BRS News

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02.03.2017

Kritik am Nudging: Warum eigentlich?

Nudging, wird häufig als kleine Schwester der staatlichen Reglementierung oder als Bevormundung bis auf den Teller wahrgenommen. Entsprechend harsch fällt die Kritik liberaler Zeitgenossen aus, z.B. wenn es um den Verzehr tierischer Produkte geht.
Glaubt man dem Ernährungssoziologen Daniel Kofahl können sich Kritiker getrost zurücklehnen: Bevormundung scheint genau das Gegenteil dessen zu bewirken, was BMUB, UBA und andere mit ihrer Verzichtspredikt bezwecken. Der Fleischkonsum steigt.
 
02.03.2017

Übernutzte Wälder in den Tropen

idw - Dorfgemeinschaften in den Tropen in Afrika, Asien und Südamerika nutzen lokale Wälder längst nicht so nachhaltig wie oftmals angenommen. Dies geht aus einer Studie hervor, die Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) gemeinsam mit dem Center for International Forestry Research (CIFOR) und der Universität Wageningen im Wissenschaftsmagazin Environment Research Letters veröffentlichten. Demnach nahm innerhalb von fünf Jahren in 90 Prozent von 233 untersuchten Dörfern mindestens ein Produkt des Waldes, wie beispielsweise Brenn- und Bauholz, Nahrungs- oder Futtermittel, ab.
 
02.03.2017

Stabile Ernteerträge sichern

Ernteerträge trotz sich wandelnder Umwelteinflüsse in Zukunft stabil zu halten, ist daher das Ziel einer neu gegründeten Forschungsallianz unter der Federführung der Universität Hohenheim. Darin wollen Pflanzenzüchter und Molekularbiologen aus Hohenheim gemeinsam mit der Universität Tübingen und dem Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie Tübingen erstmals Hand in Hand neueste Technologien aus dem Bereich der molekularen Grundlagenforschung systematisch für den praktischen Züchtungsprozess nutzbar machen. Die Arbeit des Forschungsnetzwerkes  wird im Rahmen des Landesprogramms Regionale Forschungsallianzen vom Land Baden-Württemberg mit 900.000 Euro unterstützt. Die gleiche Summe wird von den  Netzwerkpartnern bereitgestellt.
 
02.03.2017

Projekt F.R.A.N.Z. fördert Artenvielfalt in der Agrarlandschaft

(DBV/ MOSt) Die Landwirtschaft spielt für den Erhalt der Artenvielfalt in der Agrarlandschaft eine wichtige Rolle. Zum Tag des Artenschutzes am 3. März liegt somit die Frage nahe: Was kann die Landwirtschaft tun, um den Artenreichtum auf Feldern, Wiesen und Weiden zu erhalten und zu fördern? Antworten darauf gibt das gemeinsam von der Michael Otto Stiftung für Umweltschutz (MOSt) und dem Deutschen Bauernverband (DBV) durchgeführte Verbundvorhaben F.R.A.N.Z. (Für Ressourcen, Agrarwirtschaft & Naturschutz mit Zukunft). Dieses Demonstrations- und Dialogprojekt entwickelt und erprobt auf zehn landwirtschaftlichen Demonstrationsbetrieben im gesamten Bundesgebiet praxistaugliche und wirtschaftlich tragfähige Naturschutzmaßnahmen, wie die beiden Projektnehmer angesichts des Tages des Artenschutzes betonten.
 
02.03.2017

Über die Fütterung gegen "Schwanzbeißen" vorgehen?

Caudophagie oder Schwanzbeißen ist ein Problem, dass sich in unterschiedlicher Ausprägung in allen Stallhaltungsformen beobachten lässt. Zurzeit laufen europaweit zahlreiche Forschungsprojekte, um das vielschichtige (multifaktorielle) Problem zu lösen. Erste Ergebnisse machen deutlich, dass hier auch die Fütterung einen Beitrag leisten kann und dass gezielte Fütterungsmaßnahmen Aggression und Fehlverhalten reduzieren können. Schweine sind Allesfresser, werden aber überwiegend rein pflanzlich ernährt.

