BRS News

Kategorie
06.10.2017

Clip my Farm: Endspurt

Stadt. Land. Plus. Alle können mitmachen: Einzelkämpfer und Teams aus Schülern, Studenten und Jugendlichen. Alle, die ein Herz für Landwirtschaft haben, sind willkommen. Legt euch ins Zeug mit originellen, glaubwürdigen, gerne auch witzigen, frechen Ideen und Geschichten! Gesucht werden talentierte Drehbuchschreiber, Amateur-Filmer und Hof-Helden, die wissen, wieviel Leidenschaft in der Landwirtschaft steckt. Hier spielt die Musik: Ihr könnt eure Videos nicht nur mit Tönen aus der Natur versehen, sondern auch mit eigenen passenden Sounds und Songs hinterlegen. Selbst gespielt, gesungen oder vom Band – alles ist erlaubt. Fast alles. Bei fremder Musik müsst ihr unbedingt die Nutzungsrechte beachten. Wir helfen euch dabei. Wer sich registriert und mitmacht, findet lizenzfreie Musik und mehr zum Runterladen. Teilnahmeschluss bzw. letzter Termin für das Hochladen von Videos ist der 31. Oktober 2017.
 
06.10.2017

Kommunikation "Auffe Tenne"

Landwirtschaft ist mehr als Lebensmittelerzeugung. Stromlieferant, Direktvermarktung und Naherholung sowie Ort für Sportveranstaltungen kennt jeder. Wie sieht es mit Veranstaltungen und direktem Blick in den Schweinesstall aus? So etwas plant der Betrieb Ostendorf und sammelt hierfür Geld. Als Gegenleisstung: ein verbrieftes Raumnutzungsrecht. Damit wird die Idee für alle Unternehmen aus der Branche interessant: für Tagungen, Kundengespräche und Presseveranstaltungen. Ein gemütlicher Ort für gute Gespräche, wirbt der Landwirt für seine Projektidee. Wir meinen: Eine gute Idee für noch mehr Transparenz und Öffentlichkeit.

Weitere Informationen gibt es auf der Homepage Auffe Tenne.
 
06.10.2017

Chinesen nutzen neue Gentechnik zur Behebung menschlicher Erbkrankheiten

Während Europa noch auf der Suche nach einer Positionierung zurBewertung neuer biotechnologischer Verfahren wie Genediting ist, schaffen die Chinesen Fakten. In der renommierten Fachzeitschrift "Science" wurde heute über die Ergebnisse des Einsatzes von CRISPR/Cas9, einer Methode zur gezielten Veränderung des Erbgutes, an einem menschlichen Embryonen berichtet. Danach soll es den chinesischen Wissenschaftlern gelungen sein, eine Mutation im Erbgut zu korrigieren, die für eine leichte Ausprägung der Bluterkrankheit verantwortlich ist.
 
06.10.2017

Plagiatsvorwürfe zur Risikobewertung von Glyphosat zeugen von Unkenntnis der gesetzlichen und international üblichen Verfahren

BfR - Deutschland hat für das europäische Genehmigungsverfahren von Glyphosat als Berichterstatter in seinem Bericht sowohl die gesetzlich vorgeschriebenen Studien der Antragsteller als auch alle weiteren relevanten und verfügbaren Studien sorgfältig gemäß den gesetzlich etablierten Verfahren geprüft und bewertet. Es ist dabei üblich und anerkannt, dass die Bewertungsbehörden nach kritischer Prüfung der Originalstudien auch Passagen aus eingereichten Dokumenten in ihre Bewertungsberichte integrieren. Auch Teile des Bewertungsberichtes Deutschlands enthalten deshalb derartige Textteile aus Studienbeschreibungen und öffentlich zugänglicher Literatur, die von den Antragstellern als Teil der gesetzlich geforderten Dossiers eingereicht werden mussten. Diese allgemeine, national und i nternational übliche und anerkannte Vorgehensweise, die nicht nur bei Pflanzenschutzmitteln sondern auch bei Arzneimitteln, Bioziden und Chemikalien etabliert ist, wurde aktuell im Falle von Glyphosat vereinzelt kritisiert. Wir respektieren und schätzen die Aufgabe von Vereinen, Organisationen und Medien, die Arbeit der wissenschaftlichen Behörden kritisch zu hinterfragen. Dies ist ein wichtiges Element eines demokratischen Systems, sagt BfR-Präsident Professor Dr. Dr. Andreas Hensel. Man tut aber dem öffentlichen Diskurs keinen Gefallen, wenn Wissenschaft diskreditiert wird und dies auf Unkenntnis der gesetzlichen nationalen und internationalen Verfahren beruht. In einigen Kreisen wird eine wissenschaftliche Bewertung nur noch akzeptiert, wenn die Erkenntnisse die eigene Agenda stützen. Genau deshalb hat man das BfR als unabhängige und unparteiische Institution für die wissenschaftliche Politikberatung gegründet. Auch die wiederholt vorgebrachte Forderung, dass Bewertungsbehörden eigene Experimente durchführen sollten, ist in den gesetzlich vorgeschriebenen Abläufen nicht vorgesehen.
 
