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16.06.2017

Heft „Milch und Milcherzeugnisse" neu aufgelegt

BZfE: Milch und Milcherzeugnisse

(BZfE) – Wenn man Ernährungsfachleute nach besonders empfehlenswerten Lebensmitteln fragt, fällt ihr Name immer: Milch. Umso erfreulicher ist es, dass jeder Bundesbürger pro Jahr im Schnitt über 90 Liter Milch in Form von Trinkmilch und Milchprodukten konsumiert. Dabei können Verbraucher aus einem stetig wachsenden Sortiment an Milchsorten und -produkten auswählen. Weidemilch, Ziegenjoghurt oder laktosefreie Milch finden sich heute in größeren Kühltheken genauso wie die Klassiker Sahne, Kefir oder trinkfertiger Kakao.

Doch worin unterscheiden sich die einzelnen Milchprodukte? Sind alle gleich in punkto Inhaltsstoffe? Wie werden sie hergestellt und woran erkenne ich beim Einkauf Qualitätsunterschiede? Antworten auf diese und viele weitere Fragen rund um die Milch, gibt die vom Bundezentrum für Ernährung (BZfE) aktualisierte Broschüre Milch und Milcherzeugnisse.

 
16.06.2017

EuGH: Urteil zu "Ersatzmilch" sorgt für Klarheit

Nach dem Urteil des Europäischer Gerichtshof (EuGH) vom Mittwoch (Urt. v. 14.06.2017, Az. C-422/16) dürfen rein pflanzliche Produkte nicht unter Bezeichnungen wie Milch, Rahm, Butter, Käse oder Joghurt vermarktet werden. Damit geht ein Rechtsstreit zuende, der mit dem Urteil endlich für Klarheit sorgt. Wie bei der Diskussion um die Kennzeichnung von Veggie-Wurst und -Schnitzel, ließ die Häme nicht lange auf sich warten.
Völlig zu Unrecht. Die Gesetzeslage ist klar - auch in Deutschland. Lt. Verbraucherinformationsgesetz dürfen Verbraucher nicht getäuscht werden. Die Häme und der Apell an das Verantwortungsbewußtsein der Verbraucher ist hier völlig fehl am Platz, wie der Tod eines Säuglings belegt, der von seinen Eltern mit Reismilch gefüttert worden war. Die Eltern sind jetzt zu Bewährungsstrafen verurteilt worden.

Hinzu kommt, dass eine neue Studie von Wachstumsstörungen durch Ersatzmilch berichtet. Unabängig davon gilt nach wie vor: Stillen ist die beste Kindernahrung. Derart ernährte Kinder sollen sogar intelligenter als nicht gestillt Kinder sein.
 
16.06.2017

Nachruf: Dr. Rainer Pflugfelder

Dr Rainer Pflugfelder Herr Dr. Rainer Pflugfelder ist im Alter von 55 Jahren überraschend und plötzlich verstorben. In einem Nachruf nehmen der Aufsichtsrat und Vorstand sowie die Geschäftsführer und Mitarbeiter in tiefer Trauer Abschied von einem Kollegen, der seit 2008 bei mehreren Unternehmen der VG-/VZ-Grupe als Geschäftsführer überaus erfolgreich tätig war.
Durch seine vielfältigen Erfahrungen, seinen Weitblick und seine Überzeugungskraft hat er wesentlich dazu beigetragen, dass sich die VG-/VZ-Unternehmensgruppe zu einem leistungsstarken Verbund in der Nutzvieh- und Schlachtviehvermarktung in Deutschland entwickelt hat. Wir gedenken mit hohem Respekt und Anerkennung seiner herausragenden Verdienste um die VG-/VZ-Gruppe, heißt es in dem Nachruf.
 
16.06.2017

Aktuelle SuS 3/2017 ist unterwegs

SUS3 17 Die aktuelle Ausgabe der ZDS-Verbandszeitschrift Schweinezucht und Schweinemast (SuS) ist erschienen, mit interessanten Berichten zu folgenden Themen :

  • Dünge-Novelle: Wohin mit der Gülle?
  • Medienschelte: Wie reagieren?
  • Neues Dünge-Recht: Beim Futter gegensteuern
  • Tierschutzkontrollen: Das sind Ihre Rechte
  • Bei Hitze einen kühlen Stall bewahren
  • Freilauf im Deckstall: Von Holland lernen
  • Schweden betäuben lokal
  • Lidocain wirkt
  • So gegen APP impfen
  • Faserfutter tut Ferkeln gut
  • Sauen leben heute länger – Reportage
  • Zuchtbetrieb Hamann: Piétrains für Europa züchten (17 Bilder)
  • Schlachtbefunde effektiver nutzen
  • Dirk Nienhaus: Meine Kurzvideos kommen an
 
15.06.2017

EuGH-Urteil: Rein pflanzliche Produkte dürfen nicht mehr Milch, Butter oder Käse heißen

(bbv) – Kann Käse vegan sein? Darf Butter aus Tofu hergestellt werden? Nein, sagt der Europäische Gerichtshof. Am Mittwochvormittag haben die obersten EU-Richter entschieden, dass rein pflanzliche Produkte nicht mehr unter dem Namen Käse oder Butter verkauft werden dürfen. Der Bayerische Bauernverband begrüßt dieses Urteil im Sinne eines eindeutigen Bezeichnungsschutzes für natürliche Milchprodukte. Bezeichnungen für Lebensmittel oder Produktnamen müssen den Verbraucherwartungen und den allgemeinen Verkehrsauffassungen entsprechen, sagt Landesbäuerin Anneliese Göller. Das EuGH-Urteil ist ein wichtiger Erfolg im Kampf gegen irreführende Bezeichnungen bei Lebensmitteln.
 