Das Futtermittelunternehmen Höveler hat das Produkt Blattisan Caudo Phyt entwickelt, das sich positiv auf das unerwünschte Tierverhalten auswirken soll. Bei dem neuen Spezialprodukt werden die Vorteile einer speziellen Magnesiumquelle mit der Wirkung von ätherischen Ölen als gezielte Rationsergänzung kombiniert.

 
02.03.2017

Anstieg von Carbapenem-Resistenzen in Krankenhäusern

wir-sind-tierarzt - Das Robert-Koch-Institut für die Humanmedizin hat in den letzten Jahren eine Zunahme von Carbapenemase-bildenden Enterobacteriaceae und anderen gramnegativen Bakterien festgestellt. Jetzt konnte das BfR Carbapenemase-bildende Enterobakterien auch in Proben aus fünf Nutztierbeständen nachweisen - ohne Hinweise auf den Eintragungsweg. Der Einsatz dieser Antibiotikaklasse in der Veterinärmedizin ist nämlich verboten.
Denkbar sei der Eintrag zum Beispiel über Personen, Wildtiere, Schadnager oder Nutztiere (belebte Vektoren), aber auch über Futter, Wasser oder die Luft (unbelebte Vektoren), schreibt das BfR in einem Bericht. Bisher gebe es keine Hinweise, dass Carbapeneme bei landwirtschaftlichen Nutztieren eingesetzt würden.
Am Rande einer Pressekonferenz der Bundestierärztekammer auf der Grünen Woche in Berlin sagte BfR-Präsident Professor Dr. Andreas Hensel, dass man auch Kläranlagen als mögliche Quelle der Keime in Betracht ziehe. Die Untersuchungen seien aber noch nicht abgeschlossen.
 
02.03.2017

Fachtagung "Zukunftsfähige Ferkelaufzucht und Schweinemast"

Am 15. März 2017 von 9.30 - 15.30 Uhr veranstaltet die Bauförderung Landwirtschaft e.V. (BFL) gemeinsam mit dem Sächsischen Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) im Lehr- und Versuchsgut Köllitsch die Fachtagung Zukunftsfähige Ferkelaufzucht und Schweinemast. Die Veranstaltung richtet sich an Landwirte, Berater und Planer.
 
02.03.2017

BHZP-Lehrgang "Eigenbestandsbesamung Schwein"

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Vom 25. bis 27. April 2017 bietet die BHZP GmbH in Hanstedt II (Kreis Uelzen) im Gasthaus Meyer`s Gasthaus einen Lehrgang zur Erlangung der gesetzlich vorgeschriebenen Erlaubnis zur Eigenbestandsbesamung beim Schwein an. Der Kostenbeitrag beträgt 230,- EUR (inkl. MWSt.). Für Kunden einer KB-Station des BHZPs kostet der Kurs 180,- EUR. Darin sind Lehrgangsunterlagen und Gebühren für amtliche Bescheinigung enthalten. Die Anmeldung sollte bis spätestens 10.04.17 erfolgen.

 
01.03.2017

Großes Interesse an Konferenz zur TA Luft

Dombert - Rund 50.000 nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz genehmigungspflichtige Anlagen werden von den Änderungen der TA Luft betroffen sein, die voraussichtlich noch in diesem Jahr in Kraft treten wird. Für die Industrie ergibt sich daraus die Notwendigkeit in den nächsten Jahren, weitere Minderungsmaßnahmen bei den Emissionen durchzusetzen, sagt Rechtsanwalt Dr. Helmar Hentschke. Entsprechend groß war das Interesse an der zweitägigen Konferenz zu diesem Thema, die er zusammen mit dem VDI-Wissensforum am 14. und 15. Februar in Köln veranstaltet hatte.
 
01.03.2017

Tierschutz in der deutschen Schweinezucht

Auf Einladung des Zentralverbandes der Deutschen Schweineproduktion (ZDS) trafen sich am 23.02.2017 Experten der Bundestierärztekammer (BTK) und des Bundeshybridzuchtprogramms (BHZP) zu einem fachlichen Meinungsaustausch über die Berücksichtigung des Tierschutzes in der Schweinezucht.