BRS News

09.11.2018

"Systemanalyse Milch": alle Haltungssysteme haben Stärken und Schwächen

Nach fünf Jahren Laufzeit kommt das vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur geförderte Verbundprojekt Systemanalyse Milch jetzt zum Abschluss. Die umfangreichen Ergebnisse liegen weitestgehend vor und zeigen, dass sowohl die Weide- als auch die Stallhaltung Stärken und Schwächen haben.

Für die Praxis werden die Forschungsergebnisse auf verschiedenen Fachveranstaltungen präsentiert, außerdem werden die für die Praxis wichtigsten Ergebnisse in dem Buch Systemanalyse Milch – Hintergründe für die Praxis vorgestellt. Für dieses vom Grünlandzentrum Niedersachsen/Bremen e.V. herausgegebene Buch haben die Wissenschaftler die komplexen Sachverhalte für die Praxis zusammengefasst und Empfehlungen abgeleitet.

 
09.11.2018

IMV Technologie auf der EuroTier 2018

IMV Technologies, ein weltbekanntes Unternehmen für Reproduktionstechnologien, wird auf der diesjährigen EuroTier seine Produkte sowohl in der Schweine- als auch der Rinderhalle präsentieren. Den Schweinestand finden Sie in Halle 15 unter der Standnummer E05 und den Rinderstand in der Halle 11 unter der Standnummer D41.
 
08.11.2018

Lokalanästhesie bei Ferkelkastration

hib - Die Fraktion der AfD will die Lokalanästhesie bei Ferkelkastrationen ermöglichen. Die Abgeordneten dringen in einem Antrag (19/5533) darauf, dass die Bundesregierung unverzüglich auf eine arzneimittelrechtliche Genehmigung das Lokalanästhetikums Lidocain für die Indikation der Kastration beim Schwein hinwirken soll. Die deutschen Schweinehalter bräuchten Planungssicherheit, warnt die AfD. Andernfalls drohe ein Strukturbruch in der Branche, wenn die geplante Fristverlängerung für die Erlaubnis der Kastration ohne Betäubung um zwei Jahre durch die Regierungskoalition nicht für einen Aufschub sorgt. Darüber hinaus soll die Regierung die Genehmigung erteilen, dass Landwirte bei Nachweis entsprechender Sachkunde die Kastration mittels Lokalanästhesie selber durchführen dürfen. Schließlich soll noch die Forschung zur Ferkelkastration per Lokalanästhesie gefördert und ausgebaut werden.
 
08.11.2018

Seucheneinträge reduzieren mit dem Bayerischen Produktionshygieneverfahren (BayPHV)

Der TGD Bayern kontrolliert seit Jahren die Biosicherheit von Zucht- und Ferkelerzeugerbetrieben im Rahmen des Bayerischen Produktionshygieneverfahrens (BayPHV). Bei diesen Besuchen werden regelmäßig die gleichen Mängel festgestellt. Bei ca. einem Drittel der besuchten Betriebe werden im Bereich Äußere Biosicherheit vor allem die Einzäunung und die Wildtiersicherheit beanstandet. Das bedeutet nicht zwangsläufig, dass keine Zäune vorhanden sind. Aber ein Hoftor, das Tag und Nacht offen steht, erfüllt seinen Zweck genauso wenig wie ein offenes Strohlager im Außenbereich, wo sich Fuchs und Hase (und Wildschwein) gute Nacht sagen. (Dr. Anja Rostalski, TGD Bayern am Donnerstag, 08.11.2018 im Bayerisch Landwirtschafdtlichen Wochenblatt)
 
08.11.2018

Forscher raten zum Paradigmenwechsel beim Thema Schwanzbeißen

Prof. Dr. Steffen Hoy und Ina Jans-Wenstrup von der Justus-Liebig-Universität in Gießen stellten in einer kürzlich abgeschlossenen Forschungsarbeit, die vom QS-Wissenschaftsfonds gefördert wurde, fest, dass es derzeit keine sichere, wiederholbare und somit dauerhafte Lösung zur Verhinderung des Schwanzbeißens bei Schweinen gibt. Sie fordern innovative Lösungsansätze zur Vorbeugung.
 