14.06.2017

Wissenschaftler fordern demokratische und wissenschaftsbasierte Entscheidungen bei der Zulassung von GvO

In einem als offener Brief adressierten Plädoyer für kohärente Entscheidungen in der EU wenden sich namhafte Wissenschaftler aus dem nationalen und internationalen Umfeld - darunter auch Vertreter des VBIO - an den EU-Präsidenten Juncker. Sie appellieren an die Institutionen der EU, demokratische und rechtsstaatliche Prinzipien einzuhalten; diese gelte auch im Zusammenhang mit der noch immer ausstehenden Zulassung dreier gentechnisch veränderter Maissorten (MON810, 1507 und Bt11) für den kommerziellen Anbau.

Wie wichtig die Gentechnik einmal werden könnte, zeigen Ernteverluste bei Bananen, Oliven und Kaffee. Auch die Kraut- und Knollenfäule ist ein Riesenproblem im Kartoffelanbau. Auf ihr Konto gegen Milliarden-Verluste. Bisher bleibt den Landwirten kaum anderes übrig, als immer wieder dagegen zu spritzen - auch im Öko-Landbau. In England wurden jetzt endlich Freisetzungsversuche mit gentechnisch veränderten Kartoffeln genehmigt. Das Ziel: weniger Pflanzenschutz durch natürliche Resistenzen gegen die Krankheit.
 
14.06.2017

Kritisches Denken wird dringend gebraucht. Auch bei der Klimadiskussion

Es gibt Themen, über die kann man in der Gesellschaft kaum noch reden, ohne nicht direkt als Klimaleugner, Nitratlügner oder Monsanto-Freund stigmatisiert zu werden. Warum eigentlich? Eine Gesellschaft braucht kritische Stimmen, um kritische Themen ausgewogen diskutieren und zu gemeinsamen Lösungen zu kommen. Mit der Stigmatisierung von Kritikern, die sich mehrheitlichen Meinungen (nicht Fakten!) nicht anschließen wollen, verhindert man solchen einen Diskurs. Für eine Gesellschaft, die sich Meinungsfreiheit auf die Fahnen geschrieben hat, ist das ein Armutszeugnis.
Ähnliche Erfahrungen musste Marijn Poels (41), ein niederländischer Dokumentarfilmer und Produzent mit seiner Arbeit an einem Dokumentarfilm über die Globalisierung, die Energiewende und deren besondere Auswirkung auf die Landwirtschaft machen. In einem offenen Brief berichtet er von seinen Erfahrungen.
Auf jeden Fall lesenswert.
 
13.06.2017

„Keine Panikmache in Sachen Trinkwasser“

Kein Verständnis für die jüngsten Äußerungen des Umweltbundesamtes zur Nitratbelastung des Grundwassers und zu einem damit verbundenen Ansteigen des Trinkwasserpreises äußerte der Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Bernhard Krüsken, heute in Interviews mit der Deutschen Presseagentur dpa und im Morgenmagazin des Deutschlandfunks.
Einige Diskussionsteilnehmer waren in den vergangenen sechs Monaten offenbar offline und haben politische Entscheidungen und die Zahlen des Nitratberichts 2016 ausgeblendet, kritisierte Krüsken im Deutschlandfunk. Der Nitratbericht der Bundesregierung belege deutlich, dass wir zwar in einigen Regionen an der Nitratbelastung im Grundwasser arbeiten müssen. Es ist aber keine Tendenz erkennbar, dass die Qualität des Grundwassers in Deutschland immer schlechter werde.
Ähnlich irritiert über die Pressemeldung des UBA reagierten andere Berufsständische Vertretungen und Fachverbände.

 
13.06.2017

Düngung für Nahrungsmittelproduktion unerlässlich

lsz - Heute gehört die bedarfsgerechte Düngung – insbesondere von Stickstoff - zu den wirkungsvollsten Maßnahmen eines erfolg­reichen Acker- und Pflanzenbaus. Bei der Anwendung organischer und mineralischer Dünge­r sind jedoch nicht nur Fragen nach Ertragssteigerung und ökonomischem Betriebsmitteleinsatz von Interesse, sondern gleichermaßen Aspekte der Umweltverträg­lich­keit der jeweiligen Düngungsmaßnahmen zu beachten.
Die neue Düngeverordnung (DüV) ist am 01.06.2017 in Kraft getreten. Das LTZ Augustenberg wird in den kommenden Wochen hierzu die entsprechenden Informationen zur Verfügung stellen und zeitnah zur Umsetzung der DüV informieren.