BRS News

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05.03.2013

Klimafreundlicher Fleischkonsum

Fleisch – oft als ’umweltschädlicher Klimakiller’ verteufelt – kann aus sachlicher Sicht auch von umweltbewussten Konsumenten guten Gewissens verzehrt werden. Durch Vermeidung von Lebensmittelverschwendung können wir wesentlich mehr für das Klima tun als durch Fleischverzicht. Ein Schweinekotelett verursacht nicht mehr CO2-Emissionen als vier Tassen Kaffee. Wer die Fahrt zum Supermarkt per Rad statt Auto absolviert, hat damit die Umwelt- und Klimabelastung seines Fleischkonsums bereits voll ausgeglichen. Wir haben mit anderen Worten allen Grund, uns auf wirklich gravierende Klimasünder zu konzentrieren, anstatt Menschen, die Fleisch essen, zu Sündenböcken zu machen.
 
27.02.2013

meistro erweitert seine Geschäftsfelder

meistro GmbH

meistro erweitert seine Geschäftsfelder und gründet mit der Duobloq GmbH ein Unternehmen zur Projektierung, Installation und Finanzierung von Blockheizkraftwerken. Mit dem neuen Unternehmen stellen wir uns noch breiter auf und gehen weiter konsequent den Weg vom reinen Energielieferanten hin zum kundenorientierten Energiedienstleister, so Mike Frank, Geschäftsführer der meistro Energie GmbH. Gerade meistros Kundengruppen wie Hotel und Gastronomie, aber auch Unternehmer anderer Brachen sollen vom neuen Angebot profitieren. Erste Pilotprojekte des gemeinsamen Unternehmens mit der BHK Systems GmbH befinden sich bereits in der Umsetzung.

ZDS-Mitglieder profitieren vom Rahmenvertrag mit meistro.

 
14.02.2013

Vegetarische Ernährung schont nicht die Umwelt

Bezogen auf die Nährstoffdichte, schneiden tierische Lebensmittel hinsichtlich ihrer Ökobilanz meist besser ab, als rein pflanzliche Nahrung. Mischköstler ernähren sich Umwelt schonender. Diese Tatsache haben jetzt französiche Wissenschaftler nach Auswertung der Ernährungsgewohnheiten von 2000 Personen bestätigt. Die Erklärung: bei vegetarischer Ernährung ist die Nährstoffmenge einer gesunden Mischkost nur über mehr Pflanzenmasse zu erreichen.

Auch die gesundheitliche Panikmache in Bezug auf rotes Fleisch scheint jeder Grundlage zu entbehren, wenn man dem wissenschaftlichen Meinungsaustausch international anerkannter Ernährungswissenschaftler Glauben schenkt.
 
03.02.2013

Schweinemobil live auf der Grünen Woche

Auf dem Erlebnisbauernhof der diesjährigen Grünen Woche (IGW) in Berlin fand die Premiere des sogenannten SchweineMobils statt. Es handelt sich um einen speziell konstruierten Auto-Anhänger mit einer integrierten Mastläuferbucht, die optisch als Element eines Mastabteils präsentiert wird. Man erhält so einen Einblick in einen modernen Stall. Auf der IGW stieß das SchweineMobil mit den Mastläufern auf großes Interesse, sowohl beim Fachpublikum als auch bei den städtischen Besuchern. Es kann gegen eine geringe Gebühr ausgeliehen und auf eigene Kosten und Verantwortung für die Öffentlichkeitsarbeit vor Ort genutzt werden. Einzelheiten hierzu können von der Homepage www.schweine-mobil.de abgerufen oder bei der FNL, Frau M. Larch (m.larch@fnl.de) erfragt werden.
Fotos finden Sie auf der Homepage unserer Verbandszeitschrift: zu den Fotos. Filme vom Erlebnisbauernhof auf YouTube.


 
31.01.2013

Korrelation zwischen Milchverbrauch und Intelligenz?

Länder mit sehr hohem Milchverzehr stellen lt. einer Veröffentlichung in der Zeitschrift Practical Neurology die meisten Nobelpreisträger. Als mögliche Ursache wird der hohe Vitamin-D-Gehalt der Milch genannt.
Vitamin D-Mangel ist als Risikofaktor für eine Reihe von Krankheiten, einschließlich Asthma und Allergien bei Kindern bekannt. Ein schwerer Mangel kann sogar zur Knochenweiche (Rachitis) führen.

Quelle: S. Linthwaite, G. N. Fuller. Milk, chocolate and Nobel prizes. Practical Neurology, 2013; 13 (1): 63 DOI: 10.1136/practneurol-2012-000471 und
Jonathon L. Maguire et al. Modifiable Determinants of Serum 25-Hydroxyvitamin D Status in Early ChildhoodOpportunities for PreventionDeterminants of Early Childhood Vitamin D Status. JAMA Pediatrics, 2013; : 1 DOI: 10.1001/2013.jamapediatrics.226
 
21.01.2013

Prominenter Besuch im "Schweine Mobil"

Schwein auf dem Erlebnisbauernhof im "Schweine-Mobil" Das Schweine-Mobil feiert auf dem ErlebnisBauernhof zur Grünen Woche in Berlin Premiere. Das Schweine-Mobil ist eine transportable Schweinebucht mit Stallhülle, mit der Schweine mit moderner Haltungstechnik gezeigt werden. In Verbindung mit weiterführenden Informationen ist das Schweine-Mobil ein Kommunikationsinstrument für moderne, nachhaltige Nutztierhaltung, das öffentlichkeitswirksam eingesetzt werden kann.
Das Interesse der Verbraucher ist riesig. Aber auch prominente Besucher informieren sich täglich über das Projekt. Der Ministerpräsident von Schleswig-Holstein, die Umweltministerin von Hessen und der amerikanische Agrarattaché waren schon zu Besuch.
 
