BRS News Schwein

31.12.2018

Mitmachen bei "Wir machen euch satt!"

Der Bauernverband Schleswig - Holstein macht auf die diesjährige IGW-Demonstration Wir machen euch satt! Das Motto in diesem Jahr: 1 Landwirt macht 153 Menschen satt. Der Berufsverband unterstützt Schüler und Studenten mit einem Kontingent Zug-Tickets. Der Deutsche Bauernverband stellt darüber hinaus ein Kontingent Messe-Tickets für die Grüne Woche mitsamt Mittagessen. Interessenten wenden sich an schipke@bv-mv.de.
 
26.12.2018

Vortragsveranstaltungen für Ferkelerzeuger und Mäster 08., 09. und 10.01.2019

GFS/LWK-Vortragstagung: Tipps für Ferkelerzeuger und Mäster Die Schweinehaltung in Deutschland steht unverändert in der gesellschaftlichen Diskussion. Im Fokus steht dabei nach wie vor
die betäubungslose Ferkelkastration - insbesondere der 01.01.2019 als Ausstiegstermin aus der betäubungslosen Ferkelkastration.
Keine der bekannten drei Alternativen zur betäubungslosen Kastration lässt sich bedenkenlos empfehlen. Der von vielen Landwirten geforderte vierte Weg bzw. die Lokalanästhesie als weitere Alternative ist noch nicht geebnet.
Gemeinsam mit der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen lädt die Genossenschaft zur Förderung der Schweinehaltung eG (GFS) zu ihrer Vortragstagung für Ferkelerzeuger und Mäster 08., 09. und 10.01.2019 in Espelkamp, Ahaus und Ascheberg. Auf der Tagesordnung stehen folgende Themen:
  • Aktuelle Informationen der GFS: Ebergeruch (Zuchtwertschätzung)
  • Vollaufbereitung von Gülle und Verbringung von Nährstoffen – praxisreif?
  • ITW, Tierwohllabel, FAIRFARM und Co. - Welche Alternativen und Chancen gibt es für Mäster und Ferkelerzeuger?
  • Auf freie Abferkelung umstellen? - Bauliche, ökonomische und arbeitswirtschaftliche Grundlagen
  • Praktikerbericht - 1,5 Jahre Erfahrung mit Bewegungsbuchten
Drei Termine, um sich mit Experten auf das neue Jahr einzustimmen, Weichen für den eigenen Betrieb zu stellen und das kollegiale Netzwerk auszubauen.
 
21.12.2018

Energiepreiserhöhung? Machen Sie sich als BRS-Mitglied jetzt autarker von der Preisentwicklung

Bestimmt haben Sie von Ihrem aktuellen Energieanbieter eine Preiserhöhung angekündigt bekommen? Nutzen Sie jetzt Ihr Sonderkündigungsrecht und senken Sie zudem durch geförderte Messtechnik Ihren Energieverbrauch. Klima neutrale Energie macht Sie autark von fossilen Brennstoffen. Für BRS-Mitglieder lohnt sich der Wechsel doppelt durch 100 Euro Autarkieprämie und Teilnahme am BMWi-Projekt Einsparzähler.
 
21.12.2018

Antibiotikaeinsatz in der amerikanischen Veterinärmedizin sinkt um 33 Prozent

Die US-Behörde Food and Drug Administration (FDA) informiert in einem soeben veröffentlichen Bericht, über eine Reduzierung der Antibiotikaverschreibungen in der Nutztierhaltung im Jahr 2017 gegenüber 2016 um 33 Prozent oder rd. 3.600 Tonnen. Im Jahr 2017 wurden rd. 11.000 Tonnen eingesetzt. Der Rückgang wird auf das Verbot zurückgeführt, Antibiotika weiterhin als Leistungsförderer zu nutzen und darauf, dass Antibiotika durch Tierärzte verschrieben werden müssen. Davor waren diese Medikamente frei verkäuflich.

