BRS News

12.01.2017

ZDF-„planet e.“-Doku fragt, warum viele Bauern aufgeben

Mit Blick auf die Grüne Woche Ende Januar in Berlin geht planet e. im ZDF am Sonntag, 15. Januar 2017, 16.30 Uhr, der Frage nach, warum viele Bauern aufgeben müssen. Sind viele Landwirte in Europa selbst daran schuld, dass es ihnen schlecht geht und sie ihre Höfe schließen müssen, wie manche Kritiker meinen?

Die Filmankündigung wartet mit den üblichen Klischees und dem Ruf nach mehr Staat und einer Umverteilung von Oben nach Unten auf. Dabei wirken Subventionen grundsätzlich Markt verzerrend und Ökobetriebe bekommen bereits heute fast doppelt so hohe Flächenprämien wie die Masse der Bauern. Eine Frage aber ist durchaus gerechtfertigt: was ist der Gesellschaft eine regionale, bäuerliche Landwirtschaft wert? Lassen sich die Kosten einer Agrarwende ebenso sozialisieren, wie die Energiewende, die den Steuerzahler bereits über 200 Mrd. Euro gekostet hat? Kritiker zweifeln das an.

 
12.01.2017

Zu wenig Platz im Flatdeck - was nun?

Proteinmarkt - Seit August 2016 muss für Ferkel zwischen 20 kg und 30 kg 0,35 m² Platz zur Verfügung stehe.Eine Nichteinhaltung der Tierschutznutztierhaltungsverordnung kann zu Bußgeldern, zu Kürzungen von Betriebsprämien sowie zum Verbot der Tierhaltung führen. Ute Schäfer, Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum Eifel, beschreibt auf der Internetseite Proteinmarkt mögliche Lösungen.
 
11.01.2017

Zukunft der Initiative Tierwohl bis 2020 gesichert

Initiative für mehr Tierwohl (ITW)

Der Programmentwurf für die Jahre 2018 bis 2020 ist unterzeichnet. Damit steht die Initiative Tierwohl bis 2020 auf einer sicheren vertraglichen Grundlage und wird sich auch über das Ende der ersten Vertragsperiode 2017 hinaus für mehr Tierwohl in der Nutztierhaltung einsetzen.
Unsere Partner aus Lebensmittelhandel, Landwirtschaft und Fleischwirtschaft haben sich mit dieser Unterzeichnung klar zur Fortführung der Initiative Tierwohl entschieden. Das freut uns natürlich sehr, so Dr. Alexander Hinrichs, Geschäftsführer der Initiative Tierwohl. Diese Unterzeichnung ist zugleich Bestätigung, dass die Beteiligten hinter unserem Konzept zur Fortentwicklung der Initiative Tierwohl stehen, das auch Empfehlungen aus dem Beraterausschuss berücksichtigt. Schon heute ist unsere Initiative das größte und in der Breite erfolgreichste Programm für mehr Tierwohl in der Nutztierhaltung. Mit den neuen Verabredungen werden noch mehr Tiere profitieren.

 
11.01.2017

Initiative Tierwohl begrüßt Schritt zu mehr Tierwohl und mahnt Konkretisierungen an

Initiative für mehr Tierwohl (ITW) ITW - Die wirtschaftsgetragene Initiative Tierwohl begrüßt jeden Schritt für mehr Tierwohl in der Nutztierhaltung. Deswegen steht sie der Ankündigung des Bundesministeriums, ein staatliches Tierwohllabel einführen zu wollen, offen gegenüber.
Wir stellen seit zwei Jahren unter Beweis, dass mehr Tierwohl in Deutschland auch in der Breite machbar ist. Wir haben diesen Prozess als einzigartiges, freiwilliges Branchenbündnis angestoßen und unterstützen alle Anstrengungen, die dazu beitragen, höheres Tierwohl für noch mehr Tiere zu verwirklichen.
 
11.01.2017

Kastenstand-Diskussion: WLV ruft zur Demo auf!

Die aktuelle Diskussion um die Kastenstandhaltung verunsichert die Sauenhalter. Der WLV ruft die Ferkelerzeuger nun auf, ihrer Betroffenheit Ausdruck zu verleihen.
Der Verband bittet die Ferkelerzeuger (und Mäster), um 13 Uhr vor die WLV-Hauptgeschäftsstelle nach Münster, Schorlemerstr. 15, zu kommen. Als Parkmöglichkeit bietet sich das Parkhaus Engelenschanze in unmittelbarer Nähe zum WLV an (Adresse: Engelstr. 49, 48143 Münster).
Auch in Hessen sind die Landwirte sauer.Dort startete die Landwirtschaftliche Woche in Baunatal mit einer Bauern-Demo. Rund 50 Sauenhalter übergaben Landwirtschaftsministerin Priska Hinz eine Resolution, in der sie sich gegen einen Erlass wehren, der die Breite von Kastenständen regelt.
Zu Recht, denn die Tiere halten sich selten an die Vorgaben des Gesetzgebers, wie das Bild zeigt. Zudem konnte anhand diverser Projekte mit wissenschaftlicher Unterstützung gezeigt werden, dass die gesetzlichen Vorgaben zu mehr Tierverlusten und einen höheren Medikamenteneinsatz führen.
 
10.01.2017

Kritiker fordern eine "Agrarwende" - ohne sozio-ökonomische Folgenabschätzung?