06.10.2017

AMI-Markt Seminar Vieh und Fleisch

Agrarmarkt Informationsgesellschaft mbH (AMI) Die Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH (AMI) veranstaltet am 7. November 2017 in Bonn das Markt Seminar Vieh und Fleisch. Im direkten Fachgespräch mit den AMI-Marktexperten wird über neue Anforderungen an die Tierhaltung oder spezielle Label im Handel diskutiert. Werden diese Zusatzleistungen am Markt zukünftig ausreichend honoriert oder ist dies nur ein Image-Wettbewerb der Lebensmitteleinzelhändler? Wie ist die Zahlungsbereitschaft der Verbraucher einzuschätzen?

Inhalte:
  • Entwicklungen an den Vieh- und Fleischmärkten – Trends und Prognosen 
  • Verbraucher zwischen Genuss und Gewissen – Premium, Bio, oder Verzicht?
  • Bio-Fleisch bleibt gefragt – Wachstumsmarkt mit Chancen  
 
05.10.2017

Bürokratie darf Maßnahmen der Landwirte nicht ausbremsen

DBV - Forscher vom Thünen-Institut für Ländliche Räume haben bundesweit insgesamt 44 Landwirte und landwirtschaftliche Berater zu Hemmnissen und Verbesserungsmöglichkeiten bei der Umsetzung von Biodiversitätsmaßnahmen befragt. Die Studienergebnisse machen deutlich, dass sowohl die Wirtschaftlichkeit, als auch das Image, über die Umsetzung politischer Maßnahmen entscheiden. Um eine bessere Akzeptanz zu erreichen, müssten die Maßnahmen flexibler an regionale Ansprüche angepasst werden, empfehlen die Forscher. Entscheidend sei aber auch eine Veränderung der Rahmenbedingungen für mehr Biodiversitätsmaßnahmen in der intensiven Landwirtschaft.

Anm. d. Red.: Die Ergebnisse lassen sich auf andere Bereiche der Landwirtschaft übertragen. So hat der Wissenschaftliche Beirat im Gutachten Zur Ausrichtung einer zukunftsfähigen Tierhaltung bereits im Jahr 2015 zahlreiche Politikempfehlungen ausgesprochen und dabei auch Hindernisse für deren Umsetzung aufgezeigt. So steht das Bau- und Emissionsrecht baulichen Änderungen für eine tierfreundlichere Haltung vielfach im Weg. Neue Hürden wurden sogar mit der Dünge-Verordnung aufgebaut oder sind in Form der TA-Luft in Planung. Die Empfehlungen bleiben also nur Lippenbekenntnisse, wenn es die Politik nicht schafft, die passenden gesetzlichen Rahmenbedingungen zu schaffen.
 
04.10.2017

Erfolgreich Finanzieren und Umschulden - Die Niedrigzinsphase sinnvoll nutzen!