Im Vergleich: in Europa gilt ein Leistungsfördererverbot seit 2006. Mit der Überarbeitung des Arzneimittelgesetzes im Jahr 2011 sank der Antibiotikaeinsatz in Deutschland von rd. 1.706 Tonnen auf derzeit 733 Tonnen.
 
21.12.2018

Schweine- und Rinderbestände in Deutschland gehen zurück

Zum Stichtag 3. November 2018 wurden in Deutschland rund 26,4 Millionen Schweine gehalten. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, hat die Zahl der Schweine gegenüber Mai 2018 um 1,7 % oder rund 457 000 Tiere abgenommen. Im November 2017 hatte es noch rund 1,1 Millionen oder 4,1 % mehr Schweine gegeben.
Der Rückgang zeigt sich insbesondere bei Ferkeln und Jungschweinen. Die Zahl der Ferkel nahm im Vergleich zu Mai 2018 um 3,9 % ab (-312 000 Tiere). Bei den Jungschweinen sank der Bestand um 2,1 % (-107 000 Tiere). Demgegenüber blieb die Zahl der Mastschweine mit rund 11,9 Millionen Tieren etwa genauso hoch wie vor einem halben Jahr. Mit rund 1,8 Millionen lag der Bestand an Zuchtsauen um 1,4 % (-25 000 Tiere) niedriger als im Mai 2018. Auch die Zahl der schweinehaltenden Betriebe sank und lag im November 2018 bei rund 22 000. Im Mai 2018 hatte es noch rund 500 oder 2,3 % mehr Betriebe gegeben. Im Vergleich zum Vorjahr betrug der Rückgang rund 1 100 Betriebe (-4,6 %).

Zum 3. November 2018 gab es in Deutschland 11,9 Millionen Rinder. Der Bestand verringerte sich seit Mai 2018 um rund 144 000 Tiere (-1,2 %). Seit dem Jahr 2008 lag die Zahl der Rinder damit erstmals unter 12 Millionen. Vor zehn Jahren war begonnen worden, das Viehbestandsregister zur Erstellung der Statistik zu nutzen. Ein Rückgang zeigte sich auch bei den Milchkühen: Mit rund 4,1 Millionen gab es zum Stichtag 66 000 oder 1,6 % weniger Tiere als noch im Mai 2018.

 
21.12.2018

Schlachtung: offen für Besucher

Rechnerisch verzehrt jeder Deutsche rd. 58 kg Fleisch im Jahr. Am beliebtesten ist Schweinefleisch mit rd. 35 kg. Diese Zahlen täuschen über den tatsächlichen Verzehr, denn sie enthalten auch die Mengen, die an Restaurants und Systemgastronomie abgegeben werden. Unabhängig davon zählen die Deutschen mit Verzehrsmengen nicht zu den europäischen Top-Fleischliebhabern; das sind die Schweden mit und die Dänen mit rd. kg.
Auch wenn Fleisch noch immer zu einer gesunden Mischkost zählen, wird gerne verdrängt, dass Tiere für unsere Nahrung getötet werden müssen. Das gehört zu unserer Esskultur dazu, wie der Christbaum zu Weihnachten. Einen mutigen Schritt hat das Schlachtunternehmen Danish Crown bereits im Jahr 2015 gewagt; es wurden freiwillig Kameras installiert und für Anwohner werden Führungen angeboten. Andere Unternehmen folgen und sind mit einer Dialoginitiative gestartet.
 
