BRS News Rind

25.06.2018

Tierwohllabel: Ohne staatliche Unterstützung geht es nicht

Stärker werdende Konkurrenz aus dem Ausland macht der Geflügelwirtschaft in Niedersachsen Sorge. Sie wünscht sich eine Herkunftskennzeichnung für Fleisch, die auch bis zur Gastronomie reicht. Das staatliche Tierschutzlabel sollte die Kriterien der Initiative Tierwohl einschließen.
Ohne staatliche Unterstützung wird das nicht funktionieren, wird Geflügel-Verbandspräsident Friedrich-Otto Ripke von der NOZ zitiert.
 
25.06.2018

Musik- und Event-Contest: "Landwirtschaft rockt"

Landwirtschaft Rockt

Landwirtschaft rockt ist ein neuer Musik- und Event-Contest, den der Landwirtschaftsverlag Münster zusammen mit Rockmusiker Henning Wehland initiiert hat. Die Talente der Szene können sich jetzt in diesem neuen Wettbewerb messen.

Die Bewerbungsphase ist gestartet.Die Jury: bodenständig

 
22.06.2018

Westfleisch wächst weiter

©SuS - Das genossenschaftliche Unternehmen Westfleisch hat das Geschäftsjahr 2017 mit Rekorden bei Umsatz, Absatz und Schlachtungen abgeschlossen. Das erklärten die geschäftsführenden Vorstandsmitglieder Carsten Schruck (44), Steen Sönnichsen (50) und Johannes Steinhoff (54), die am 19. Juni durch die Generalversammlung der Westfleisch SCE führten. Struck kündigte eine gegenüber dem Vorjahr um 1,7 % gestiegene Dividende an: Die eingelegten Geschäftsguthaben der Anteilseigener und landwirtschaftlichen Mitglieder werden mit 4,2 % verzinst.
 
22.06.2018

Impulse beim Kampf gegen den Welthunger

Aus Bayers Monsanto-Übernahme können Impulse beim Kampf gegen den Welthunger folgen, schreibt Kolja Zydatiss in einem Kommentar für das Internetportal Novo-Argumente. Dem stünde aber die Dämonisierung der grünen Gentechnik und der modernen Landwirtschaft durch Bioromantiker im Wege, glaubt der Journalist.
Der Eindruck entsteht tatsächlich, wenn man einschlägige Internetseiten und Foren zu dem Thema besucht. Dabei stößt man aber auch auf durchaus auf kritische Töne aus eigenen Reihen bzgl. eigener reflexartiger ablehnungen. Dr. Paula Louise Piechotta, als Ärztin an einer Universitätsklinik bestens vertraut mit den Segnungen der weißen Gentechnik, und der Soziologe Till Westermayer, Sprecher der BAG Wissenschaft, Hochschule, Technologiepolitik, schreiben dazu u.a. in einem Kommentar: …. eine Partei, …. sollte ihre eigenen Positionierungen auf ein belastbares Fundament wissenschaftlicher Fakten stellen können, auch um glaubwürdig den rechten Angriffen auf die Wissenschaftsfreiheit entgegentreten zu können. Das sind neue Töne, die eklatant von offizieller Parteilinie abweichen.
 
21.06.2018

Hülsenberger Gespräche 2018: Digitalisierung in der Landwirtschaft

Die Methoden, Ziele, Chancen und Risiken der Digitalisierung in der Landwirtschaft waren Gegenstand der 27. Hülsenberger Gespräche der H. Wilhelm Schaumann Stiftung in Hamburg. Ein hochkarätig besetztes Rednergremium beleuchtete beispielsweise die Landtechnikentwicklung, Robotik im Pflanzenbau und die Umsetzungsstrategien in der Tierhaltung.

 
21.06.2018

Antibiotika dürften schlechte Haltungsmethoden nicht ausgleichen

Wenn einzelne Tiere erkranken, ist es künftig nicht mehr unzulässig, gleich dem gesamten Bestand über die Fütterung Antibiotika zu verabreichen. Das soll nur noch in Ausnahmefällen bei ansteckenden Krankheiten erlaubt sein. Darauf verständigten sich Europaparlament, Ministerrat und EU-Kommission. Auch sog. Reserveantibiotika dürden künftig nur noch in Ausnahmefällen verschrieben werden.

Auch ohne diese Vorgaben kann die Veterinärmedizin beindruckende Erfolge vorweisen.
 
20.06.2018

Studierende für den Studiengang Food Management zum 1. Oktober gesucht

Die Viehzentrale Südwest GmbH ist Partner der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) in Heilbronn und sucht zum 01. Oktober Studierende für den Studiengang Food Management.

Mit dem Studiengang Food Management verbringen Sie sechs Studiensemester in Heilbronn und sechs Praxissemester in der Viehzentrale. Damit bekommen Sie eine solide Qualifizierung für alle kaufmännischen Aufgaben in der Lebensmittelwirtschaft.

 
20.06.2018

Kalbvital - das neue Programm für Milchviehbetriebe!

Kälber, die von der Geburt bis zur Vermarktung ad libitum getränkt werden, erhalten bei der VZ GmbH künftig einen Bonus. Neben den Vermarktungsvorteilen wird über Vorteile auch für weibliche Kälber informiert, die sich u.a. durch eine höhere Milchleistung als der Kuh zeige. Um den Bonus im Programm KalbVital zu erhalten, muss die ad libitum-Tränke konsequent durchgeführt werden. Informationen und eine Hilfestellung bei der Umsetzung zur ad libitum-Tränke wird über VZ-Experten angeboten.

 
20.06.2018

Preisentwicklung von Milch

MilchDialog - Das Institut für Ernährungswirtschaft in Kiel (ife) zeigt die Kostenverteilung für die Herstellung eines Liters Trinkmilch in den Jahren 2013, 2015 und 2016. Im Jahr 2013 kostete der Liter Trinkmilch 65 Cent. Drei Jahre später liegt der Preis bei 46 Cent.
 
20.06.2018

"Falsche Zahlen für eine schönere Welt?"

Angeblich ersparen Veganer 95 Tieren jährlich den Weg zum Schlachthof. Aus derselben Quelle stammt die Zahl, dass ein deutscher Verbraucher in seinem Leben rd. 1.100 Tiere verzehrt. Eine der Zahlen ist also offensichtlich falsch, denn ein Veganer lebt vermutlich länger als 12 Jahre.

Die Schweizer Pendlerzeitung "20 Minuten" hat mal nachgerechnet und kommt auf ganz andere Werte, für Schweizer Verbraucher mit einem vergleichbaren Fleischverbrauch wie Deutschland: pro Monat veganer Ernährung verzichte ein Schweizer auf durchschnittlich 1,2 Hühnchen, drei Prozent eines Schweins und 0,5 Prozent eines Rindes, zudem auf rund zehn Kilogramm Milch und Milchprodukte sowie 14,5 Eier. Diese Werte summieren sich somit auf rd. 15 verzehrte Tiere.

Bei steigender Weltbevölkerung wird ein Verzicht auf tierische Produkte kaum möglich sein, weil Ackerland nicht vermehrbar ist und rd. 75 Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche ausschließlich über den Tierdarm veredelt und für die menschliche Ernährung nutzbar gemacht werden kann."