BRS News Schwein
BRS-Statistikbroschüre Rinder- und Schweineproduktion 2023 erschienen
Die Broschüre Rinder- und Schweineproduktion in Deutschland
Ausgabe 2023 mit Daten des Jahres 2022 ist erschienen. Zunächst geben Tabellen und Abbildungen einen allgemeinen Überblick zur Rinder- und Schweineproduktion in Deutschland und der EU. Anschließend werden Angaben zur Zucht, zur künstlichen Besamung und zum Embryotransfer präsentiert. Komplettiert wird der Bericht mit Daten zur Milchleistungs- und Fleischleistungsprüfung sowie zur Mastleistung und Haltung von Schweinen. Die neue Ausgabe kann für 15 € (Mitgliederorganisationen 5 €) zzgl. MwSt. und Versandpauschale per Email an info@rind-schwein.de bestellt werden. Das Bestellformular kann hier heruntergeladen werden. BRS-Mitglieder erhalten automatisch ein Freiexemplar.
Veganer Trend in Europa: In Deutschland kommt Milch-Ersatz aus Pflanzen am besten an
Pflanzliche Alternativen zu Molkerei-Produkten müssen das Original nicht kopieren – sie sollten aber neben gutem Geschmack auch ein angenehmes Mundgefühl und eine variationsreiche Produktpalette besitzen, so ein Ergebnis einer aktuellen Akzeptanz-Studie. Für deren Ergebnisse befragte die Universität Hohenheim in Stuttgart Verbraucher:innen in insgesamt sechs europäischen Ländern. Sie suchte nach Unterschieden und Gemeinsamkeiten in der Bereitschaft der Menschen in Dänemark, Deutschland, Frankreich, Italien, Polen und Spanien, vermehrt zu pflanzlichen Molkereiprodukten
zu greifen. Dabei zeigten sich große kulturelle Unterschiede – aber auch Gemeinsamkeiten. Von allen untersuchten Ländern hat Deutschland den höchsten Umsatz und das größte Marktpotenzial für diese pflanzlichen Alternativen.
Nur ein Bruchteil für die Bauern
Im Supermarkt wird im Moment alles teurer. Doch bei Bayerns Bauern kommt von den Preiserhöhungen derzeit so gut wie nichts an, heißt es in einer Pressemeldung des Bayerischen Bauernverbandes aus dem Jahr 2022. Die Grafik hat es in die sozialen Medien geschafft. Vor dem Hintergrund der Diskussion um die Wahren Kosten
wurde sie von der Bildzeitung parodistisch mit der Überschrift aufgegriffen: Gierige Bauern heizen Inflation ein - schamlos: so stopfen sich die Bauern auf unsere Kosten die Taschen voll
.
BR: Umweltschutz oder Ertrag? Landwirte in der Zwickmühle
Umweltschutz oder Ertrag - Landwirte in der Zwickmühle
, so lautet ein Filmbeitrag des Bayerischen Rundfunkes der dafür konventionell und biologisch wirtschaftende Landwirte besucht hat. Der Film gewährt objektive Einblicke in den Berufsalltag und kommt zu erstaunlichen Ergebnisse.
Auch das LfL kommt mit seinen Online-Tools zur Klimabilanzierung im Beitrag vor. Allerdings ist die Frage falsch gestellt; künftig muss beides gehen.
VEZG fordert den LEH zum Umdenken auf
Die Vereinigung der Erzeugergemeinschaften für Vieh und Fleisch (VEZG) zeigt sich von der jüngsten PR-Aktion des Discounters Penny nicht überrascht. Lebensmittel sind in Relation zu ihrer wahren Preiswürdigkeit massiv unterbewertet, so Matthias Frieß, Vorsitzender der Vereinigung der Erzeugergemeinschaften.
Landwirte erhalten unter Berücksichtigung aller Nachhaltigkeitskriterien, zu denen auch eine gerechte Entlohnung der eingesetzten Arbeitskraft gehört, seit über 70 Jahren keine vollkostendeckenden Erzeugerpreise. Wir freuen uns, dass Penny das erkannt hat.
