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09.11.2012

„Schweine-Mobil“ – moderne Schweinehaltung erlebbar machen

Schweine Mobil Deutsches Schweinefleisch ist ein beliebtes, qualitativ hochwertiges Lebensmittel, das national und weltweit nachgefragt wird. Gleichzeitig gibt es vielfach pauschale und unreflektierte Kritik an der modernen Nutztierhaltung, obwohl die Verbraucher niemals einen Stall von innen gesehen haben. Viele Menschen haben heutzutage keinen direkten Bezug mehr zur landwirtschaftlichen Produktion, so dass Lebensmittel überwiegend anonyme Produkte sind, die im Supermarkt ohne einen realen Bezug zur landwirtschaftlichen Herkunft gekauft werden.
Da es den Bauern aus seuchenhygienischen Gründen gesetzlich verboten ist, ihre Ställe beliebig für interessierte Verbraucher zu öffnen, entfremdet sich die Gesellschaft zunehmend von der Landwirtschaft. Um dies zu ändern, gibt es die Aktion Einsichten in die Tierhaltung, bei der unter anderem mit dem Einbau großer Fenster Einblicke in die Ställe gewährt werden sollen. Ergänzend dazu ist jetzt das Projekt Schweine-Mobil gestartet worden, mit dem moderne Schweinehaltung (in der Stadt) erlebbar werden soll.
 
30.10.2012

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Einstiegsseite zum Projekt Schweinemobil
 
24.10.2012

Wasserparadies Deutschland

(aid) - Deutschland lebt im Paradies - zumindest wenn es um das Wasserangebot geht. Rund 188 Milliarden Kubikmeter stehen den Bundesbürgern theoretisch pro Jahr zur Verfügung. Doch nur 17 Prozent davon werden tatsächlich benötigt und genutzt; der Rest ist Reserve.
Den mit Abstand größten Anteil davon, immerhin 84 Prozent, verbrauchen Industrie und Bergbau in Deutschland. Vor allem Kraftwerke benötigen riesige Mengen, die vor allem zur Kühlung bei der Strom- und Wärmeerzeugung genutzt werden. Dieses Wasser geht aber nicht verloren, da es fast ausschließlich aus Oberflächengewässern stammt und nach der Nutzung zu großen Teilen wieder eingeleitet wird.
Während die Landwirtschaft in vielen anderen Ländern zu den größten Wasserverbrauchern gehört, benötigen deutsche Betriebe nur knapp ein Prozent des Gesamtwasserverbrauchs.

Weitere Informationen: aid-Heft „Wasser - Trinkwasser, Natürliches Mineralwasser, Quell- und Tafelwasser“, Bestell-Nr. 61-1598, 4,00 EUR, http://www.aid-medienshop.de

 
22.10.2012

Schweine-Mobil_2

Informationen zum Projekt und Sponsoren
 
16.10.2012

Milchverzehr schützt vor Krebs?

Eine Gruppe schwedischer Wissenschaftler hat jetzt festgestellt, dass ein Milchprotein die Wachstumsrate von Darmkrebs-Zellen hemmt. Bei dem Inhaltsstoff handelt es sich um Lactoferricin4-14 (Lfcin4-14), dem schon seit längerem positive Auswirkungen auf die Gesundheit nachgesagt werden.

Schulmilchprogramme bieten demach u.U. zusätzliche gesundheitliche Vorteile. In Uganda stellte man dazu bereits 2005 fest: A child who is taking milk is likely to develop a better mental capacity than one who is not because of the nutrients contained in.

Quelle: C. Freiburghaus, H. Lindmark-Månsson, M. Paulsson, S. Oredsson. Reduction of ultraviolet light-induced DNA damage in human colon cancer cells treated with a lactoferrin-derived peptide. Journal of Dairy Science, 2012; 95 (10): 5552 DOI: 10.3168/jds.2011-5279
 
21.09.2012

CO2-Ersparnis – meistro knackt die Millionenmarke

Über eine Million Tonnen CO2 haben die Kunden von meistro seit dem 1. Mai 2007 im Vergleich zum üblichen Strommix in Deutschland eingespart (Stand August 2012). Und die Zähluhr läuft kontinuierlich weiter. Um die Menge von ca. 1,2 Millionen Tonnen zu kompensieren, die meistro seit 2007 über das Verfahren von Herkunftsnachweisen eingespart hat, müsste man ca. 20.000.000 Fichten anpflanzen. Einen tatkräftigen Beitrag zu dieser Bilanz leisten mittelständische Betriebe im Zusammenschluss gewerblicher Verbundgruppen, wie die über den Zentralverband der Deutschen Schweineproduktion e.V. gebündelten Schweinehalter.

