BRS News Rind
RBW-Jungzüchtertag
Die Rinderunion Baden-Württemberg (RBW) veranstaltete am 13. September 2020 die erste Tierschau in Süddeutschland seit Ausbruch der Corona-Pandemie. 73 motivierte Jungzüchter, ein durchdachtes Hygienekonzept und ein engagierter, fachlich auf höchstem Niveau richtender Preisrichter Hannes Neuner mit seinem Ringman Hannes Pfister aus dem Zillertal, trugen zum Erfolg der Tierschau bei. Den Schaubericht, die Platzierungslisten und Fotos finden Sie hier .
Land.Leben.Leese. - Die Zukunftsmesse
Die neue Messe Land.Leben.Leese. befasst sich schwerpunktmäßig mit Zukunftsthemen und Einkommensalternativen im ländlichen Raum, wie der Direktvermarktung, regionalen Produkte, Lieferservice, Verarbeitung von Wild, Fleisch, Backwaren, Erdbeeren, u.v.m. Sowohl Landwirte wie auch Verbraucher sollen Möglichkeiten und Chancen entdecken, den ländlichen Raum in Niedersachsen mitzugestalten. Fundament dieser neuen Messe ist die Ausstellung Heizen mit Holz
der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, die nun zum 14. Mal stattfindet.
Als Unternehmer alles über das Thema Klimaneutralität erfahren: Whitepaper
Im neuesten kostenlosen Whitepaper von meistro erfahren Unternehmer alles über das Thema Klimaneutralität: Von der Bedeutung des Begriffs über die verschiedenen Klimaschutzprojekte von meistro, den Unterschied verschiedener Stromarten bis hin zu den Möglichkeiten, Ihre eigene Klimabilanz nachhaltig zu verbessern.
Energieeinkauf am Spotmarkt spart bis acht Prozent bei den Energiekosten
Wie performt eigentlich ein Spotmarktprodukt? Für RATIO von meistro wird der Energiebeschaffungspreis am Spotmarkt gebildet. Sie möchten durch den Wechsel auf einen innovativen Energietarif direkt bares Geld sparen? Mit dem meistro Produkt RATIO hätten Sie im Gegensatz zu klassischen Energietarifen in den vergangenen 10 Jahren durchschnittlich 8 Prozent Ihrer Strom- und 6 Prozent Ihrer Erdgaskosten gespart. Anhand der Tabelle können Sie den großen Vorteil von RATIO auf einen Blick erkennen: Im bisherigen Jahr 2020 war der Mittelwert Spot für Strom rund 17 €/MWh günstiger als der des Terminmarktes.
Bauern und Handel: So funktioniert Vermarktung auf Augenhöhe
top agrar und die Lebensmittel Praxis zeichnen faire Handelspartnerschaften zwischen Landwirten und ihren Abnehmern aus. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 30. Oktober 2020. Machen Sie mit!
AVA-Handbuch Grobfutter - Neuauflage 2020
Die Agrar- und Veterinär-Akademie (AVA) hat die zweite völlig überarbeitete Auflage des Handbuches Grobfutter der beiden Autoren Prof. Dr. agr. Olaf Steinhöfel und Prof. Dr. habil Manfred Hoffmann herausgebracht. Das Fachbuch soll einen großen Nutzerkreis, wie praktische Landwirte, Verantwortliche aus Futterbau und Rinder(Milchvieh-)betrieben, Berater, Tierärzte*innen in der Milchviehbetreuung, Studenten*innen der Veterinärmedizin und landwirtschaftliche Bildungseinrichtungen ansprechen.
Bundesrat verabschiedet die Allgemeine Verwaltungsvorschrift (AVV) zur Ausweisung von mit Nitrat belasteten und eutrophierten Gebieten
1991 wurde von den damaligen Mitgliedsstaaten die Nitratrichtlinie der Europäischen Gemeinschaft beschlossen. Weil die Bundesrepublik diese Richtlinie nicht eingehalten hat, wurde von der Europäischen Kommission ein Vertragsverletzungsverfahren eingeleitet und Nachbesserungen an der im Jahr 2017 geänderten Düngeverordnung eingefordert, die als nicht ausreichend für eine Reduzierung der Nitratwerte bewertet wurde. Vor diesem Hintergrund wurde in der heutigen Bundesratssitzung über die Allgemeine Verwaltungsvorschrift zur Ausweisung von mit Nitrat belasteten und eutrophierten Gebieten
abgestimmt. Die sogenannten roten
Gebiete gelten aufgrund verschärfter Maßnahmen, zum Beispiel die Reduzierung der Düngung um 20 Prozent, als zentrale Stellschraube, um die Nitrat- und Phosphat-Überschüsse in Deutschland zu reduzieren. Bis auf Brandenburg haben heute alle Bundesländer der Verwaltungsvorschrift zugestimmt.