15.01.2013

Borkener Bauern unterstützen Schweinemobil

SM Ansicht Die moderne Tierhaltung steht zunehmend in der medialen Diskussion. Dem begegnet der Landwirtschaftliche Kreisverband 2013 mit einer Transparenz-Offensive. Landwirte aus der Region wollen zeigen, wie moderne Tierhaltung mit hohem Tierkomfort aussieht – und starten hierzu unter anderem mit einem Schweine Mobil durch. Dabei handelt es sich um ein Gemeinschaftsprojekt diverser landwirtschaftlicher Organisationen, die durch ihre finanzielle Unterstützung das Projekt möglich gemacht haben.
 
04.01.2013

Psychische Störungen unter Vegetariern häufiger?

animal-healt-online ©aho - Vegetarier leiden weitaus häufiger unter psychischen Störungen als Gemischtköstler, informiert das Internetportal 'Animal-Health-Online' unter Berufung auf eine Veröffentlichung der Abteilung für klinische Psychologie der Universität Hildesheim in der Fachzeitschrift International Journal of Behavioral Nutrition and Physical Activity. Zu den Krankheitsbildern gehören Depressionen, Angststörungen und Somatoforme Störungen. Letztgenannte Störung umfasst körperliche Beschwerden die sich nicht oder nicht hinreichend auf eine organische Erkrankung zurückführen lassen. Dabei stehen neben Allgemeinsymptomen wie Müdigkeit und Erschöpfung Schmerzsymptome an vorderster Stelle, gefolgt von Herz-Kreislauf-Beschwerden, Magen-Darm-Beschwerden, sexuellen und pseudoneurologischen Symptomen.

Junk-Science, wenn die Ergebnisse (welche?) auf Beobachtungsstudien beruhen.
 
10.12.2012

Sojaöl ist nach Raps der zweitwichtigste Rohstoff für die Biodieselproduktion in Deutschland

Sojaölproduktion in Argentinien und Brasilien Sojaöl ist nach Raps der zweitwichtigste Rohstoff für die Biodieselproduktion in Deutschland, zitiert die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) das BMELV in einer Veröffentlichung (S. 75). Raps scheint in Deutschland aber die Leitfrucht zu sein. Die Nachfrage nach Biodiesel-Rapsöl bestimmt hier den Pflanzenölpreis. Die Preise der anderen Ölsorten leiten sich davon ab, wobei natürlich auch der Rohölpreis und die Strafen eine Rolle spielen, die die Ölkonzerne zahlen müßten, wenn sie den Beimischungszwang nicht erfüllen.
In der Praxis sind Anteile von 20 bis 25 % Sojaöl im Rohstoffmix der Biodieselproduzenten gängig. Höhere Sojaölanteile wären möglich, allerdings würde dann die Jodzahl nicht mehr den Anforderungen der EN14214 entsprechen. Allerdings hat Sojaöl als Rohstoff für Biodiesel einen rel. geringen Heizwert (32,36 MJ/l) und ersetzt nur nur 0,90 l Diesel. Rapsöl kommt auf 0,92 Liter Diesel.
Die Reststoffe aus der Pflanzenölproduktion können als Energie- und Eiweiß reicher Rohstoff in der Tierfütterung verwendet werden.

Fazit: Der Beimischungszwang für Biodiesel erhöhte die Nachfrage nach Speiseöl-Pflanzen in den letzten Jahren sprunghaft.
 
23.11.2012

SE: Fleischverzehr steigt

1988 schenkte der damalige schwedische Ministerpräsident Ingvar Carlsson der Starautorin Astrid Lindgren ein neues Tierschutzgesetz. In Europa ein besonders strenges. Die Folgen sind bekannt: während sich die Produktionskosten im Mittel um rd. 0,35 bis 0,45 Euro je kg Schweinefleisch verteuerten, verharrten die Schlachtschweineerlöse auf einem europäisch niedrigen Niveau. Der Lebensmittelhandel erzielte in der Theke zwar bessere Preise, gab sie aber nicht an die Produzenten weiter.
Gleichzeitig ist der Fleischverzehr in Schweden in den letzten Jahren kontinuierlich gewachsen: von 51 auf 85 kg je Person und Jahr (in Deutschland werden rd. 66 kg Fleisch verzehrt, darunter rd. 38 kg Schweinefleisch je Person und Jahr). Diese steigende Fleischnachfrage lässt sich nur durch steigende Importe decken, weil in den letzten 20 Jahren immer mehr Schweinehalter die Betriebe schließen mussten. Parallelen zu Marktentwicklung in der Schweiz sind unverkennbar.
Vielleicht hätte man wie die Dänen noch rechtzeitig zu Gunsten der heimischen Bauern intervenieren können. Dazu fehlten aber die Mehrheiten.