Quelle u.a.: meistro Infobrief, 3/2012
 
14.09.2012

Klimaschutz: Ökologische und konventionelle Betriebe sind auf Augenhöhe

Als Rohstofflieferant für die Lebensmittelindustrie verursacht die Landwirtschaft rd. 10 bis 12 % der von Menschen verursachten Treibhausgas-Emissionen. Welche Bewirtschaftungsart - ökologisch oder konventionell - klimaschonender ist, wurde in den letzten Jahren kontrovers diskutiert. Ein Verbundprojekt hat jetzt für mehr Klarheit gesorgt.
Wenn im Ökolandbau die Erträge steigen würden und konstanter ausfielen, wären sie dem konventionellen Anbau hinsichtlich der C02-Freisetzung überlegen - was bei derzeit bis zu 50 % weniger Erträgen und einer steigenden Weltbevölkerung eine eher akademische Betrachtung ist. Auch wurde bestätigt, dass der Ausstoß an Treibhausgasen von der Milchleistung abhängt, wobei auch mittlere Leistungen klimafreundlicher sein können.
Es wurden insgesamt 80 Betriebe in 4 Regionen Deutschlands betrachtet. Die Schwankungen waren erheblich, so daß die Wissenschafler zu dem Ergebnis kommen, dass nicht die Anbauform, sondern das Betriebsmanagement für die Treibhausgasemissionen entscheidend sei.

 
19.08.2012

Isofluran-Narkose kritisch hinterfragt

animal-healt-online ©aho - Seit dem Jahr 2010 müssen in der Schweiz männliche Ferkel unter Narkose kastriert werden. Dabei ist es Landwirten gestattet, die Isofluran-Gasnarkose bei vorhergehenden Schmerzmittelgabe selbstständig durchzuführen, wenn sie zuvor einen Sachkundenachweis erbracht haben. Der Veterinärdienst des Kantons Luzern hat die tägliche Praxis auf 260 Tierhaltungen kritisch analysiert. Anlässlich des 31. Internationaler Veterinärkongresses in Bad Staffelstein stellten die Experten ihre Ergebnisse vor.
 
27.06.2012

Meistro fordert faire Bedingungen für den Gassektor

meistro GmbH Mike Frank, Geschäftsführer der meistro Energie GmbH, spricht sich für mehr Wettbewerb auf dem Gasmarkt aus. Hintergrund ist eine Studie des Bundeskartellamts, die zeigte, dass viele Stadtwerke von netzunabhängigen Gasversorgern eine stark überhöhte Konzessionsabgabe verlangen. Konzessionsabgaben sind vom Netzbetreiber an die Kommune zu zahlende Entgelte, die diese für die Einräumung von Wegerechten bei der Verlegung von Gas- und Stromleitungen erhält. Sie stellen neben regulierten Netzentgelten und den Einkaufspreisen für das Handelsgut Gas einen von drei Bestandteilen des Preises für Erdgas dar. Diese stark überhöhten Konzessionsabgaben führen dazu, dass die Endkunden höhere Gaspreise zahlen müssen.
 
31.05.2012

Eine produktive Landwirtschaft ist die beste Nachhaltigkeit

Größere Investitionen in den Agrarsektor, eine nachhaltige Intensivierung der Agrarproduktion und eine Verstärkung der Agrarforschung sind erforderlich, um die Ernährungssicherheit weltweit zu verbessern und eine nachhaltige Entwicklung zu sichern. Zu dieser Feststellung kommt der DBV-Generalsekretär Dr. Helmut Born im Vorfeld der Rio+20 Konferenz, zu der die Vereinten Nationen (UNO) vom 13. bis zum 22. Juni 2012 nach Rio de Janeiro (Brasilien) eingeladen haben.
Rückblickend stellt Dr. Born fest, dass durch die schon erzielten Effizienzsteigerungen, die Emission von Treibhausgasen schon spürbar gesenkt werden konnte. Die Wasser- und Luftqualität habe sich in den letzten 20 Jahren deutlich verbessert. Die deutschen Bauern erfüllen bereits heute bei der Produktion von gesunden und vielfältigen Lebensmitteln hohe Umwelt- und Tierschutzstandards, die eine nachhaltige Erzeugung sichern helfen, erklärte Born. Die deutschen Bauern würden auch zukünftig daran arbeiten, die Umweltauswirkungen der Landbewirtschaftung weiterhin zu minimieren und gleichzeitig die Produktivität zu verbessern.