BRS News
BZL-Online-Seminare im Februar
Das Bundesinformationszentrum Landwirtschaft (BZL) führt im Februar zwei Online-Seminare zu folgenden Themen durch:
Landeskontrollverband Berlin-Brandenburg sucht Bereichsleiter für die Futter- und Bodenattestierung (m/w/d)
Der Landeskontrollverband Berlin-Brandenburg eV sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen Bereichsleiter für die
Futter- und Bodenattestierung (m, w, d).
Rückblick auf die Internationale Grüne Woche 2026: Zehn Tage Austausch, Dialog und Begegnungen
Zehn spannende und intensive Tage liegen hinter uns: Die 100. Internationale Grüne Woche in Berlin bot auch für den Bundesverband Rind und Schwein e.V. (BRS) zahlreiche Gelegenheiten für Austausch, Diskussion und persönliche Begegnungen.
Stellungnahme Eckpunktepapier VVO
Der Bundesverband Rind und Schwein (BRS) hat eine Stellungnahme zur geplanten Anpassung der Viehverkehrsverordnung (VVVO) veröffentlicht. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem angehängten Dokument.
BZL: Schweinehaltung - Warum geben immer mehr Betriebe auf?
Die deutsche Schweinehaltung steck in der Krise: Immer mehr Betriebe geben auf – in den vergangenen 15 Jahren hat sich ihre Zahl mehr als halbiert. Das Bundesinformationszentrum Landwirtschaft (BZL) gibt in einem Beitrag einen Überblick über die Ursachen dieses tiefgreifenden Strukturwandels.
BMLEH: 10 Millionen Euro für KI und Digitalisierung
Im Rahmen der Grünen Woche übergab der Bundesminister für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat, Alois Rainer, Förderbescheide für neue Experimentierfelder zur Digitalisierung und Künstlichen Intelligenz (KI) in der Landwirtschaft sowie für das Projekt Smart Farming
des Deutschen Instituts für Normung (DIN). Mit einem Fördervolumen von insgesamt rund 10 Millionen Euro will das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) gezielt die praxisnahe Entwicklung und Erprobung digitaler Technologien im Agrarsektor stärken.
Allianzpapier zum UN-Jahr der Landwirtin veröffentlicht
Eine Allianz aus neun Verbänden aus der Landwirtschaft, den ländlichen Raum, der Wirtschaft und Politik begrüßt die Entscheidung der Vereinten Nationen, das Jahr 2026 als International Year of the Woman Farmer
auszurufen und zeigt in acht zentralen Handlungsfeldern auf, wie Gleichstellung, Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft in der Landwirtschaft durch politische, soziale und wirtschaftliche Maßnahmen gestärkt werden können. Ziel ist es, die Rahmenbedingungen für Frauen in der Landwirtschaft nachhaltig zu verbessern und ihre Potenziale sichtbar zu machen.
Rentenbank-Agrarbarometer: Landwirtschaft im Stimmungstief, große Investitionen bleiben aus
Die Stimmung in der deutschen Landwirtschaft hat sich laut aktuellem Rentenbank-Agrarbarometer weiter verschlechtert. Das Agrar-Geschäftsklima sank von -1,1 auf -2,4 Punkte und verdeutlicht die zunehmende Unsicherheit in der Branche. Besonders der Blick in die Zukunft fällt für viele Landwirtinnen und Landwirte kritisch aus. Trotzdem sind sie bereit, sich weiterzuentwickeln und gezielt in Innovationen zu investieren. Das gesunkene durchschnittliche Investitionsvolumen deutet jedoch darauf hin, dass sich die Betriebe derzeit eher auf Ersatzinvestitionen und kleinere Maßnahmen konzentrieren, anstatt große Projekte umzusetzen.
Umfrage: Entwicklung einer Desinfektionsmittel-App
Die Deutsche Veterinärmedizinische Gesellschaft (DVG) bittet um Unterstützung bei der Entwicklung einer Desinfektionsmittel-App. Im Rahmen des Programms zur Innovationsförderung des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) soll im Verbundprojekt Innovationen im Desinfektionsmanagement zur Steigerung der Kälbergesundheit (INNO_DES)
eine Desinfektionsmittel-App, basierend auf den aktuellen DVG-Desinfektionsmittellisten, entwickelt werden. Ziel ist es, eine klar strukturierte App zu entwerfen, die den Nutzer mithilfe einfacher Fragen und Entscheidungen schrittweise zur optimalen Auswahl eines geeigneten Desinfektionsmittels für seinen Bedarf führt.
Nutztierhaltung, Grünland und die GAP28 als Themen auf der Internationalen Grünen Woche
BRS - Die finanzielle Berücksichtigung von Nutztier- und Weidehaltern im Rahmen der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) 2028 stand im Mittelpunkt eines intensiven und konstruktiven Austauschs mit dem deutschen Bauernverband (DBV) und seiner Generalsekretärin Stefanie Sabet, dem Fachbereichsleiter Tierische Erzeugung Roger Fechler, Juliane Petri vom Deutschen Grünlandverband, Thomas Wiese, Vorsitzender von Mutterkuh NRW und unserem stellv. Geschäftsführer Stephan Schneider. Wir als BRS unterstützen zwar grundsätzlich die Forderungen des Grünlandverbandes und des DBV, fordern aber darüber hinaus eine grundsätzliche Förderung der Nutztierhaltung, also eine gesonderte Prämie auf Flächen, die der tierischen Ernährung dienen. Produkte aus der Nutztierhaltung sind und bleiben ein wichtiger Faktor der Ernährungssicherheit. Wollen wir auch in Zukunft die reale Nachfrage nach Milch- und Fleischprodukten mit heimischen Nahrungsmitteln autark bedienen, muss dieser Teil der Ernährungssicherheit aufgrund der im Vergleich zu anderen Agrarprodukten nochmals höheren Ansprüche an Tier-, Klima- und Umweltschutz zusätzliche Prämien erhalten. Dieser Punkt wird in der Diskussion zu GAP28 eine Grundforderung des BRS bleiben. Wir hoffen auf die Unterstützung vieler anderer Verbände!

BRS Stellungnahme