Brandenburg kritisiert in einer Pressemeldung, dass es nicht sein kann, dass Gebiete aufgrund modellhafter Berechnungen zu Problemzonen erklärt werden, in denen gar keine Überschüsse gemessen werden, so wie es in Brandenburg aufgrund der gegebenen Standortfaktoren teils zu befürchten ist.
Außerdem belegen Erfahrungen aus Dänemark, dass Restriktionen bei der Düngung in sog. Risikogebieten
zu kaum messbaren Veränderungen der Wasserqualität geführt haben, also andere Faktoren für die Grenzwertüberschreitung verantwortlich sein könnten.
Niedrige Bullenkälberpreise – gibt es Handlungsalternativen?
Niedrige Erlöse für Bullenkälber aus der Milchproduktion, insbesondere in den Gewichtsbereichen unterhalb von 60 kg LG, werfen bei vielen Landwirten die Frage auf, ob die Verlängerung der Haltung und damit höheren Lebendgewichten beim Verkauf der Tiere letztendlich rentabler ist. Die Frage ist, ob sich die längere Haltung lohnt. Als Entscheidungshilfe hat die LFA MV ein Kalkulationsblatt entworfen, welches unter den entsprechenden betrieblichen Bedingungen einen Mindestpreis in Euro je Bullenkalb berechnet. Kann dieser Mindestpreis überschritten werden, ist es wirtschaftlich, Bullenkälber länger im Betrieb zu halten und mit höheren Gewichten zu vermarkten.
Ceva Tiergesundheit bietet Arbeitsanleitung "Kälberdurchfall" an
Ceva Tiergesundheit informiert auf seinem Blog ruminants.ceva.com zu Themen rund um die Rindergesundheit. Unter der Rubrik Kälberkrankheiten
steht jetzt die Arbeitsanleitung Kälberdurchfall
nach Registrierung zum Download bereit. Für landwirtschaftliche Betriebe mit ausländischem Personal ist die Anleitung in fünf Sprachen erhältlich. Bei Kälberdurchfall handelt es sich um eine typische Faktorenkrankheit, bei der sowohl infektiöse als auch nicht-infektiöse Ursachen die Erkrankung verursachen. Sie tritt vor allem in den ersten zwei bis drei Lebenswochen auf, oft bestandsweise gehäuft und kann zu erheblichen wirtschaftlichen Verlusten führen.
Futternutzung auf ökologischen Vorrangflächen möglich
Nachdem bereits die Jahre 2018 und 2019 teilweise außergewöhnlich trocken waren, ist die Lage in Deutschland auch dieses Jahr durch die Auswirkungen der erheblichen Trockenheit im Frühjahr geprägt. Dadurch fiel die Biomasseerzeugung beim Grünland und die Ackerfutter-Erzeugung in vielen Regionen erneut unterdurchschnittlich aus. Zwischenzeitliche Regenfälle haben die Situation regional zwar etwas verbessert. Aber da auch die Ernten in den Vorjahren knapper ausgefallen sind, sind auch die Futtervorräte geringer. In manchen Regionen müssen die Betriebe bereits auf ihre Wintervorräte zurückgreifen oder Grundfutter zukaufen, um ihre Tiere gut versorgen zu können. Um die Landwirte in dieser Lage zu unterstützen, hat die Bundesministerin Julia Klöckner.
- eine Änderung der Direktzahlungen-Durchführungsverordnung sowie
- eine Änderung der Agrarzahlungen-Verpflichtungenverordnung
auf den Weg gebracht. Dem Vorhaben hat der Bundesrat heute zugestimmt, damit können die Verordnungen kurzfristig in Kraft gesetzt werden. Damit schafft die Bundesministerin die Möglichkeit für Landwirte, zusätzliche Flächen für Futterzwecke zu nutzen. Konkret werden die Länder ermächtigt, allgemein oder im Einzelfall Gebiete mit witterungsbedingtem Futtermangel auszuweisen. In diesen Gebieten können die Landwirte dann Flächen mit Zwischenfruchtanbau oder Gründecke – die bei Beantragung der Direktzahlungen als im Umweltinteresse genutzte Flächen ausgewiesen wurden – für Futterzwecke (Schnittnutzung und Beweidung) nutzen.
