BRS News

Kategorie
20.01.2017

QS-Prüfsystem: Gemeinsame Verantwortung

Ob Futtermittelhersteller, Schweine-, Rinder- oder Geflügelhalter, Mitarbeiter im Schlachthof, Metzger, Obst- und Gemüseerzeuger oder Lebensmitteleinzelhändler –  in gemeinsamer Verantwortung setzen sie sich als QS-Systempartner in ihrer täglichen Arbeit für eine lückenlose qualitätsgesicherte Herstellung und Vermarktung der mit dem QS-Prüfzeichen ausgezeichneten Lebensmittel ein. Unterstützt werden sie durch verbindliche QS-Anforderungen, die die Leistungen der gesamten Kette regeln und sicherstellen. Erst wenn jeder Herstellungsschritt kontrolliert und lückenlos dokumentiert ist, darf ein Lebensmittel im Supermarkt das blaue QS-Prüfzeichen tragen. Das macht das QS-System so anspruchsvoll und einzigartig – und die Lebensmittel so sicher.

In den folgenden Filmsequenzen geht es aber noch einen Schritt weiter. Denn die Verantwortung für sichere Lebensmittel endet nicht an der Ladentheke. Sobald die Lebensmittel im Einkaufskorb verstaut sind, ist auch Ihr Einsatz gefragt, um die Lebensmittelqualität zu erhalten. QS-live liefert Ihnen hierzu Tipps zum richtigen Transport nach Hause, zu Lagerung und Umgang mit frischen Lebensmitteln. Den kompletten Film QS-live. Die Methode finden Sie hier.

 
20.01.2017

Schweine auf Snapchat: Landwirtschaft digital auf der Grüne Woche

Das ZDF-Morgenmagazin berichte vom Erlebnisbauernhof und interviewt Thomas Fabry von Massentierhaltung aufgedeckt vor dem Schweinemobil.
Der Landwirt mit eigener Sauenherde im Sauerland berichtet regelmäßig aus seinem Berufsalltag auf Snapchat und hat mehr als 20.000 Fans.
 
20.01.2017

Agrarwirtschaft stärken – Klima schützen

Die Welternährung und der Klimawandel gehören zu den großen Herausforderungen unserer Zeit. Wie werden wir zum Ende dieses Jahrhunderts zehn Milliarden Menschen ernähren sowie weitgehend emissionsfrei wirtschaften und leben können? Diese Fragen standen im Mittelpunkt der Pressekonferenz des Grain Clubs zum Auftakt der Internationalen Grünen Woche.
Eine aktuelle Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) aus dem letzten Jahr bescheinigt dem Freihandel eine wichtige Rolle bei der Anpassung der Agrarwirtschaft an den Klimawandel. Die Studie hat die Folgen des Klimawandels für die Landwirtschaft untersucht. Danach können die zu erwartenden Klimaschäden bis zu 0,8 Prozent der globalen Wirtschaftsleistung erreichen. Das wären ca. 2,5 Billionen US-Dollar zum Ende dieses Jahrhunderts.

 
20.01.2017

Klappe auf - Rampe rauf - Meinung bilden! / Genossenschaften laden zum Perspektivwechsel ein!

DRV - Die Initiative Wir transportieren Tierschutz des Deutschen Raiffeisenverbandes (DRV) und seiner Mitgliedsunternehmen aus der Vieh- und Fleischwirtschaft ist zum fünften Mal in Folge auf dem ErlebnisBauernhof bei der Internationalen Grünen Woche 2017 aktiv. Der begehbare Tiertransporter, bereitgestellt von der Raiffeisen Viehvermarktung GmbH (RVG) aus Enniger-Ennigerloh, öffnet auch in diesem Jahr seine Ladeklappe.
Ziel der Initiative Wir transportieren Tierschutz ist es, das schwierige, aber wichtige Thema Transport von Nutz- und Schlachttieren offen zu kommunizieren und einen Perspektivwechsel zu ermöglichen. Dieses vielschichtige Thema wird vor allem Verbrauchern und Schülern, aber auch Politikern und Journalisten von den genossenschaftlichen Vermarktern näher gebracht. Der verantwortungsbewusste Umgang mit Nutztieren vor, während und nach dem Transport sowie Informationen zum Berufsalltag in der Vieh- und
 
20.01.2017

Wissing: Moderne Landwirtschaft hat Zukunft

Die Agrarwirtschaft ist weltweit eine der wichtigsten Wachstums- und Zukunftsbranchen – ein strategischer Sektor. Landwirtschaft und Weinbau sind wichtige Säulen der rheinland-pfälzischen Wirtschaft und zugleich des rheinland-pfälzischen Mittelstands mit einer besonderen Verantwortung für den ländlichen Raum. Wir brauchen auch in Zukunft eine leistungsfähige Landwirtschaft, hat Landwirtschaftsminister Dr. Volker Wissing mit Blick auf die beginnende Internationale Grüne Woche in Berlin gesagt.
 
