BRS News Rind

12.07.2022

EIP RIND - Virtueller Stallrundgang am 15.07.2022

Die Virtuellen Stallrundgänge im Förderbereich EIP finden jeden dritten Freitag im Monat von 13:00 - 14:30 Uhr statt.
Der nächste Termin steht diesen Freitag, den 15.07.2022 an. Weitere Informationen zu dieser Veranstaltung finden Sie hier: Flyer digitale Stallbesichtigung Hämmerle GbR

 
12.07.2022

SAVE THE DATE: BMEL-Kongress zur Zucht und Erhaltung alter und bedrohter einheimischer Nutztierrassen 2022

Vom 26. – 28.09.2022 veranstalten das BMEL und seine Kooperationspartner im World Conference Center in Bonn (WCCB) einen Kongress zur Zucht und Erhaltung alter und bedrohter einheimischer Nutztierrassen. Der Kongress ist Teil der Reihe des BMEL-Referates 715 Praxis trifft Wissenschaft. Mit diesem Kongress soll über den aktuellen Stand informiert und eine Plattform zum Austausch zwischen Praxis, Wissenschaft und Politik angeboten werden. Darüber hinaus sollen gemeinsame Vorschläge und Konzepte für die Erhaltung und nachhaltige Nutzung dieser genetischen Ressourcen entwickelt werden.

 
11.07.2022

Kälberinitiative für optimale Aufzucht gestartet

Um die Aufzucht von Kälbern in der Praxis noch besser zu unterstützen wurde die Kälberinitiative Niedersachsen (KiNi), eine Beratungsinitiative im Auftrag des Landes Niedersachsens zur Optimierung der Kälberhaltung, gegründet. Ziel ist es, gemeinsam mit Betriebsleitern und Betriebsangehörigen gute Erfolge in der Aufzucht zu erzielen und dabei Tierwohl und -gesundheit gerecht zu werden. Die Initiative richtet sich sowohl an Milchvieh- und Mutterkuhhalter als auch an Mastbetriebe mit Kälberhaltung. Gefördert wird das Vorhaben durch das Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Die Koordination liegt bei der Landwirtschaftskammer Niedersachsen (LWK), die Workshops, Exkursionen und Intensivberatungen für Betriebe entwickelt hat. In den verschiedenen Regionen Niedersachsens werden zudem Arbeitskreise eingerichtet, die u. a. dem Austausch und der Vermittlung von Best-Practice-Ansätzen dienen.

 
11.07.2022

Bundesrat stimmt neuen Regeln für nitratbelastete und eutrophierte Gebiete zu

Der Bundesrat hat am 08.07. der Novelle der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zur Ausweisung von mit Nitrat belasteten und eutrophierten Gebieten (AVV Gebietsausweisung) zugestimmt. Geregelt wird damit, dass insbesondere das Nitratmessnetz in den nächsten Jahren verdichtet wird. Ab 2028 gelten dann einheitliche Regeln für alle Bundesländer. Mit den Änderungen, die die Europäische Kommission zuvor bestätigt hatte, wird die deutsche Gesetzgebung an geltendes EU-Recht angepasst. Mit der Novelle der AVV werden die Forderungen der EU-Kommission im Vertragsverletzungsverfahren umgesetzt. So sollen millionenschwere Strafzahlungen im laufenden Vertragsverletzungsverfahren verhindert werden. Zukünftig können bei der Gebietsabgrenzung keine landwirtschaftlichen Daten mehr berücksichtigt werden (Streichung der sog. Emissionsmodellierung). Die Bundesländer müssen künftig sicherstellen, dass alle belasteten Messstellen innerhalb der mit Nitrat belasteten bzw. eutrophierten Gebiete liegen. Zudem muss die Binnendifferenzierung bundeseinheitlich mit geostatistischen Regionalisierungsverfahren erfolgen. Hierfür sind Übergangsfristen vorgesehen, um den Ländern genügend Zeit zur Verdichtung ihrer Messstellennetze zu geben. Zudem wurde die Berücksichtigung von denitrifizierenden Verhältnissen aufgegriffen, um den Vorsorgegedanken noch stärker zu berücksichtigen.

