BRS News Schwein
Witterungsschäden bei Futtermitteln
Die Ernte in diesem Jahr bot einige Schwierigkeiten auf: lange Regenperioden während der Getreideabreife und zum Teil Unwetter und Hagelschläge, die die Silomaisbestände beeinträchtigten, bereiteten Kopfzerbrechen. Bei diesen nicht optimalen Bedingungen gibt es einiges bei Konservierung und Fütterung zu beachten. Darauf weist die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) hin.
Körnerhirse als neue Kultur in Fruchtfolgesystemen für Trockengebiete
Welche Kulturpflanzen haben eine Zukunft in Bayerns Trocken-Hotspot Mainfranken? Auf Versuchsflächen in Neuses am Berg (Lkr. Kitzingen) wachsen heute schon Exoten, die in unseren Fluren in Zukunft Normalität sein könnten. Im August 2023 haben die LfL, das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kitzingen-Würzburg und die Bayerischen Staatsgüter ihre Anbauversuche der Öffentlichkeit präsentiert. Etwa 200 Interessierte kamen, um sich die Versuche rund um Erdnuss, Augenbohne, Sesam, Schwarzkümmel und Körnerhirse anzuschauen.
Ohne Mais keine Speis
Mais ist ein glutenfreies und histaminarmes Lebensmittel und enthält viele wichtige Vitamine und Mineralstoffe. Trotzdem kommt er in Deutschland doch eher selten auf den Teller. 2022 haben wir Deutschen pro Kopf ca. 4 kg Mais konsumiert, aber dafür ca. 72 kg Weizen.
Woran das liegt und wie die Sorten aussehen müssen, damit sie für den regionalen Anbau in Frage kommen, möchten die LfL Bayern gemeinsam mit Maisverarbeitern herausfinden.
Welttierschutztag - Zahlreiche Faktoren beeinflussen das Tierwohl in der Nutztierhaltung
Deutschland gehört zu den Ländern mit den höchsten Standards in der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung und erzeugt tierische Lebensmittel hoher Qualität. In der öffentlichen Diskussion um das Tierwohl wird häufig ein negativer Zusammenhang zwischen der Betriebs- bzw. Herdengröße und dem Tierwohl vermutet. Untersuchungen des bundesweiten Projektes Nachhaltigkeitsmodul Milch
zeigen jedoch, dass entgegen der weit verbreiteten Annahme größere Milchviehbetriebe statistisch nicht mit einem schlechteren Tierwohl einhergehen. Für die Tierschutzgesetzgebung spielt die Betriebsgröße ebenfalls keine Rolle, da die Tierschutzvorgaben pro Tier gelten - unabhängig von der Bestandsgröße.
Nationale Regeln für Schlachtung an EU-Vorgaben angepasst
AgE - Die Tierische Lebensmittel-Hygieneverordnung und die Tierische Lebensmittel-Überwachungsverordnung in Deutschland werden nach Maßgabe des geltenden EU-Rechts geändert. Die entsprechende Änderungsverordnung hat der Bundesrat am 29.9. in Berlin durchgewunken.
Unsere Bayerischen Bauern - Neues Video: Fleischi entdeckt die Festzeltgastronomie
Hendl, Haxn, Bio-Wiesn: neuer YouTube-Film beleuchtet die Zukunft der bayerischen Festzeltgastronomie Unsere Bayerischen Bauern schickt Kultmoderator zu Wirten und Erzeugern.
Einsatz verschiedener Erbsenprodukte in der Ferkelfütterung
proteinmarkt - Die Futtererbse gewinnt nicht nur in der menschlichen Ernährung zunehmend an Bedeutung, sondern erweist sich auch als eine ausgezeichnete Option in der Schweinefütterung. Ein neuer Proteinmarkt- Fachbeitrag von Dr. Manfred Weber analysiert den Einsatz verschiedener Teile der Erbse in der Ferkelfütterung. Untersucht werden verschiedene Aspekte, darunter die Futtermittelzusammensetzung, die biologische Leistung sowie die Gesundheit und die Zusammensetzung der Darmflora.
Tierärzteschaft fordert von der Bundespolitik gesetzliche Flexibilisierung des Arbeitszeitgesetzes
Aufgrund des zunehmenden Fachkräftemangel in der Tierärzteschaft ist die flächendeckende tiermedizinische Versorgung, besonders im Not- und Nachtdienst, akut gefährdet. Daher fordert der Bundesverband Praktizierender Tierärzte e.V. (bpt) gemeinsam mit der Bundestierärztekammer (BTK) und den Landestierärztekammern die Bundesregierung auf, als Sofortmaßnahme das Arbeitszeitgesetz zu flexibilisieren, um kranke und verletzte Tiere auch weiterhin jederzeit und flächendeckend tierärztlich versorgen zu können. Das starre Arbeitszeitgesetz, so der bpt, verbiete es Tierärztinnen und Tierärzten Arbeitsstunden flexibel einzusetzen und damit ihren berufsrechtlichen Verpflichtungen nachzukommen. Konkret fordert die Tierärzteschaft eine gesetzliche Umstellung von einer Tages-Höchstarbeitszeit auf eine Wochen-Höchstarbeitszeit. Zusätzlich fordern bpt und BTK eine flexible Verteilbarkeit von Arbeitsstunden und damit einhergehend eine begrenzte Verkürzung vorgegebener Ruhezeiten sowie flexible Wochenend- und Feiertagsregelungen.
Netzwerk Fokus Tierwohl - Unterrichtsmaterialien zum Thema Kupierverzicht
Die Arbeitsgruppe Kupierverzicht
des Tierwohl-Kompetenzzentrums Schwein hat im Rahmen des Netzwerk Fokus Tierwohl Unterrichtsmaterialien als Angebot für Lehrkräfte an landwirtschaftlichen Fach- und Berufsschulen mit dem Themenschwerpunkt Kupierverzicht
erstellt. Ziel ist es, das Thema Kupierverzicht
in den Unterricht zu integrieren und die angehenden Landwirte und Landwirtinnen für das Thema zu sensibilisieren. Es wurden Foliensätze erstellt, die in acht Kapitel unterteilt sind. Die Lehrkraft kann daraus die Kapitel wählen, die sie in ihren Unterricht integrieren möchte. Zu vielen Aspekten der Haltung unkupierter Schweine stehen unter www.ringelschwanz.infoVideos zur Verfügung, die ergänzend im Unterricht genutzt werden können.
Rezension: "Wie isst man ein Mammut?"
Die Wissenschaftsjournalistin Johanna Bayer hat in ihrem Blog Quarkundso.de
soeben das Buch von Uta Seeburg rezensiert und kommt zu einem wenig schmeichelhaften Ergebnis. Es soll sich um ein Märchenbuch, kein Sachbuch
handeln, schreibt Bayer in der Rezensionsüberschrift. Um sich selber eine Meinung bilden zu können, muss man die nicht kurze persönliche Stellungnahme der Autorin selber lesen. Schlauer ist man hinterher auf jeden Fall. Was die Wissenschaftsjournalistin Bayer v.a. vermisst: wissenschaftliche Belege. Was ihr u.a. aufstößt: Die Sympathie für das Vegane …. .
