BRS News Schwein

08.05.2019

Bundesverband der beamteten Tierärzte fordert Rechtssicherheit im Tierschutz

© BbT - Der Präsident des Bundesverbandes der beamteten Tierärzte (BbT), Dr. Holger Vogel, fordert von den politisch Verantwortlichen die Herstellung der Rechtssicherheit im Tierschutz. Es kann nicht sein, dass Amtstierärztinnen und Amtstierärzte im wahrsten Sinne den Kopf dafür hinhalten müssen, wenn keine Einigung über tierschutzpolitische Ziele zustande kommt, so Vogel. Gerade in der landwirtschaftlichen Nutztierhaltungen sind viele Fragen zu lange offen geblieben, wie z. B. diejenige nach den Haltungsvoraussetzungen für Zuchtsauen.Unter nachfolgendem Link können Sie die vollständige Pressemeldung abrufen.

 
06.05.2019

Sauenhaltung in der Schweiz – Exkursion

BRS Logo 436 X 389 Der Bundesverband Rind und Schwein e.V. plant zusammen mit der SUISAG und der Suisse Tier eine dreitägige Exkursion in die Schweiz. Das Programm soll unter dem Motto Sauenhaltung in der Schweiz – auch eine Möglichkeit für deutsche Betriebe? stehen. Eine nähere Beschreibung sowie das Anmeldeformular finden Sie in den nachstehenden Anhängen.
 
05.05.2019

„Wir stellen uns gerne allen Fragen und Diskussionen“ - Schweinehalter in Thüringen wollen sich deutlich positionieren

(c) Grafik: IGS Thüringen; 1. Thüringer Schweinegipfel am 15.05.19 in Waltershausen

Wir werden nicht länger stillhalten und schweigen, wenn wir ungerechtfertigt angegriffen werden, das erklärte Dr. Britta Becke, Vorstandsmitglied der Interessengemeinschaft der Schweinehalter in Thüringen e.V. (IGS) anlässlich des bevorstehenden 1. Schweinegipfels in Thüringen am Mittwoch, 15. Mai 2019 in Waltershausen. Wir stellen uns gerne den Fragen und Diskussionen mit Verbrauchern, Medien, Politik und Verbänden, aber wir müssen uns erfundene Vorwürfe und schon gar nicht nächtliche Stalleinbrüche von Aktivisten einfach gefallen lassen, ergänzte Dr. Becke.

Der 1. Thüringer Schweinegipfel soll der Auftakt zu einer neuen Gesprächskultur zwischen Schweinehaltern und der Gesellschaft sein.

 
03.05.2019

Der Konsum von tierischem Protein ist nach Verbrauchermeinung unabdingbar für eine gesunde Ernährung

Fleisch, Fisch und Eier können ein wichtiger Bestandteil einer gesunden und umweltverträglichen Ernährung sein, so die Verbraucher in einer neuen Umfrage des US-Agrarkonzern Cargill. Und sie haben vor, sie auch weiterhin zu essen - zusammen mit pflanzlichen Nahrungsproteinen. Mehr als zwei Drittel der Befragten geben an, dass sie beabsichtigen, den Verbrauch von tierischem Eiweiß im nächsten Jahr beizubehalten oder zu erhöhen.
Die repräsentative Umfrage Feed4Thought wurde in den USA, Brasilien, Vietnam und den Niederlanden durchgeführt wurde. Befragt wurden 4010 Verbraucher im Alter von 18 bis 64 Jahren. Durchgeführt wurde die Studie Mitte März 2019.
 
03.05.2019

Bayrische Landwirtschaftsministerin setzt Junglandwirte-Kommission ein

Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber erörtert mit jungen Bäuerinnen und Bauern die Zukunft der Landwirtschaft. Welche Hoffnungen und Erwartungen haben sie? Wie sehen sie ihre wirtschaftliche Zukunft? Wie reagiert die junge Generation der Bauern auf die großen gesellschaftlichen Herausforderungen? Antworten und Anregungen soll die 38-köpfige Junglandwirte-Kommission geben, die von Kaniber einberufen wurde und am Donnerstag zu ihrer ersten Sitzung zusammenkam. Die vollständige Pressemeldung des Bayrischen Ministeriums finden Sie im nachfolgenden Anhang.
 
