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Plädoyer für ausreichenden Fleischverzehr - Podcast mit Prof. Biesalski
Wir haben genug – nämlich gute Lebensmittel: Zu billigen Preisen gibt es im Discounter alles, was man für die richtige Ernährung braucht, zumindest in unserer westlichen Welt. Trotzdem gibt es das Phänomen des verborgenen Hungers und es betrifft Millionen: Mangel an Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen, sogar an Protein. Woran liegt das – an schlechten Gewohnheiten, fehlendem Kochwissen oder schlicht Armut? Experte in dieser Folge ist Prof. Dr. Hans Konrad Biesalski. Er hält den verborgenen Hunger speziell bei Kindern und Jugendlichen für ein gravierendes Problem, erklärt, warum genügend Fleisch wichtig für das Wachstum ist, warnt vor einseitigen Ernährungsformen wie Veganismus und fordert kostenloses Schulessen für alle Kinder.
"Arbeiten bei der DGE womöglich mehr Klimaaktivisten als Ärzte und Ökotrophologen?"
Arbeiten bei der DGE womöglich mehr Klimaaktivisten als Ärzte und Ökotrophologen?
, fragt Claudio Casula in einem Kommentar zu den neuen DGE-Ernährungsempfehlungen für achgut.de
. Wegen der manischen Fixierung auf den angeblich monokausalen Klimawandel muss also die ernährungsphysiologisch gebotene Nahrungsaufnahme das Nachsehen haben,
befürchtet der Autor. (Claudio Casula arbeitet als Autor, Redakteur und Lektor bei der Achse des Guten). Ahnlich argumentiert Julia Falkenbach in ihrer Kolumne für die SHZ (Ernährungsempfehlungen der DGE: Essen und essen lassen!. Die Deutsche Akademie für Präventivmedizin hält die Empfehlungen gar für problematisch.
Nährstoffrisiko durch DGE - Empfehlung für den Milchkonsum?
In den neuen lebensmittelbezogenen Ernährungsempfehlungen der Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) wurde jetzt die Empfehlung für Milch und Milchprodukte um ein Drittel reduziert. Es stellt sich die Frage, ob dadurch eine ausreichende Nährstoffversorgung noch sichergestellt ist? Die von der DGE überarbeiteten lebensmittelbezogenen Ernährungsempfehlungen für Deutschland basieren auf einem neu entwickelten mathematischen Optimierungsmodell. In diesem werden neben der Empfehlung zu einer ausgewogenen Ernährung für gesunde Erwachsene (18- bis 65-Jährige) gleichzeitig auch Aspekte wie Nachhaltigkeit, Umweltbelastung sowie die in Deutschland üblichen Verzehrgewohnheiten berücksichtigt.
Die Vielfalt der Milch entdecken
Die Initiative Milch gibt einen Überblick über verschiedene Angebote von Ministerien, Verbänden und Initiativen, wie z.B. Hofbesuche, verschiedene digitale Formate oder Schulmaterialien, die Kindern einen Einblick in die Landwirtschaft und Milchkuhhaltung in Deutschland ermöglichen soll. Den Kindern wird vermittelt, wie und wo unsere Lebensmittel entstehen, wie Landwirtinnen und Landwirte auf dem Hof leben und arbeiteln, wie es den Tieren geht und was mit der Milch passiert, sobald sie den Betrieb verlässt.
QS ermöglicht Kennzeichnung von Convenience-Produkten auch mit geringerem Fleischanteil
Ab sofort ist es möglich, auch Convenience-Produkte, die weniger als 50 Prozent QS- bzw. ITW-Fleisch und Fleischwaren enthalten, mit einem erweiterten QS-Prüfzeichen sowie dem erweiterten ITW-Siegel auszuloben. Mit einem Hinweis auf das Zutatenverzeichnis haben Verbraucher die Möglichkeit, die QS- und ITW-Anteile im Convenience-Produkt zuverlässig zu erkennen. Das soll Transparenz schaffen und das Vertrauen erhöhen.
Einfluss verschiedener Rationstypen auf die Methanerzeugung
Deutschland verfolgt in seinem Klimaschutzgesetz das Ziel, bis 2045 Treibhausgasneutralität zu erreichen. Aus diesem Grund untersuchen nationale und internationale Wissenschaftler, wie die Methanemission bei Wiederkäuern reduziert werden kann. Ein Ansatzpunkt ist die Auswirkung von Futterzusätzen, -inhaltsstoffen und -rationen auf die Methanproduktion. Prof. Dr. Katrin Mahlkow-Nerge von der Fachhochschule Kiel hat die Untersuchung sowie die wichtigen Erkenntnisse in einem neuen proteinmarkt-Fachbeitrag zusammengefasst.
Shopping-Studie zum Tierwohl im virtuellen Supermarkt
Wie lässt sich erreichen, dass Verbraucherinnen und Verbraucher beim Kauf von Fleisch stärker auf Tierwohl-Aspekte achten? Wohl nicht allein dadurch, dass man Informationen zur Haltungsform besser sichtbar macht. In diese Richtung deuten zumindest die Ergebnisse einer Studie der Universität Bonn und der TU München. Die Forscherinnen haben darin Testpersonen zum Shoppen in einen virtuellen Supermarkt geschickt. An den Regalen angebrachte Banner und Label zur Haltungsform hatten demnach keinen Einfluss auf die Kaufentscheidung. Die Ergebnisse sind nun im Journal of Consumer Protection and Food Safety erschienen.
Zahlungsansprüche aus der Agrarförderung gewinnmindernd ausbuchen
Ecovis - Schon seit 1. Januar 2023 gilt die neue Agrarreform. Dadurch haben sich nun auch Änderungen bei den Agrarförderungen ergeben: Die Zahlungsansprüche bei der Flächenverpachtung sind weggefallen und müssen nun gewinnmindernd ausgebucht werden.
Landwirtschaft oder Gewerbe? Was für Veredler und Viehhalter gilt
Ecovis - Von dieser nicht so einfach zu beantwortenden Frage hängen viele Steuerprivilegien ab. Vor allem Veredelungsbetrieben und Viehhaltern drohen Verluste, wenn die Finanzverwaltung den Betrieb als gewerblich einstuft.
milchtrends März 2024: Dauerbaustelle Tierwohl
milchtrends.de, eine Kooperation der Agrarökonomie der Georg-August-Universität Göttingen und des Thünen-Instituts Braunschweig hat einen aktuellen Trendbeitrag von Dr. Hauke T. Tergast, Thünen-Institut für Betriebswirtschaft, Braunschweig (aus DLG-Mittteilungen 02/2024) veröffentlicht. Tergast erklärt darin, warum sich Milchviehbetriebe trotz Auflösung der Borchert-Kommission und der derzeitigen Ruhe bei der staatlichen Tierwohlpolitik mit den Empfehlungen und Haltungskriterien für ihre Kühe beschäftigen sollten. In dem Beitrag wird erläutert, welche Kriterien für die Milchviehhaltung vorgeschlagen wurden, was das alles kostet und welche Anpassungen für Milchviehbetriebe notwendig geworden wären.