 
11.07.2022

Netzwerk Fokus Tierwohl informiert über kuhgebundene Kälberaufzucht

Über die kuhgebundene Kälberaufzucht informiert das Netzwerk Fokus Tierwohl (NFT) in einem neuen Fachvideo und Podcast. Darin wird vermittelt, welche Erfahrungen es mit der kuhgebundenen Kälberaufzucht gibt und wie es gelingen kann, ein solches neues System auf dem Betrieb zu etablieren. Außerdem wird aufgezeigt, welche wissenschaftlichen Erkenntnisse zu den verschiedenen Verfahren bereits vorliegen. Susanne Gäckler von der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) und Dr. Christian Lambertz vom Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) sprachen dazu im Podcast mit Dr. Silvia Ivemeyer vom Thünen-Institut für Ökologischen Landbau und mit dem Praktiker Manfred Gabler. Wie die kuhgebundene Kälberaufzucht auf einem Betrieb umgesetzt werden kann, hängt dem Netzwerk zufolge erheblich von den individuellen Gegebenheiten ab. Eine Umstellung sollte mit hoher Motivation der Betriebsleiter und aus einer gesunden Herde heraus erfolgen. Am Anfang müsse viel Zeit in die Tierbeobachtung investiert werden, um herauszufinden, welches Verfahren mit welchen Details auf dem eigenen Betrieb am besten funktioniere.

 
08.07.2022

Future Agro Challenge Germany: Start-ups aus dem Agri- und Foodbereich gesucht

Einmal im Jahr wird weltweit im Rahmen des Global Agripreneur Summit der Titel Agribusiness of the Year an ein Startup aus dem Agri- und Foodtech-Bereich vergeben. Im deutschen Vorentscheid am 01. September 2022 sucht die Andreas Hermes Akademie als Partner der Future Agro Challenge Germany (FAC) mit Unterstützung der Landwirtschaftlichen Rentenbank bereits zum dritten Mal Startups aus dem Agri- und Foodbereich mit innovativen Geschäftsmodellen für den weltweiten Wettbewerb. Die Gewinner des internationalen Finales erhalten ein auf ihre individuellen Bedürfnisse zugeschnittenes, exklusives Paket aus Dienstleistungen im Wert von bis zu 50.000 Euro.

 
08.07.2022

IVA präsentiert Info-Paket zur EU-Düngeprodukteverordnung

Was passiert mit den Produkten, die nach der Verordnung (EG) Nr. 2003/2003 vor dem 16. Juli 2022 als Düngemittel mit der Bezeichnung EG-Düngemittel in Verkehr gebracht wurden? Hätten Sie es gewusst? Die Antwort: Die Düngemittel, die schon im Markt sind, dürfen noch abverkauft werden, aber ab dem 16. Juli 2022 darf kein Hersteller mehr EG-Düngemittel auf den Markt bringen. Denn ab diesem Tag ist die EU-Düngeprodukte-Verordnung 2019/1009, die vor drei Jahren in Kraft trat, vollständig anwendbar.

 
08.07.2022

Digitale Landwirtschaft: Jeder fünfte Hof ist in sozialen Medien präsent

Eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter 500 landwirtschaftlichen Betrieben in Deutschland ab 20 Hektar zeigt, dass knapp jeder fünfte Landwirtschaftshof (19 Prozent) in sozialen Netzwerken aktiv ist und dort mit den Verbraucherinnen und Verbrauchern kommuniziert. Weitere 34 Prozent planen entsprechende Profile einzurichten oder diskutieren darüber. Insbesondere die größeren Betriebe ab 100 Hektar (19 Prozent) stellen ihre Informationen und Kontaktdaten auf einer eigenen Website zur Verfügung – weniger die kleinen bis 49 Hektar (9 Prozent). 82 Prozent der Landwirtinnen und Landwirte sind der Meinung, dass durch Digitalisierung die landwirtschaftliche Produktion transparenter wird. Eine weitere Maßnahme sind Webcams, die Einblicke in den Tierstall oder auf die Felder geben – 6 Prozent der Höfe haben solche Kameras schon installiert und bei 30 Prozent ist der Einsatz geplant oder wird diskutiert.

 
07.07.2022

NL: wütende Bauern

In den Niederlanden macht sich der Frust der Berufskollegen gegen geplante Umweltauflagen in den Niederlanden Luft. Da man in den deutschen Medien dazu wenig mitbekommt, lohnt ein Blick in die Schweiz, die das Geschehen aufmerksam begleiten. Das Internetportal Watson.ch beschreibt die Aufstände in Videos und Bildern, ebenso wie die Internetseite von Dr. Kremer-Schillings (Bauer Willi), der auf ein gutes Ende hofft. Die Hoffnung ist berechtigt, denn derzeit eskaliert das Geschehen.