02.05.2019

SVR/REMS/VVR: Exkursion Niedersachsen

Kaum eine Branche befindet sich in solch einem Umschwung wie die deutsche Schweinehaltung. Deshalb ist es wichtig, sich heute schon unterschiedliche Formen der Produktion anzusehen, auf die es morgen vielleicht ankommt. Ökonomie und Ökologie müssen in Einklang stehen. Das Tierwohl erhält immer stärkere Bedeutung. Die Exkursion soll dazu Anregungen liefern. Im Rahmen der Exkursion am 28. und 29. Mai 2019 sollen Gespräche geführt, diskutiert und Neuerungen kennengelernt werden. Der nachfolgende Anhang enthält detaillierte Informationen zur Exkursion sowie ein Anmeldeformular.
 
02.05.2019

Abschlussbericht: Verbesserung des Tierwohls - Fütterung -

Die aktuelle Fassung des Tierschutzgesetzes verlangt von den Milchkuh- und Schweinehaltern eine Eigenkontrolle. Dabei hat der Tierhalter geeignete tierbezogene Merkmale (Tierschutzindikatoren) zu erheben und zu beurteilen. Der Abschlussbericht enthält eine Übersicht zu tierwohlbezogenen Indikatoren in der Milchkuhfütterung sowie eine Studie über die Tränkwasserqualität in Thüringer Milchviehbetrieben. Es werden weiterhin Checklisten zur Milchkuhfütterung vorgeschlagen, um Schwachstellen durch gezielte Beobachtung und Wahrnehmung zu erkennen und entsprechende Maßnahmen einzuleiten. Zum Thema Tierwohl in der Schweinefütterung erfolgte eine Recherche zu bereits veröffentlichten Untersuchungen, die sich mit Tierwohlindikatoren befassen. Weiteres entnehmen Sie der angehängten Pressemeldung, die auch einen Link zur vollständigen Veröffentlichung enthält.
 
02.05.2019

Tipps für Ferkelerzeuger und Mäster

Die Landwirtschaftskammer NRW organisiert zusammen mit der Genossenschaft zur Förderung der Schweinehaltung (GFS) erneut eine Vortragsveranstaltung Tipps für Ferkelerzeuger und Mäster. Die Veranstaltung findet am 4. Juni 2019 in Uedem-Keppeln statt. Nähere Informationen entnehmen Sie bitte dem angehängten Flyer.
 
26.04.2019

Fakten statt Vorurteile und Sachlichkeit statt Gefühlsduselei - Schweinehalter in Thüringen stellen sich offener Diskussion

(c) Grafik: IGS Thüringen; 1. Thüringer Schweinegipfel am 15.05.19 in Waltershausen

Wir wollen in der Diskussion über die Landwirtschaft und speziell über die Schweinehaltung in Thüringen endlich wieder Fakten statt Vorurteile und Sachlichkeit statt Gefühlsduselei, das erklärte der Vorsitzende der Interessengemeinschaft der Schweinehalter in Thüringen e.V., Andrè Telle, anlässlich der Vorbereitungen des 1. Thüringer Schweinegipfels. Die Thüringer Schweinehalter wollen mit dem Schweinegipfel, der am Mittwoch, 15. Mai in Waltershausen stattfinden wird, ein deutliches Signal in Richtung Politik, Medien und Gesellschaft richten.

 
26.04.2019

Fehlinterpretation bei Aussagen zur Nitratkonzentration

Der Fachjournalist Heinz Georg Waldeyer ist in dem Online-Beitrag des Wochenblattes Westfalen-Lippe der Information von zwei Paderborner Tageszeitungen nachgegangen, wonach der Fluss Lippe zu viel Nitrat enthalte und dass daran die intensive Landwirtschaft Schuld habe. Diese Aussagen basieren allerdings auf einer Fehlinterpretation! Hier wurden offenbar entscheidende Kennzahlen verwechselt: Für Nitrat (NO3) gilt nach deutscher Trinkwasserverordnung ein Grenzwert von 50 mg/l. Und dieser Wert wird beim Lippewasser im Kreis Paderborn deutlich unterschritten. Die zitierten 11 mg/l beziehen sich auf den Nitrat-Stickstoff, also den N-Anteil im NO3-­Molekül. Dieser Wert lässt sich mit dem Faktor 4,427 recht einfach auf Nitrat umrechnen. Das wurde bei der Beurteilung der Analysewerte allerdings offenbar versäumt, heißt es in dem Bericht.
Bei der Interpreationen der Nitratbelastung kommt es immer wieder zu Fehlinterpretationen, Verallagemeinerungen und Schuldzuweisungen. Vielfach beruhen sie schlicht auf mangelnde Fachkenntnisse. Die Landwirtschaft setzt auf Kooperationen mit den regionalen Wasserversorgern.