Für einige Experten ist die Forderung nach einer "Agrarwende" genausso unverantwortlich, wie die "Energiewende". Allerdings gehen die Meinungen hier auseinander. Einig ist man sich nur, was die Kosten anbelangt: "Wenden" kostet Geld, viel Geld.
Tatsächlich sind die Forderungen nach Wandel, Erneuerung, Abkehr von Bewährtem nicht neu. Der Historiker Dr. Uwe Spiekermann scheint in einem seiner Aufsätze Parallelen zum Nationalsozialismus aufzeigen zu wollen. So wurde die Forderung, esst deutsch, also regional, esst saisonal, esst gesund, also mehr frisches Obst und Gemüse, bereits am Ende der Weimarer Republik formuliert. Damals wie heute fehlen für derart konstruierte Zusammenhänge seriöse Studienergebnisse.
 
10.01.2017

Naturland trauert um seinen Präsidiumsvorsitzenden Hans Hohenester

Hans Hohenester (Bild (c): Naturland)

Naturland trauert um seinen Präsidiumsvorsitzenden Hans Hohenester. Über mehr als zwei Jahrzehnte hinweg hat er den Öko-Verband in zahlreichen Ämtern entscheidend geprägt und auch die Entwicklung des ökologischen Landbaus insgesamt, vor allem in Bayern, wesentlich mit vorangebracht.
Nach schwerer Krankheit ist Hans Hohenester am Sonntag im Alter von 59 Jahren im Kreise seiner Familie verstorben.
Die Beisetzung findet am Mittwoch, den 11. Januar in Altdorf statt. Voraussichtlich Ende Januar / Anfang Februar wird ein offizieller Gedenkgottesdienst stattfinden. Ort und Zeit werden rechtzeitig auf der Naturland Homepage bekannt gegeben. Im Internet wird unter www.hans-hohenester.de ein Online-Kondolenzbuch geschaltet.

 
10.01.2017

Pressekonferenz zu den Auswirkungen von Steuern auf Pflanzenschutzmittel

In der aktuellen agrarpolitischen Diskussion taucht ein Vorschlag immer wieder auf: eine Sondersteuer auf Pflanzenschutzmittel, um den Mitteleinsatz zu reduzieren und Risiken für Mensch und Umwelt zu minimieren. Dabei wird oft auf angebliche gute Erfahrungen im Ausland verwiesen.
Forderungen nach einer Sondersteuer auf Pflanzenschutzmittel sind nicht neu. Die aktuellen Forderungen beziehen sich jedoch zumeist auf eine Studie, die das Landwirtschaftsministerium in Schleswig-Holstein beim Leipziger Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) in Auftrag gegeben und im Herbst 2015 vorgestellt hatte. Professor Dr. Oliver Mußhoff vom Department für Agrarökonomie und Rurale Entwicklung der Universität Göttingen hat das Konzept des UFZ im Auftrag des Industrieverbands Agrar e. V. (IVA) wissenschaftlich durchleuchtet. Sind die Grundannahmen plausibel? Ist eine Steuer das beste Politikinstrument, um die gewünschten Ziele zu erreichen? Und vor allem: Was würde die Steuer für die Landwirtschaft bedeuten?

Das bisherige Fazit seiner Analyse, die im Frühjahr 2017 veröffentlicht wird, stellt Prof. Mußhoff im Rahmen der Internationalen Grünen Woche 2017 bei einem Pressegespräch vor, zu dem wir Sie herzlich einladen. Das Pressegespräch findet statt am Donnerstag, 19. Januar 2017,  15 Uhr, Messe Berlin, Halle 6.3, Pressezentrum, Raum B.

(Hinweis: Für den Zugang zu Messe und Pressezentrum ist eine Akkreditierung erforderlich >>  www.gruenewoche.de/Presse/Akkreditierung
 
10.01.2017

DER ERLEBNISBAUERNHOF AUF DER GRÜNEN WOCHE

Guten Morgen Berlin, Erlebnisbauernhof IGW 2017 Unsere Vorfreude steigt: Guten Morgen, Berlin! Der ErlebnisBauernhof zum Frühstück auf der Grünen Woche in Halle 3.2 startet in zehn Tagen. Gemeinsam mit 50 Partnern werden wir ca. 400.000 Menschen moderne Landwirtschaft zum Anfassen und Entdecken, ein unterhaltsames Live-Bühnenprogramm und vielfältige verbrauchernahe Aktivitäten bieten. Zahlreiche Erlebnisstationen veranschaulichen unterhaltsam, inspirierend und faktenreich, wie wissensbasiert und innovativ heute in Deutschland ein hochwertiges Frühstück entsteht – von der Forschung über die landwirtschaftliche Erzeugung bzw. Ernte der einzelnen Produkte, ihre Veredlung, Vermarktung bis hin zur Zubereitung in den bundesdeutschen Haushalten.
 
09.01.2017

Fleischnachbau einmal anders

Es gibt Verbraucher, die lieben mamoriertes, von Fettäderchen durchzogenes Fleisch, am besten vom Koberind. Doch dieses Fleisch ist so teuer, dass es sich kaum einer leisten kann. Jetzt sind erste Nachbauprodukte aufgetaucht, die dem Original zum Verwechseln ähnlich sind, aber für Allergiker ein Gesundheitsrisiko enthalten können, informiert das Internetportal von Deutschlandradio Kultur. Fleisch ausgemusterter Kühe werde für die Fälschung eine Mischung aus Salatöl, Natriumcaseinat, hydrolisiertem Eiweiß, Lecithin, Phosphaten, Natriumbicarbonat und Gelatine injiziert. Noch gefährlicher als diese Produkte sollen allerdings die Nachbauten sein, die gänzlich auf Fleisch verzichten.
Wer auf Nummer sicher gehen möchte: auch in Deutschland gibt es Fleisch vom Wagyurind aus heimischen Beständen.