Vorgaben anderer Gesetze ergeben, beseitigt werden.

 
12.07.2019

Noch Plätze frei - Stressmanagementseminar

SVLFG - Stress gehört zum Leben – dauerhafter und unbewältigter Stress jedoch macht krank. In Höxter sind für den 09. bis 12. September 2019 noch Plätze frei. Kernziele des Gesundheitsangebotes sind, die eigenen Stressauslöser zu identifizieren, sich seiner Stressreaktionen bewusst zu werden, Techniken zur Stressminimierung zu erlernen, eigene Kraftquellen zu finden und in den Alltag einzubauen.

 
11.07.2019

1. agrarfrauen-Netzwerk-Treffen

Digital wird Analog: Das landwirtschaftliche Fachmedium agrarheute lädt alle Agrarfrauen der Facebook-Gruppe Frauen in der Landwirtschaft zum ersten großen Netzwerk-Treffen auf den Jakobshof in den Weinbergen nahe Würzburg zum persönlichen Kennenlernen und Netzwerken ein.

 
11.07.2019

Die Initiative „Landwirt schafft Leben!“

24 Stunden am Tag. 365 Tage im Jahr. Auf dem Feld, im Stall, zwischen Obstbäumen, auf dem Traktor. Natürlich, pflanzlich, tierisch, technisch und immer digitaler. Kaum ein Beruf ist so abwechslungsreich wie der des Landwirtes. Kaum ein Beruf bringt so viel Leckeres und Alltägliches in unser Leben und auf unsere Teller, heißt es auf der neuen Internetseite Landwirt schafft Leben.

Mit Geschichten, Fakten und Trends wollen die Initiatoren den Verbrauchern Einblicke in die Arbeit der Landwirte geben, um aufzuklären, Offenheit zu demonstrieren und gesellschaftliche Akzeptanz der Landwirtschaft von heute zu stärken. Dies soll über verschiedene Projekt erfolgen. Geplant sind digitale Maßnahmen wie eine Kampagnen-Website sowie die Kommunikation über Social-Media-Kanäle, Aufkleber für Produkte, Plakate, Filme und Aktionen auf den Höfen. Mitmachen kann jeder.

 
11.07.2019

Wirtschaftskrieg auf Kosten der Tiere?

Die Bedeutung von Biosicherheit in der Lebensmittelerzeugung dürfte mittlerweile jedem Mitglied in der Nahrungskette klar sein. Das fängt beim Futter an und endet in der Ladentheke. Aktuell breitet sich die Afrikanische Schweinepest weltweit aus. Neben einer natürlichen und unbeabsichtigten Ausbreitung sollte man sich immer auch einer vorsätzlichen Ausbreitung bewusst sein. Darauf machten zwei Angestellte des FBI anlässlich der Jahrestagung der US Animal Health Association im Herbst vergangenen Jahres aufmerksam. So machten die FBI-Mitarbeiter auf einen OIE-Bericht aufmerksam, wonach eine international tätige Tierbefreiungsorganisation für 700 Straftaten weltweit verantwortlich sein und einen Schaden in Höhe von 112 Millionen US-Dollar verursacht haben soll.

 
11.07.2019

QS-Ereignisjournal gibt Einblicke in aktuelle Ereignis- und Krisenfälle

Qualitätsmanagement ist die beste Krisenprävention. Sollte es dennoch zu Ereignisfällen oder Krisen kommen sind drei Dinge von entscheidender Bedeutung: Schnelligkeit, zielgerichtetes Handeln sowie die Information der Wirtschaftsbeteiligten und der interessierten Öffentlichkeit. Einen umfassenden Überblick zu aktuellen Ereignis- und Krisenfällen im QS-System erhalten Sie im QS-Ereignisjournal.

 
11.07.2019

ErlebnisTour macht Station in Dresden und Stuttgart

(c) Forum Moderne Landwirtschaft: Ackercontainer vor der Berliner Gedächtniskirche

Der Ackercontainer der multi-medialen ErlebnisTour Moderne Landwirtschaft ist im August wieder auf Tour. Zusammen mit AgrarScouts bietet das Forum Moderne Landwirtschaft den Besucherinnen und Besuchern beim Stuttgarter Sommerfest und beim Canaletto-Festival in Dresden mit je rd. 500.000 erwarteten Besucher mittels Augmented Reality spannende Einblicke in den Ackerbau und beantworten ihre Fragen rund um die Landwirtschaft.

  • 1. - 4. August beim Stuttgarter Sommerfest (an der Königstraße)
  • 16. - 18. August beim Canaletto Dresden (vor der Frauenkirche)
 
10.07.2019

Untersuchungen zur wirksamen Schmerzausschaltung bei der Saugferkelkastration mittels Lokalanästhesie

Die Forschergruppe um Prof. Dr. Karl-Heinz Waldmann und Prof. Dr. Sabine Kästner unterstützt das Land Niedersachsen darüber hinaus mit rund 210.000 Euro bei Untersuchungen zur wirksamen Schmerzausschaltung bei der Saugferkelkastration mittels Lokalanästhesie. Während des geplanten Forschungsvorhabens soll in mehreren Teilschritten überprüft werden, ob und wie eine Kastration unter lokaler Anästhesie bei Saugferkeln durchgeführt werden kann. Das Vorhaben wird unter strengen wissenschaftlichen Kriterien und mit offenem Ergebnis durchgeführt, betonten beide Forscher bei dem Treffen im Ministerium noch einmal. Während dieser sogenannte vierte Weg in einigen europäischen Nachbarländern aufgrund der dortigen Rechtslage zulässig ist, bestehen in Deutschland durch die strengen Vorgaben des Tierschutzgesetzes hohe fachliche Hürden für einen Einsatz. Bisher fehlen belastbare wissenschaftliche Erkenntnisse darüber, ob die Lokalanästhesie in der Lage ist, eine vollständige Schmerzausschaltung zu erreichen. Nach geltendem Tierschutzgesetz ist das aber eine grundlegende Voraussetzung für den Einsatz des Verfahrens, so Prof. Waldmann.

 
10.07.2019

Projekt: Leitfaden soll helfen, vermeidbaren Schmerzen zu verhindern

In der Praxis ist es für den Tierhalter oft nicht leicht zu beurteilen: Ist bei meinem erkrankten Tier ein weiterer Behandlungsversuch sinnvoll? Oder ist es tierschutzrechtlich geboten, das Tier von seinen Schmerzen zu erlösen und zu töten? Ziel eines neuen Projektes ist es, Kriterien zu definieren, die im Einzelfall bei Schweinen die Feststellung der Unausweichlichkeit einer Tötung erlauben und den richtigen Zeitpunkt für das Erlösen erkrankter Schweine darzustellen, heißt es in einer aktuellen Pressemeldung zur Förderung eines neuen Projektes durch das Land Niedersachsen.

 
10.07.2019

Thüringer Beratungs- und Management-System "Caudophagie"

Das Thüringer Landesamt für Landwirtschaft und Ländlichen Raum bietet in Handout zum Abschlussbericht des Thüringer Beratungs- und Management-System Caudophagiean.