08.11.2018

Mitmach-Aktion "Schau ins Feld" geht 2019 weiter / Anmeldung ab sofort online möglich

Überall in Deutschland haben Landwirte und Verbraucher seit dem Frühjahr tausende Gespräche zum Thema Pflanzenschutz direkt am Feld geführt; die inzwischen vierte Saison der Mitmach-Aktion Schau ins Feld! im Rahmen der Initiative Die Pflanzenschützer war ein großer Erfolg und geht mit Rekordzahlen zu Ende. Mehr als 650 Landwirte hatten in diesem Jahr rund 1200 Schau!-Fenster angelegt und den Dialog mit Verbrauchern über den Nutzen von Pflanzenschutz gesucht. Die Idee hinter der Aktion ist denkbar einfach: Landwirte legen sogenannte Nullparzellen an, auf denen sie komplett auf Pflanzenschutz-Maßnahmen verzichten, und kennzeichnen diese mit Schautafeln. Den Verbrauchern wird so direkt am Feld vor Augen geführt, was passiert, wenn nichts passiert.
 
08.11.2018

Einsichten auf der „EuroTier“ 2018: Macher gesucht!

i.m.a. - Ob Geflügel-, Rinder- oder Schweinehalter – der i.m.a e.V. sucht sie alle: die Tierhalter in den Bauernverbänden, die zeigen wollen, wie sie arbeiten. Darum stellt sich der gemeinnützige Verein ab kommenden Dienstag auf der landwirtschaftlichen Fachmesse EuroTier in Hannover an die Seite vom Landvolk Niedersachsen und präsentiert sein Projekt EinSichten in die Tierhaltung.
 
08.11.2018

GFS: Verlängerte Haltbarkeit von Sperma

Bisher garantiert die Schweinebesamungsstation GFS eine Spermahaltbarkeit von drei Tagen.
Um dieses sicherzustellen, werden systematische Halteprobenuntersuchungen durchgeführt (EIKO-System), schreibt das Unternehmen in einer aktuellen Pressemeldung. Bereits in den letzten Jahren wurden diese Untersuchungen über den dritten Tag hinaus ausgeweitet. Dabei wurde festgestellt, dass sich die Motilität der Eberspermien bei dem überwiegenden Teil der Eber auch in vier Tage alten Besamungsportionen noch auf sehr hohem Niveau befindet. Auf dieser Grundlage das Unternehmen diie Mindesthaltbarkeitsdauer der Besamungsportionen künftig eberindividuell angepasst. Die auf dem Tubenetikett aufgedruckte Mindesthaltbarkeit soll auf bis zu vier Tage garantiert werden.
Bei einigen Ebern wird sie bei drei Tagen bleiben. Die Anpassung wird ab November 2018. Mehr Informationen zu dieser Änderung und zur Herbstaktion erfahren Sie auf der EuroTier, wo das Unternehmen im BRS-Gemeinschaftsstand in Halle 15, C22 ausstellen wird.

 
07.11.2018

Fortbildungsangebot mit ATF Anerkennung für Tierärzte am 17.01.2019: Schwanzbeißen vermeiden

LSZ - Der Lehrgang wendet sich an praktizierende Tierärzte/-innen und Studierende der Veterinärmedizin. Zum Thema Kupierverzicht wird einleitend Aktuelles aus Politik, Praxis und Wissenschaft zusammengefasst. Die Teilnehmer/ -innen lernen Tiersignale besser zu beobachten und einzuordnen.

Exemplarisch wird auf zwei Grundvoraussetzungen Gesundheit und Hygiene und Beschäftigung zur Vorbeugung von Schwanzbeißen eingegangen. Anschließend wird in den Lehr- und Versuchsstall ungen der praktische Kupierverzicht in verschiedenen Haltungssystemen gezeigt. Dabei werden die Erfahrungen bei der Haltung von Schweinen mit nicht kupierten Schwänzen vermittelt. Vor allem werden die Auswirkungen von Haltung, Stallklima und Beschäftigung auf das Verhalten der Tiere demonstriert. Die Teilnehmer/ -innen lernen eine systematische Vorgehensweise zur Risikoanalyse kennen und erwerben Kenntnisse über kurzfristige Eingriffsmöglichkeiten und langfristige Optimierungsmöglichkeiten in der Schweinehaltung.

 
07.11.2018

"Milchrind" - Umfrage mit Auslosung

Milchrind Umfrage 11/2018 mit interessanten Gewinnen Unsere Verbandszeitschrift Milchrind soll noch besser werden. Dafür benötigen wir Ihre Unterstützung.
Als Dankeschön für Ihre Zeit verlosen wir unter allen Teilnehmern an der Umfrage eine Akku-Schermaschine Bonum von Kerbl und ein Sensetime-Monitoring-System zur Brunst- und Gesundheitsüberwachung (Sender, Antenne, Software und zehn Halsbänder) von SCR.

Hier geht es zur vertraulichen Online-Umfrage.