BRS News

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10.10.2017

Informationsgemeinschaft Deutsches Geflügel startet Online-Petition für eine verpflichtende Herkunftskennzeichnung

IDEG - Laut einer Umfrage von Kantar Emnid bemängelt die große Mehrheit der deutschen Verbraucher die fehlende Klarheit auf der Speisekarte. Ganze 70 % der Befragten geben an, mit dem Informationsdefizit unzufrieden oder sehr unzufrieden zu sein. 79 % würden für Geflügel aus Deutschland – sofern in der Gastronomie entsprechend gekennzeichnet – mehr Geld ausgeben. Mit ihrer fortlaufenden Initiative für eine verpflichtende Herkunftskennzeichnung von Geflügelfleisch in der Gastronomie will die Informationsgemeinschaft Deutsches Geflügel (IDEG) es den Menschen ermöglichen, endlich auch im Restaurant, am Imbiss oder in der Kantine eine bewusste Entscheidung für Hähnchen-, Puten- oder Entenfleisch aus Deutschland zu treffen.
 
10.10.2017

Burnout: Landwirtinnen und Landwirte sind häufiger betroffen

Agroscope - Burnout kann auch Landwirtinnen und Landwirte treffen. Doch bisher fehlten empirische Studien. Agroscope und die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ZHAW haben sich der Thematik angenommen. Gewisse Faktoren wie eine angespannte finanzielle Situation und Konflikte durch die enge Verflechtung von Arbeit und Familie erwiesen sich als relevant. Unter anderem können gute soziale Kompetenzen als Schutzfaktor dienen.
 
10.10.2017

Milchsektor bekennt sich zu Nachhaltigkeitszielen

Der Verband der Deutschen Milchwirtschaft, der Deutsche Bauernverband (DBV), der Deutsche Raiffeisenverband sowie der Milchindustrie-Verband haben sich heute gemeinsam zur Rotterdamer Erklärung des Milchsektors für eine nachhaltige Entwicklung der Milchwirtschaft bekannt. ...Die Erklärung zeigt auf, dass das Nahrungsmittel Milch nicht nur eine herausragende Bedeutung für eine ausgewogene und gesunde Ernährung, sondern auch für die Sicherung des Lebensunterhaltes vieler Menschen sowie der wirtschaftlichen Entwicklung ländlicher Räume hat. Es gilt dementsprechend, das System Milch mit einem integrierten Ansatz zur Förderung der Nachhaltigkeit weiterzuentwickeln. 

 
10.10.2017

Mitteldeutscher Schweinetag 2017

Die Landesanstalt für Landwirtschaft und Gartenbau Sachsen-Anhalt (LLG), das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) und die Thüringer Landesanstalt für Landwirtschaft (TLL) laden in Zusammenarbeit mit der Erzeugergemeinschaft Altmark Schwein ein zum Mitteldeutschen Schweinetag Zukunftssichere Schweineproduktion. Er findet am 18. Oktober 2017 in Landsberg statt und richtet sich an alle Schweinehalter, Hoftierärzte, Berater, Industrievertreter.
 
09.10.2017

Checkliste KB-Management zum Download

©SuS - Umrauschende Sauen verursachen unerwünschte Kosten und verringern die Herdenleistung. Beides schmälert den wirtschaftlichen Ertrag. Die Gründe für das Umrauschen sind vielfältig. Zum einen können die Sauen zu mager sein oder MMA spielt eine Rolle. Zum anderen kann regelmäßiges Umrauschen mit einem nicht optimalen KB-Management zusammenhängen.

In Problembetrieben sollte die Fruchtbarkeitsleistung in fünf Schritten überprüft werden. Bei dem Check werden zunächst die Jungsauen, die Erstlingssauen und die Umrauscher analysiert. Danach erfolgt die Überprüfung der Verbleiberate und der Wurfgrößen. Stellt sich heraus, dass speziell die regelmäßigen Umrascher das Problem sind, sollte das KB-Management unter die Lupe genommen werden. SUS bietet hierzu eine Checkliste an, die heruntergeladen und mit in den Stall genommen werden kann. 

