BRS News

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04.12.2013

Effiziente und produktive Landwirtschaft ist notwendig

DBV - Die globalen Herausforderungen für die Landwirtschaft sind die Versorgungssicherheit mit Lebensmitteln, die Hungerbekämpfung, die Versorgung mit nachwachsenden Rohstoffen und der Klimaschutz. Dafür brauchen wir positive Rahmenbedingungen für eine produktive und effiziente Landwirtschaft. Dies hob der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied, vor der Bundespressekonferenz in Berlin bei der Vorstellung des Situationsberichtes 2013/14 hervor.
Die Bauern wollten Lebensmittel am Standort Deutschland weiterhin bedarfsgerecht und entsprechend den Vorstellungen der Verbraucher erzeugen. Grundvoraussetzung dafür sind ökonomisch gesunde und wettbewerbsfähige Betriebe, betonte der Bauernpräsident.
 
08.11.2013

Produktive Landwirtschaft sichert Welternährung

The social, economic and
environmental value of
agricultural productivity
in the European Union AIZ - Mit jedem Prozentpunkt mehr an landwirtschaftlicher Produktivität in der EU können jährlich mehr als 10 Mio. Menschen ernährt und die soziale Wohlfahrt um rund EUR 500 Mio. erhöht werden, schreibt der Österreichische Agrarinformationsdienst in seinem Newsletter 45/2013 und beruft sich dabei auf eine aktuelle Studie des Humboldt Forums für Ernährung und Landwirtschaft, einem internationalen Non-Profit-Thinktank mit Sitz in Berlin.
 
11.10.2013

Die häufigsten Irrtümer beim Spermaeinkauf

KB-Qualitätsstandard Die Produktion von qualitativ hochwertigem Sperma hat für die Schweinebesamungsstationen im ZDS-Verbund vorrangige Bedeutung. Sie dokumentieren dies mit dem Logo KB-Qualität nach ZDS-Standard. Der Standard garantiert ein wissenschaftsbasiertes Qualitätsmanagement- und Fortbildungssystem, das vom Förderverein für Biotechnologieforschung gefördert und von akkredierten spermatologischen Referenzlabors begleitet wird.
In der Praxis herrschen vielfach noch typische Irrtümer vor, die zur Fehleinschätzung der Spermaqualität im Sauenbetrieb führen. Z.B. Je frischer, desto besser oder das Sperma muss kühl im Betrieb ankommen. Das ist falsch.
 
10.09.2013

Neue Grünen-"Studie" verschweigt Fakten

Am Wochenende wurde den Medien ein neues Gutachten präsentiert. Es warnt u.a. vor den Risiken einer Resistenzübertragung durch Fleischverzehr.
Nicht schon wieder, mag der unbedarfte Leser denken. Erst Anfang des Monats hatte eine sog. Qualzucht-Studie für Aufsehen gesorgt, die im Auftrag der Grünen erstellt worden sein soll. Entsprechend harsch fiel eine Bewertung durch unabhängige Fachexperten aus.

Bei dem neuen Gutachten mit dem Titel Folgen des massenhaften Einsatzes von Antibiotika in Human- und Veterinärmedizin handelt es sich um ein Gutachten im Auftrag von Bündnis90/Die Grünen, bei der diesmal Dr. med. Angela Spelsberg, S.M., Epidemiologin und ärztliche Leiterin am Tumorzentrum Aachen e.V. zu Wort kommen darf. Mit Vorwürfen, die teilweise berechtigt sind, aber auch wichtige Fakten verschweigt, z.B. dass Vegetarier häufiger resistente Keime im Darm beherbergen oder dass der Antibiotikaeinsatz in der Humanmedizin steigt, in der Veterinärmedizin aber sinkt.
 
22.08.2013

Schlechte Noten für sog. "Qualzucht"-Studie

Deutsche Gesellschaft für Züchtungskunde Am 14. August 2013 wurde eine Studie Qualzucht bei Nutztieren – Probleme & Lösungen von Prof. Dr. Hörning, Eberswalde veröffentlicht, bei der es sich um eine Auftragsarbeit von Bündnis 90 / Die Grünen gehandelt haben soll. Der Inhalt der Studie wurde unkritisch reproduziert. Ein wissenschaftliches Expertegremium der Deutschen Gesellschaft für Züchtungskunde (DGfZ) hat eine fachliche Bewertung vorgenommen.
Laut Pressemeldung der Deutschen Gesellschaft für Züchtungskunde sei das Ergebnis weder für den Studienverantwortlichen noch den Auftraggeber schmeichelhaft. So sollen wissenschaftliche Beweise für die Richtigkeit der gemachten Empfehlungen bzw. für die breite Umsetzbarkeit fehlen. Es soll sich um ein mit schweren Mängeln behaftetes Papier handeln, das essentielle Teile einer seriösen wissenschaftlichen Ausarbeitung vermissen lasse und nicht die Grundlage für agrarpolitische Weichenstellungen liefern sollte. (Quelle: Pressemeldung der DGfZ vom 21.08.2013)

Landwirte fragen sich unwillkürlich, warum überhaupt derartige Studien in Auftrag gegeben werden, wenn zeitgleich in den Städten ein neuer Trend zu beobachten ist: die Anschaffung von Möpsen als Ausdruck eine neuen Lebensgefühls der Hipster.
(Siehe auch: Der Spiegel 34/2013: Warum sind Möpse in Mode gekommen?