21.12.2018

DVT-Publikation mit Statistiken rund um die Futtermittelbranche

DVT - Die neue Ausgabe des Futtermittel-Tabellariums liegt vor. Der Deutsche Verband Tiernahrung e. V. (DVT) präsentiert darin die wichtigsten Kennzahlen und Entwicklungen zur heimischen Futtermittelwirtschaft und dem nachgelagerten Bereich in 33 Tabellen mit Erläuterungen sowie einem Chartbereich mit 13 Abbildungen. Im Mittelpunkt steht die deutsche und europäische Mischfutterproduktion. Das Futtermittel-Tabellarium dient seit 1970 Interessierten aus Wirtschaft, Forschung, Lehre und Verwaltung als kompaktes Nachschlagewerk.
Darüber hinaus informiert die Broschüre über Tierhaltungsbetriebe, Viehbestände, Futterverbrauch, Entwicklung der Tierleistungen und die Versorgung mit tierischen Produkten in Deutschland und in den Ländern der Europäischen Union.
 
20.12.2018

Bekanntmachung: Wissenstransfer zur Sauenhaltung

Gesucht werden Projektnehmer (Institutionen, Forschungseinrichtungen) mit Ideen/Konzepten im Bereich Sauenhaltung. Es sollen mögliche Alternativen zum Einsatz von PMSG/eCG in der Sauenhaltung identifiziert und demonstriert werden. Potentielle Projektnehmer übernehmen den Wissenstransfer und die Vernetzung von Landwirten.
Die Suche nach geeigneten Betrieben erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt.

Das Einreichen von Projektskizzen ist möglich bis: 28.03.2019, 12:00 Uhr.
 
20.12.2018

DLG-Wintertagung: „Landwirtschaft am Scheideweg“

Landwirte sind heute konfrontiert mit steigenden gesellschaftlichen Anforderungen an Tier- und Umweltschutz, schärferen Auflagen, schwankenden Erzeugerpreisen, höheren Kosten und den Herausforderungen des Klimawandels und der Digitalisierung. Manche stehen vor grundsätzlichen Entscheidungen: Den Betrieb weiterführen oder auslaufen lassen, Produktionsprogramm umstellen oder in den Nebenerwerb einsteigen.

Auf der kommenden DLG-Wintertagung, die vom 19. bis 20. Februar 2019 im Convention Center auf dem Messegelände in Hannover stattfindet, werden grundsätzliche Fragestellungen für Praktiker in diesem Umfeld diskutiert: Was bedeutet Fortschritt in einer solchen Situation? Welche Optionen haben Marktfruchterzeuger und Tierhalter, ihre Betriebe zu entwickeln? Wie kann man erfolgreich weitermachen? Und wann ist ein Um- oder Ausstieg der bessere Weg?
 
20.12.2018

Vorsorge und Selbstsorge: Landwirte nicht alleine lassen

Hätten wir uns nur eher gemeldet, dann wäre uns viel Kummer erspart geblieben – diesen Satz hören die Mitarbeiter der Landwirtschaftlichen Sorgentelefone und Familienberatungen in Niedersachsen oft am Ende des Gesprächs. Die landwirtschaftlichen Sorgentelefone und Familienberatungen sind speziell auf Landwirtinnen und Landwirte, Bäuerinnen und Bauern sowie Menschen mit landwirtschaftlichen Bezug ausgerichtet, denn Familien in der Landwirtschaft haben ihre eigene Struktur: Arbeits- und Lebensbereich sind untrennbar miteinander verbunden. Über das Sorgentelefon und die Familienberatung erhalten die Anrufer Hilfe bei Notlagen, Sorgen, Problemen, Krisen, Belastungen und in verzweifelten Situationen – und in der Winterzeit ist der Gesprächsbedarf besonders groß, teilt der Landvolk-Pressdienst mit.

Die Kundenberater der im Bundesverband Rind und Schwein e.V. kennen ihre Betriebe ganz genau - und sind häufig überfordert. Wenn es in einem Betrieb um die Existenz geht, kommen auch Berater oft an die Belastungs­grenze. Wie mit dem Druck umgehen und trotzdem wirkungs­voll beraten? Der Bundesverband bietet seinen Mitgliedern hierfür passgenaue Schulungen an. Interessenten melden sich in der BRS-Geschäftsstelle.