 
09.10.2017

Forum: AgrarChallenge auf Instagram

Agrarchallenge (c) Forum Moderne Landwirtschaft Forum - Vom 9. - 16.10.2017 eröffnet das Forum Moderne Landwirtschaft die #AgrarChallenge auf #Instagram. Jeder Landwirt, jede Landfrau, jeder Agrarstudent, jeder Lehrling, jeder Mitarbeiter aus dem Vor- und nachgelagerten Bereich mit einem Instagram-Account ist herzlich eingeladen bei der Aktion mitzumachen. Ziel ist es, die Arbeit moderne Menschen in der Landwirtschaft zu zeigen.
Wer nicht auf Instagram ist, ist herzlich eingeladen auch via Facebook mitzumachen. Je mehr, desto besser.

#modernelandwirtestattbauersuchtfrautypen

 
09.10.2017

ANUGA: Die Lebensmittelindustrie präsentiert zahlreiche Neuerungen

Bei den Lebensmitteln ist es wie mit der Mode: Neuschöpfungen schaffen es gerade einmal bis zur Präsentation, aber nie in die Regale. Sie treffen häufig den Geschmack des Publikums nicht. Zu der weltweit größten Ernährungsmesse Anuga haben rd. 7.400 Aussteller aus über 100 Ländern rd. 2.300 Neuheiten mitgebracht. Proteinhaltige Nahrungsmittel stehen dabei im Mittelpunkt, egal ob tierisch oder analog. Verbrauchertäuschung, wo man hinschaut? Weit gefehlt. Die Lebensmittelhersteller wollen von dem vermeintlichen Nachhaltigkeits- und Gesundheitstrend profitieren. Schließlich sind die Margen bei Lebensmitteln so klein, dass nur Masse eine positiven Umsatz verspricht. Daher ist es unternehmerisch durchaus nachvollziehbar, Produkte zu bewerben, die dem Zeitgeist entsprechen.
 
09.10.2017

Ethische Überlegungen: Fleischverzicht oder Verbesserung bestehender Haltungsbedingungen?

Wollten ethisch motivierte Vegetarier konsequent nach ihren Überzeugungen handeln, müssten sie andere Prioritäten setzen, als sich fleischlos zu ernähren, behauptet der Philosophl Sittler-Adamczewski in einem Kommentar, der Mitte des Jahres in der Zeitschrift Journal of Practical Ethics veröffentlicht wurde. Sie müssten sich mehr um bessere Haltungsbedingungen als die Nichtexistenz von Nutztieren durch Fleischverzicht einsetzen und sie sollten die Prioritäten mehr auf Wildtiere legen. Deren Leid sei unendlich größer, als der von Nutztieren. Auszüge aus dem Kommentar wurden von dem Diplom-Psychologen und Wissenschaftsautor Thilo Spahl ins Deutsche übersetzt.
 
09.10.2017

Schweiz: Labelfleisch zu teuer?

Die Anzahl sog. Label-Schweine habe in der Schweiz in den letzten Jahren abgenommen, meldet die Zeitschrift Schweinezucht und Schweinemast (SuS). Sie beruft sich dabei auf Informationen einer Presseveranstaltung des Schweizer Tierschutz (STS). Seit 2010 sei die Zahl der Label-Schweine von 58 auf 50 % gesunken. Der Trend gehe also wieder zurück zur konventionellen Haltung. Der Tierschutz gibt dem Handel die Schuld, u.a. weil zu wenig Werbung für Label-Fleisch gemacht werde.

Anm. d. Red.: Tierschutz kostet Geld, viel Geld. Werbung alleine reicht nicht aus, um den Absatz zu fördern. Dafür ist die Konkurrenz zu groß - und dem Verbraucher das Hemd näher als die Hose. Das Moralparadoxon zeigt sich gerade bei Labelfleisch besonders deutlich: jeder Verbraucher wünscht sich mehr Tierwohl; bezahlen will er dafür aber i.d.R. nicht bzw. nur bis zu einer Schmerzgrenze.
 
06.10.2017

Neues Infomobil des Bauernverbandes Mecklenburg-Vorpommern

Infomobil BV MV Der Bauernverband Mecklenburg-Vorpommern hat für seine Öffentlichkeitsarbeit ein neues Infomobil finanziert. Das Infomobil kann ab sofort von den Kreis- & Regionalverbänden des Bauernverbandes Mecklenburg-Vorpommern e.V. ausgeliehen und für die Öffentlichkeitsarbeit z.B. für Erntefeste oder Aktionstage eingesetzt werden. Das Infomobil kann als begehbarer Ausstellungsraum sowie als kleine Bühne dienen. 
Um die Terminkoordination für die Einsätze des Infomobils kümmert sich Frau Selig oder Frau Kerber. Impressionen von den Einsätzen findet man auf der Facebookseite des berufsständischen Vertretung.