BRS News Rind
Bundesjungzüchtertreffen in Bismark
Vom 20. – 23. Juni 2024 veranstaltet der Verband deutscher Jungzüchter e.V. in Zusammenarbeit mit der RinderAllianz GmbH und der JungzüchterAllianz e.V. das Bundejungzüchtertreffen in der Zuchtviehhalle Bismark. Insgesamt nehmen 93 Jungzüchter aus ganz Deutschland teil. Der Wettbewerb beginnt am 21. Juni um 8 Uhr mit dem Bundesclippingwettbewerb. Am Nachmittag um 15 Uhr messen sich die Jungzüchter im Tierbeurteilungs- und Rangierwettbewerb. Auch am Abend steigt die Spannung mit dem Bundestyptierwettbewerb. Ein weiterer Höhepunkt ist die Präsentation der Nachzucht des RinderAllianz-Vererbers Carenzo. Am Samstag ab 11 Uhr beginnt der Vorführwettbewerb. Es geht um den Titel Deutscher Vorführchampion 2024. Ein krönender Abschluss ist die öffentliche Jungzüchterparty ab 20 Uhr, zu der jeder recht herzlich eingeladen ist.
AI Vets Kongress 2024
Der 34. Europäischen AI VETS-Kongress findet vom 16. bis 17. Oktober 2024 im Gustav-Stresemann-Institut in Bonn, Deutschland statt. Die Anmeldung für den Kongress ist ab sofort möglich. Bis 1. August gilt ein Frühbucherrabatt.
Neuer Beitrag der Podcast-Reihe "Let's talk Milch"
Let‘s Talk Milch, der Podcast der Initiative Milch, beschäftigt sich in der neuesten Folge mit dem Thema: Zwischen Traditionen und Trends
. Zukunftsforscher Tristan Horx und Daten-Analystin Ok-Zin Kim diskutieren über die Milch im Wandel, wie sich Geschmäcker, Gesellschaft und Ernährung verändern und was das für die Milch bedeutet. Warum kaufen wir ein, wie wir einkaufen? Wie prägen Trends den Konsum von Milch und Milchprodukten?
BMEL sucht Projektideen zur Tierzucht und Bestandsgesundheit
Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) ruft Unternehmen und Forschungseinrichtungen dazu auf, innovative Projektideen für die Entwicklung von zukunftsfähigen und nachhaltigen Zuchtstrategien
sowie zur Verbesserung der Bestandsgesundheit und Entwicklung neuer Präventions- und Behandlungsstrategien
einzureichen:
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Bis 01. Oktober 2024: Projektskizzen für
Entwicklung von zukunftsfähigen und nachhaltigen Zuchtstrategien
(zur Bekanntmachung) -
Bis 27. November 2024: Projektskizzen für
Verbesserung der Bestandsgesundheit und Entwicklung neuer Präventions- und Behandlungsstrategien
(zur Bekanntmachung)
Synetics mit neuer Geschäftsführung
Die Gesellschafterversammlung von SYNETICS eG ernennt Dr. Alfred Weidele und Jean-Yves Dréau zu gleichberechtigten Geschäftsführern als Nachfolger von Dr. Josef Pott, der Ende 2024 in den Ruhestand geht, um die Entwicklung von SYNETICS als führende europäische Rinderzuchtgenossenschaft weiterzuführen. Der derzeitige stellvertretende CEO Jean-Yves Dréau wird die Bereiche Forschung und Entwicklung, Sperma- und Embryonenproduktion, Logistik und Exportgeschäft leiten. Dr. Alfred Weidele blickt auf eine über 30-jährige Karriere überwiegend als Geschäftsführer in der Rinderzucht bei einer der führenden deutschen Genossenschaften zurück. Er wird innerhalb von SYNETICS für die Zuchtprogramme sowie die Bereiche Marketing und allgemeine Verwaltung verantwortlich sein. Dr. Alfred Weidele wird zum 1. Januar 2025 zu SYNETICS wechseln, um die Geschäftsführung anzutreten. Er wird weiterhin Teil der Geschäftsführung bei der Rinderunion Baden-Württemberg (RBW) bleiben und damit auch das Zuchtprogramm bei Phönix begleiten.