20.01.2017

Initiative Tierwohl 2018 bis 2020 – Umfangreiche Änderungen und mehr Geld

Initiative für mehr Tierwohl (ITW) ITW - Im Rahmen der Internationalen Grünen Woche 2017 in Berlin hat die Initiative Tierwohl Details zum Programm für die Jahre 2018 bis 2020 bekanntgegeben. Dieses wurde kürzlich von den Beteiligten vereinbart.
Mit der Unterzeichnung des Programms haben sich die Partner aus der Branche klar hinter die Initiative gestellt und ihre Zukunft gesichert. Ab 2018 werden sie sich mit einem erhöhten Budget von jährlich rund 130 Millionen Euro noch stärker engagieren, sodass deutlich mehr Tiere von den Maßnahmen profitieren können. Zudem wurden mit dem Programm umfassende inhaltliche Änderungen sowie die Verschärfung der Kontrollen beschlossen.
 
20.01.2017

Bundeszentrum für Ernährung geht an den Start

aid - Essen ist ein sehr wichtiges, viel diskutiertes und hoch emotionales Thema unserer Zeit. Immer mehr Menschen wünschen sich klare und neutrale Informationen. Genau das ist der Grund dafür, in Deutschland eine zentrale Einrichtung für Ernährungskommunikation zu schaffen. Am 1. Februar 2017 ist es soweit, dann erfolgt der Startschuss für das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE).Diese neue Anlaufstelle für Ernährungsfragen wird eingerichtet vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Sie informiert kompetent rund ums Essen und Trinken. Neutral, wissenschaftlich fundiert und vor allem ganz nah am Alltag der Verbraucherinnen und Verbraucher. 

Anm. d. Red.: Früher ass man, um satt zu werden, heute macht man eine Wissenschaft daraus. Wer Hunger hat, hat ein Problem. Wer satt ist, hat viele. Den Anspruch, den das neue Bundeszentrum an sich selber stellt, ist hoch: Es will neutral und wissenschaftlich fundiert informieren. Das ist nirgends schwieriger, als bei der Ernährung.
 
20.01.2017

Warum mögen Medien die Landwirtschaft nicht

Im Blog Gruuna.com hat der freie Journalist Michi Jo Standl vor nicht ganz einem Jahr die Frage gestellt, warum Medien die Landwirtschaft nicht mögen.Die Ursache sei lapidar, stellte der Journalist in seiner Analyse damal fest. Es gehe einzig um das Geschäft. Belegen konnte Standl die These nicht und er stellte daher zu seinem eigenen Artikel klar: Dieser Artikel strotzt vor Klischees, Verurteilungen und Pauschalisierungen. Ich habe ihn einfach geschrieben.

Tatsache aber ist eine immer kritischere Berichterstattung über Lebensmittelthemen. Die Kommunikationsberatung Engel & Zimmermann hat dazu im Jahr 2015 rd. 516 Fernsehbeiträge ausgewertet und stellte in einer Pressemeldung Anfang 2016 fest, dass jeder sechste Beitrag die Fleischbranche fokussiert. Im Blog Gruuna liest sich das etwas anders, was der Grundaussage keinen Abbruch tut, weil eine Studie des Potsdamer GöfaK-Instituts zu einem ähnlichen Ergebnis kommt. Deutliche Unterschiede fallen dagegen bei der Berichterstattung über den ökologischer Landbau und über Biolebensmittel auf. Belegt ist das aber nur für Amerika. Auch aktuell, im Vorfeld der Grünen Woche, wird wieder viel über die Rolle der Medien diskutiert. Im Zusammenhang mit einem Spiegel-Artikel spricht der Bauernverband Schleswig-Holstein auf seiner Facebookseite von Rudeljournalismus.
 
19.01.2017

„Lebendige Agrarlandschaften – Landwirte gestalten Vielfalt“

Das Verbundprojekt Lebendige Agrarlandschaften – Landwirte gestalten Vielfalt präsentiert sich mit einem Landschaftsmodell seiner Modellregionen auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin. Das Projekt zeigt, wie die Vielfalt heimischer Tier- und Pflanzenarten in den Agrarlandschaften erhalten und gefördert werden kann. Im Sinne des kooperativen Naturschutzes werden mit Landwirtinnen und Landwirten sowie Winzerinnen und Winzern praxistaugliche und ökonomisch tragfähige Lösungsansätze zur Förderung der Biodiversität und zur Sicherung von Ökosystemleistungen erprobt. Sicherung von Ökosystemleistungen erprobt, erklärte Eberhard Hartelt, Umweltbeauftragter des Deutschen Bauernverbandes
 
19.01.2017

DLG veröffentlicht zehn Thesen zur Weiterentwicklung der Landwirtschaft bis 2030

(DLG). Die DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) hat mit Blick auf die Weiterentwicklung der Landwirtschaft bis zum Jahr 2030 zehn Thesen veröffentlicht. Die Landwirtschaft hat immer wieder bewiesen, dass sie in der Lage ist, sich den großen Herausforderungen der Branche erfolgreich zu stellen. Das wird auch in Zukunft so sein. Eine Branche, die sich nicht mehr selbst kritisieren kann, ist nicht zukunftsfähig. Deshalb muss die Landwirtschaft nach einer ehrlichen Bestandsaufnahme neue Wege beschreiten. Dies erklärte der Präsident der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) Carl-Albrecht Bartmer zur Veröffentlichung der zehn Thesen.