Siehe auch: Hohe biologische Leistungen und Tierschutz sind kein Widerspruch, Nutztierpraxis Aktuell, Ausgabe 45, Juni 2013, S. 14 – 18
 
15.07.2013

Schweinemobil: Moderne Tierhaltung zum Anfassen

LBV-BW - Lebensmittel sind heute für viele Verbraucher anonyme Produkte, die im Supermarkt gekauft werden. Der Bezug zu ihrer landwirtschaftlichen Herkunft gerät dabei mehr und mehr in Vergessenheit. Das trifft vor allem die Nutztierhalter, die mit zahlreichen Vorurteilen der Mitbürger konfrontiert sind. Die tiergerechte Haltung von Schweinen ist für die baden-württem-bergischen Bauernfamilien ein großes Anliegen. Mit der Aktion Schweinemobil" in Mengen haben der Landesbauernverband Baden-Württemberg (LBV) und der Kreisbauernverband Biberach-Sigmaringen am Samstag, dem 6. Juli 2013 in Mengen (Landkreis Sigmaringen) eine sachliche und fachliche Aufklärungsarbeit beim Verbraucher vor Ort geleistet. Grundlage war ein mobiler Schweinestall mit echten Tieren für einen Tag in die Innenstadt Mengens.
 
03.07.2013

Weidehaltung trägt nicht zu Treibhausgasemissionen bei!

idw - Bisher gingen Wissenschaftler davon aus, dass Viehhaltung auf großflächigen Weiden zur stetig wachsenden Lachgaskonzentration in der Atmosphäre und damit zur globalen Erderwärmung beiträgt. Doch im Gegenteil: Dass Viehhaltung in Steppen- und Präriegebieten die Emission des Treibhausgases reduziert, konnte ein fünfköpfiges Forscherteam um Klaus Butterbach-Bahl vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) zeigen. Für ihre Langzeitstudie erhalten die Ökosystem-Klimaforscher jetzt den mit 50.000 Euro dotierten Wissenschaftspreis des Stifterverbandes – Erwin Schrödinger-Preis 2013, den der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und die Helmholtz-Gemeinschaft jedes Jahr gemeinsam vergeben.
 
27.06.2013

Hessischer Bauernverband informierte mit Schweinemobil über Tierhaltung

Der Hessische Bauernverband informiert in einer aktuellen Pressemeldung, über seine Beteiligung am Hessentag in Kassel mit einem Stand im Gemeinschaftszelt der Marketing-Gesellschaft-Hessen (MGH), u.a. mit der Vorstellung der modernen Schweinehaltung mit Hilfe eines sog. Schweinemobils. Das Schweinemobil vermittelt den Besuchern einen realistischen Einblick in eine Mastbucht mit lebenden Tieren. Die Schweine begeisterten Jung und Alt, und es kam zu vielen interessanten Gesprächen über Schweinehaltung und Landwirtschaft im Allgemeinen, heißt es in der Meldung.
 
28.05.2013

Zwei C02-Kreisläufe

Das Bundesumweltministerium unterscheidet zwei C02-Kreisläufe: einen sog. natürlichen und fossilen Kreislauf.
Die natürlichen CO2-Emissionen sind Teil eines Kreislaufs, Ozeane, Böden und Vegetation nehmen etwa soviel CO2 auf wie sie emittieren. Daher empfiehlt das Bundesumweltministerium private Kleinfeuerungsanlagen (Kamine) als besonders nachhaltig, wenn regenerative Energieträger, z.B. Holz aus sog. Kurzumtriebsplantagen, verfeuert werden. Die Verbrennung fossiler Rohstoffe verursacht jedoch zusätzliches CO2 stellt die Internetseite www.klimafakten.de richtig fest.

Auch die Landwirtschaft greift in den C02-Kreislauf ein. Zum einen durch Nutzung von Maschinen und Düngemitteln für den Anbau von Feldfrüchten und zum anderen durch die Nutzung von regenerativen Energieträgern zur Energieerzeugung (Strom) oder zur Veredlung über den Tierdarm. Dann in Form von Futterpflanzen. Besonders positiv ist die Nutzung über den Tiermagen dann, wenn es sich um Biomasse handelt, die für den Menschen sonst nicht verfügbar wäre. Z.B. Gras, Extraktionsschrote, Schlempen, Bruchkorn usw. Aber auch Reste aus der Lebensmittelindustrie sind zu schade für die Tonne, wenn Sie über den Tiermagen zu biologisch wertvollem Protein umgewandelt werden kann.
 
12.03.2013

Zucht auf Vitalität und Robustheit ‐ So funktioniert's!

PIC Deutschland GmbH Die alte Züchterweisheit gilt auch heute: Wenn Du ein Merkmal verbessern willst, musst Du darauf testen, es messen und erfassen!Daran erinnert das Zuchtunternehmen PIC Deutschland GmbH in einer Pressemeldung. Als Merkmale für Vitalität und Robustheit nennt das Zuchtunternehmen für die Ferkelerzeugung die Merkmale Totgeburtenrate, Ferkelüberlebensrate und Verluste in der Ferkelaufzucht sowie in der Mast Verluste in der Mast. Das Unternehmen empfiehlt u.a. eine Merkmalserfassung auf kommerziellen Produktionsbetrieben an den Kreuzungsprodukten (Elternsau x Endstufeneber).