E-Learning-Module zum Tierschutz von Rindern und Schweinen beim Transport
Für Mitarbeiter von Schlachtbetrieben, Tierhalter und Tiertransporteure bietet die Freie Universität Berlin kostenfreie E-Learning-Module zum Tierschutz von Rindern und Schweinen beim Transport und bei der Schlachtung an. Diese können entweder über die Webseite der FU Berlin oder der QS-Akademie abgerufen werden. Für die Tierarten Rind und Schwein stehen jeweils die Lerneinheiten Tierverhalten, Umgang mit den Tieren, Transportfähigkeit, Betäubung und Entblutung in sechs verschiedenen Sprachen (Deutsch, Rumänisch, Polnisch, Bulgarisch, Ungarisch und Englisch) zur Verfügung.
Glyphosat: Rechtssicherheit statt nationale Sonderwege
IVA - Der Bundesrat hat heute einer erneuten Änderung der Pflanzenschutz-Anwendungsverordnung (PflSchAnwVO) zugestimmt. Die Anpassung war notwendig, da das schon 2021 beschlossene nationale Anwendungsverbot von Glyphosat-haltigen Pflanzenschutzmitteln nach der erneuerten Wirkstoffgenehmigung des Herbizids 2023 im Widerspruch zum EU-Recht steht. Schon 2020 war Österreich mit dem Versuch, Glyphosat-haltige Pflanzenschutzmittel auf nationaler Ebene zu verbieten, gescheitert.
Dr. Dr. h.c. Klaus Meyn im Alter von 86 Jahren verstorben
Mit großem Bedauern teilen wir Ihnen mit, dass Dr. Dr. h.c. Klaus Meyn, langjähriger Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Rinderzüchter, am vergangenen Freitag (07.06.2024) im Alter von 86 Jahren verstorben ist.
Dr. Meyn war von 1981 bis 2002 Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Rinderzüchter und auch des Bundesverbandes Deutscher Fleischrinderzüchter und -halter. Weiterhin war er Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Tierzüchter.
Dr. Meyn war einige Zeit in Afrika unter anderem als Berater für die kenianische Regierung tätig. Er arbeitete von 1974 bis 1980 bei der Weltbank in Washington. Eine herausragende Rolle spielte er bei der Umstrukturierung der ostdeutschen Rinderzucht nach der Wende. Dr. Meyn hat sich nach der Öffnung der Grenzen Ende der 80er Jahre mit großem Erfolg für die Zusammenarbeit mit der landwirtschaftlichen Tierzucht in Mittel- und Osteuropa engagiert. Dabei hat er gleichzeitig die Kooperation mit den Tierzuchtorganisationen aus anderen EU-Ländern gesucht und mitgestaltet, insbesondere mit Frankreich. Auf diese Weise konnte er auf die Entwicklung der EU-Tierzuchtgesetzgebung Einfluss nehmen.
Für seine Verdienste wurde er 2009 unter anderem mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet.
Tierwohlförderung: Weniger Ideologie!
So unterschiedlich kann Wahrnehmung sein: Während Bundesagrarminister Cem Özdemir das rund 1 Mrd. € schwere Bundesprogramm zum Umbau der landwirtschaftlichen Tierhaltung (BUT) weiterhin als großen Erfolg feiert, reißt die Kritik von Fachverbänden und Schweinehaltern an der deutschen Förderpolitik nicht ab.
Jürgen Langreder, Vorstand vom Bundesverband Rind und Schwein (BRS), fordert eine Förderung auch für Haltungsform 1 und 2.
QS-Wissenschaftsfonds: bis zum 15.09.2024 um Forschungsförderung bewerben
Innovative Forschungsansätze und Ideen rund um die Themen Qualitätssicherung und Ressourceneffizienz in der Nutztierhaltung und Fleischwirtschaft gesucht! Über eine Ausschreibung ruft der QS-Wissenschaftsfonds Universitäten, Fachhochschulen und andere Forschungseinrichtungen dazu auf, sich um die Finanzierung von Forschungsprojekten zu bewerben. Der Förderbetrag übersteigt in der Regel 30.000 Euro nicht. Förderanträge können bis zum 15. September 2024 postalisch oder per E-Mail bei QS eingereicht werden.