Die Kapitalmarktzinsen bewegen sich seit Jahren auf einem historischen Tiefstand. Für Unternehmer bieten sich dadurch Möglichkeiten, Investitionen günstig zu finanzieren und ggf. kurzfristige Verbindlichkeiten langfristig umzuschulden. Dies ist jedoch auch mit Risiken verbunden. Denn steigende Zinsen nach Ablauf der Zinsbindungsphase und zu kurz gewählte Darlehenslaufzeiten können die Liquidität in der Zukunft stark beeinträchtigen. Sowohl bei der Finanzierung von Investitionen als auch bei einer Umschuldung ist eine gute Vorbereitung auf das Bankgespräch entscheidend, um die Finanzierung zu erhalten oder das Rating positiv zu beeinflussen. Die DLG-Akademie bietet hierzu ein Seminar Vom 02.11.2017, 09:00 Uhr bis 02.11.2017, 17:00 Uhr an. Erfahren Sie, welche Kriterien und betriebswirtschaftliche Kennzahlen für die Kreditentscheidung von wesentlicher Bedeutung sind, wie Sie Ihre Vorhaben in Bezug auf Rentabilität und Liquidität richtig kalkulieren, welche Darlehensformen für welchen Zweck sinnvoll sind und wie Sie sich optimal auf das Bankgespräch vorbereiten. Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen einer Bank und erfahren Sie mehr über das Vorgehen bei der Kreditentscheidung und der Festlegung des Ratings!

 
04.10.2017

Welt Simmental-Fleckvieh Konferenz und 32. EVF Generalversammlung der EVF in Izmir, Türkei

ASR - Vom 17. bis 21. September fand in Izmir, Türkei erstmalig eine Konferenz der Welt Simmental-Fleckvieh Vereinigung und gleichzeitig die 32. EVF Generalversammlung statt. Dem Türkischen Rinderzuchtverband CBAT (Cattle Breeder Association Turkey) ist es gelungne, eine sehr interessante und informative Veranstaltung für Funktionäre und Züchter von Fleckvieh-Simmental inklusive Betriebsbesichtigungen zu organisieren.

Im Rahmen der Generalversammlung fanden auch die regulären Wahlen der EVF statt. Für weitere vier Jahre in ihren Ämtern wurden bestätigt: Dr. Josef Kucera (CZ) als Präsident, Dr. Imre Füller (HU) und Sebastian Auernig (AT) als stellvertretende Präsidenten und Dr. Georg Röhrmoser (DE) als Generalsekretär. Neu ins Präsidium wurde Joze Smolinger (SI) als stellvertretender Generalsekretär anstelle von Prof. Dr. Peter Polgar (HU) aufgenommen.

 
04.10.2017

China entdeckt Landwirtschaft als "Energielieferant"

(c) Schweinefakten: Nährstoff in Deutschland

Die Landwirtschaft ist wichtiger Partner bei der Bereitstellung regenerativer Energie, egal ob über pflanzliche und tierische Lebensmittel oder Strom aus Biomasse und Güllevergärung sowie Photovoltaik. Díe Nutzung der Nährstoffe aus Wirtschaftsdünger ist Bestandteil einer nachhaltigen Landwirtschaft. Sie schont endliche Ressourcen (Phosphor) und spart bares Geld. Das hat jetzt auch China erkannt. China daily informiert darüber, dass man dem deutschen Beispiel folgen will: Gülle und Mist soll als Dünger und Energie genutzt werden. Bisher wird der Tierdung noch vielfach als Abfall betrachtet und entsorgt. Jetzt ist die Förderung von Biogasanlagen und von Anlagen für die Aufbereitung tierischer Dünger geplant. Jährlich sollen rd. 4 Mrd. Tonnen Wirtschaftsdung anfallen. Die Zeitung beruft sich dabei auf Angaben aus dem chinesischen Landwirtschaftsministerium.

 
03.10.2017

Kuhstall 4.0: gut für die Tiere

Melk- und Futterroboter, Sensorik und Drohnen: Die Digitalisierung hält Einzug auf den Bauernhöfen – zum Wohl der Tiere. Im Kuhstall 4.0 werden etwa umfangreiche Daten zu Gewicht, Melkzeiten und Milchmengen der Tiere erfasst. So kann der Bauer mit einem Blick auf das Smartphone sehen, ob mit seiner Herde alles in Ordnung ist, Krankheiten werden schneller erkannt und effektiver behandelt. Das schätzen auch die Landwirte und Lohnunternehmer: Mehr als die Hälfte (55 Prozent) sagt, dass digitale Anwendungen in der Landwirtschaft das Tierwohl steigern, informiert die Bitcom in einer älteren Pressemeldung.
Das Thema ist aber nach wir vor hoch aktuell, wie eine aktuelle Meldung des Unternehmens Evonik zeigt: Evonik bringt die Digitalisierung in den Hühnerstall