Irische Studie bestätigt Landkindern besseres Immunsystem als Stadtkindern
Eine neue Studie bestätigt, dass Kinder, die in ländlichen Umgebungen aufwachsen und viel Zeit im Freien verbringen und dabei auch Tieren ausgesetzt sind, ein besser reguliertes Immunsystem haben als Kinder, die in städtischen Umgebungen leben. Die Untersuchungen wurden unter der Leitung von APC Microbiome Ireland (APC) und dem University College Cork (UCC) durchgeführt. Die Ergebnisse stützen eine Reihe von Beweisen dafür, dass die Exposition gegenüber bestimmten Umweltreizen und Lebensstilfaktoren während der Kindheit erhebliche Auswirkungen auf die kurz- und langfristige Gesundheit einer Person haben kann.
Führende Forscherin in Deutschland zu diesem Themenkomplex ist Frau Prof. Erika von Mutius.
Theodor Brinkmann-Stiftung unterstützt Ideen und Konzepte für Masterarbeiten finanziell: jetzt bewerben
Die Theodor Brinkmann-Stiftung unterstützt finanziell herausragende Ideen und Konzepte für Masterarbeiten. Die Ausschreibung für diese personenbezogene Förderung erfolgt semesterweise und ist mit 500 Euro dotiert. Bewerben können sich alle Masterstudierenden an der Landwirtschaftlichen Fakultät der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität mit einem Konzept für die Masterarbeit. Die beabsichtigten Arbeiten sollen einen klaren Anwendungs- bzw. Praxisbezug aufweisen und noch nicht abgeschlossen sein.
Erdüberlastungstag: Futtermittel schließen Kreisläufe
Heute am Erdüberlastungstag dürfen wir uns den Hinweis erlauben, dass Futtermittel den Kreislauf schließen und damit einen wichtigen Beitrag leisten, um die Überlastung unserer Erde zu begrenzen. Futtermittel, die dem Kreislaufgedanken entsprechen, sind nicht lebensmitteltaugliche Co-Produkte, die aus der (lokalen) Kreislaufwirtschaft als Futtermittel mit günstiger Flächenverbrauchsbilanz zurückgewonnen werden.
Darauf macht der Geschäftsführer des Deutschen Verbandes Tiernahrung (DVT) aufmerksam.
BRS: Deutsche Nutztiere ernähren sich regionaler als der deutsche Verbraucher
Landwirtschaftsverlag Münster übernimmt die Deutsche Medien-Manufaktur zu 100 Prozent
Nach sieben erfolgreichen gemeinsamen Jahren übernimmt der Landwirtschaftsverlag Münster rückwirkend zum 30. Juni 2023 alle Anteile an der Deutschen Medien-Manufaktur (DMM) von Gruner + Jahr unter dem Dach von RTL Deutschland. Die Arbeitsplätze der DMM und die beiden Standorte in Münster (Hauptsitz) und Hamburg bleiben erhalten. Darüber hinaus ist die Ad Alliance weiterhin der Vermarktungspartner für alle Marken der DMM. Das Bundeskartellamt hat keine Einwände und der vollständigen Übernahme der Deutschen-Medien Manufaktur durch den Landwirtschaftsverlag Münster bereits zugestimmt.
Kritik am EU-"Nachhaltigkeitsbericht­erstattungsstandard"
Die vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. kritisiert den von der EU-Kommission verabschiedeten Nachhaltigkeitsberichterstattungsstandard
, in dem festgelegt werden soll, in welchem Umfang Unternehmen ihre Nachhaltigkeitsaktivitäten offenlegen müssen. Der von der EU-Kommission angestrebte Standard bedeutet unnötige Zusatzbelastungen. Es droht ein bürokratischer Mehraufwand, der von einer Vielzahl der Betriebe schlicht nicht geleistet werden kann. Schließlich umfasst das Konzept zwölf Einzelstandards, die in ihrem Umfang deutlich über etablierte Standards hinausgehen. Der angestrebte EU-Standard bedeutet in seiner jetzigen Form eine Übererfüllung der zugrundeliegenden EU-Richtlinie
, so vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.
