BRS News Schwein

27.07.2021

Extremes Wetter: Wie das Klima die Landwirtschaft verändert

Ob starke Niederschläge oder grosse Trockenheit – die Landwirtschaft bekommt den Klimawandel immer direkt zu spüren. Allerdings häufen sich die Extremwetterereignisse in den letzten Jahren. Die Wetterexpertinnen und -experten sind sich einig, dass sich dieser Trend fortsetzen wird: Der Klimawandel wird zukünftig nicht nur zu erhöhten Temperaturen führen, sondern auch zu einem vermehrten Auftreten von Extremwetterereignissen – mit zum Teil erheblichen Auswirkungen auf die Landwirtschaft. Welche agrarrelevanten Entwicklungen zeichnen sich bereits heute ab? In der Broschüre "Agrarmeteorologie" der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) wird der Einfluss von Wetter und Klima auf unsere Kulturpflanzen thematisiert. Die Broschüre kann zum Preis von 9,50 Euro bei der BLE bestellt werden.

 
27.07.2021

Neues Förderprogramm "Zukunftsbetriebe und Zukunftsregionen"

Neue Fördermöglichkeiten für die Digitalisierung von landwirtschaftlichen Betrieben und ländlichen Räumen stellt das Bundeslandwirtschaftsministerium in Aussicht. Für die Maßnahmen stehen dem Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft 60 Millionen Euro zur Verfügung stehen. Nun wird in Kürze die neue Förderrichtlinie Zukunftsbetriebe und Zukunftsregionen veröffentlicht, mit der die digitale Transformation der Landwirtschaft weiter vorangetrieben werden soll. Neben den bereits etablierten ‚digitalen Experimentierfeldern‘ des Ministeriums steht dann ein weitergehendes Förderinstrument für innovative digitale Anwendungen in der Landwirtschaft zur Verfügung.

 
27.07.2021

Smart Farming: Berufsbegleitende Weiterbildung im Agrarsektor

Die Digitalisierung der Landwirtschaft ist eines der meistdiskutierten Themen der Branche. Oft fehlen jedoch konkrete Konzepte zur Umsetzung und Informationsmöglichkeiten. Die Technische Universität München (TUM) bietet am TUM Institute for LifeLong Learning ab November 2021 erstmals einen Weiterbildungskurs für Berufstätige an: Das Zertifikatsprogramm Smart Farming and IoT in Agriculture wurde mit Experten des Lehrstuhls für Agrarsystemtechnik konzipiert. Es befähigt Fachkräfte, Prozesse auf wissenschaftlich fundierter Basis zu digitalisieren und ein ganzheitliches Verständnis für Smart Farming zu entwickeln.

 
26.07.2021

Landwirtschaftsverlag Münster unterstützt die Flutopfer mit 20.000 Euro

Angesichts der dramatischen Lage in den überfluteten Gebieten hat der Landwirtschaftsverlag Münster insgesamt 20.000 Euro für die betroffenen Landwirte, Winzer, Buch- und Lebensmittelhändler bereitgestellt. Das Geld geht an die Schorlemer Stiftung des Deutschen Bauernverbandes, das Sozialwerk des Deutschen Buchhandels und an die vom Handelsverband NRW angestoßenen Hilfsmaßnahmen.

 
23.07.2021

Gut 1,7 Millionen Hektar im Osten in der Hand von Unternehmensgruppen

In Deutschland werden mehr als 11 % der landwirtschaftlichen Fläche von Unternehmensgruppen bewirtschaftet. Der weit überwiegende Anteil davon befindet sich in den neuen Ländern. Das geht aus der Landwirtschaftszählung 2020 hervor, bei der das Statistische Bundesamt erstmals Daten zur Zugehörigkeit landwirtschaftlicher Betriebe zu Unternehmensgruppen ermittelt hat. Danach war bundesweit mehr als ein Drittel der landwirtschaftlichen Betriebe in der Rechtsform juristische Person oder Personenhandelsgesellschaft Teil einer Unternehmensgruppe. Sie bewirtschafteten insgesamt eine landwirtschaftlich genutzte Fläche von 1,84 Mio ha.

 
23.07.2021

ASP: Länder müssen die Einhaltung der Biosicherheit in Kleinstbetrieben besser kontrollieren

Vor dem Hintergrund der ersten Fälle von Afrikanischer Schweinepest (ASP) in Hausschweinbeständen in Brandenburg hat unter der Leitung von Staatssekretärin Beate Kasch der Zentrale Krisenstab Tierseuchen erneut getagt. Die Staatssekretärin betonte die hohe Bedeutung der betrieblichen Biosicherheit und fordert die Länder auf, die Einhaltung dieser Maßnahmen auch in den Kleinstbetrieben besser zu kontrollieren. Weiterhin befasste sich der Krisenstab mit der aktuellen Lage hinsichtlich des Schweinefleisch-Exports in Drittländer. Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung Nr. 127/2021 des BMEL.

 
22.07.2021

Ferkelimpfungen – der Weg geht zur Kombiimpfung

Unter dem wachsenden Druck der Antibiotika-Reduzierung fordern viele Mäster Ferkel mit einem hohen und stabilen Gesundheitsstatus. Um die Erkrankungen in den Mastbetrieben zu kontrollieren, hat es sich als vorteilhaft erwiesen, möglichst wenig Altersgruppen im Bestand zu haben, da es dann deutlich weniger Erreger-Ping-Pong zwischen den Mastgruppen kommt. Im aktuellen Fachbeitrag informiert Proteinmarkt über verschiedene Impfstoffe für Ferkel.

 
21.07.2021

Ferkelexporte nach Deutschland deutlich gesunken

Die Niederlande haben im ersten Halbjahr 2021 weniger Ferkel nach Deutschland vermarktet als im Vorjahreszeitraum. Wie aus aktuellen Daten der niederländischen Unternehmensagentur (RVO) hervorgeht, wurden vom 1. Januar bis zum 2. Juli 2021 rund 1,91 Millionen Tiere nach Deutschland geliefert, was einem Minus von 288.000 Ferkeln oder 13,1 % entsprach. Trotzdem blieb die Bundesrepublik mit weitem Abstand der wichtigste Abnehmer.

 
21.07.2021

Unterstützung für die von der Flut betroffenen Landwirte

Die Unwetterkatastrophe in Teilen Deutschlands hat auch in der Landwirtschaft zu massiven Schäden geführt. Um die betroffenen Betriebe in dieser schwierigen Situation zu unterstützen, hat sich die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner, für schnelle und unbürokratische Hilfen eingesetzt. Die massiven Schäden in den Hochwassergebieten bedrohen auch zahlreiche landwirtschaftliche Betriebe in ihrer Existenz: Ernten wurden zerstört, Tiere sind ertrunken, Gebäude und Maschinen wurden beschädigt. Gemeinsam mit der Landwirtschaftlichen Rentenbank handeln wir schnell und haben bereits ein Hilfsprogramm auf den Weg gebracht. Auch von der EU-Kommission steht die Zusage unbürokratischer Unterstützung. Die Land- und Forstwirtschaft wird auch bei den Soforthilfen des Bundes berücksichtigt werden. Die Landwirtschaftliche Rentenbank bietet ab sofort Förderdarlehen zur Liquiditätssicherung zu den besonders günstigen Konditionen an.