BRS News Rind

20.07.2020

Neue Tierschutz-Nutztierhaltungsverodnung betrifft auch Kälber

Laut Bundesrats-Beschluss vom 3. Juli 2020 zur Änderung der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung (TierSchNutztV) gibt es auch neue Anforderungen für die Haltung von Kälbern (Rinder < sechs Monate). Mussten die Liegeflächen der Tiere bisher lediglich trocken sein, werden in der neuen Verordnung die Eigenschaften weich oder elastisch verformbar ergänzt. Die Übergangsfrist beträgt drei Jahre ab Verkündung der Verordnung.

 
20.07.2020

Familie Schneevoigt aus dem Wendland: Kühe sind eine Lebenseinstellung

Annika und Frank Schneevoigt aus Lomitz im Wendland stellen ihren von der EU als besonders tiergerecht geförderte Stall vor, der den Kühen eine große, mit Holzhackschnitzeln eingestreute Liegefläche statt Boxen bietet. Schutz vor Hitze bietet das isolierten Dach mit eingebauten Ventilatoren.

 
20.07.2020

QS-Futtermittelmonitoring – Änderungen im Analyseverfahren bei antibiotisch wirksamen Substanzen

QS - Mit Wirkung zum 1. Juli 2020 hat sich das Untersuchungsverfahren auf antibiotisch wirksamen Substanzen im QS-Futtermittelmonitoring geändert. Anstelle des bislang durchgeführten Hemmstofftests wird eine quantitative Untersuchung mittels des LC MS/MS-Verfahrens durchgeführt.

 
20.07.2020

Landwirtschaft für Artenvielfalt

Wie mit kleinen und gezielten Maßnahmen sehr viel für die Artenvielfalt bewirkt werden kann, zeigt Hans-Albrecht Witte aus Datzetal bei Neubrandenburg. Und nebenbei produziert er echtes Qualitätsfleisch, das u.a. bei der EDEKA-Nord unter dem Label 'Landwirtschaft für Artenvielfalt' verkauft wird.

 
17.07.2020

OECD-FAO Agricultural Outlook 2020-2029

Der OECD-FAO-Agricultural Outlook 2020-2029 ist ein Gemeinschaftsprojekt der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) und der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO). Der Bericht präsentiert die mittelfristigen Aussichten für die Märkte für Agrarrohstoffe und Fisch auf regionaler, nationaler und globaler Ebene und unterstreicht die Bedeutung von Investitionen in produktive, resiliente und nachhaltige Ernährungssysteme. Der Ausblick skizziert die Auswirkung aktueller Herausforderungen, wie COVID-19, die Heuschreckenplage in Ostafrika und Asien, die anhaltende Ausbreitung der afrikanischen Schweinepest, die Häufung extremer Wetterereignisse sowie Handelsspannungen zwischen bedeutenden Handelsmächten auf die verschiedenen Nahrungsmittel- und Landwirtschaftssektoren.

 
17.07.2020

Orientierungsrahmen mit Ziel- und Alarmwerten für die betriebliche Eigenkontrolle veröffentlicht

Tierhalterinnen und Tierhalter sind zur betrieblichen Eigenkontrolle gemäß Tierschutzgesetz §11 (8) verpflichtet. Mit Hilfe von tierbezogenen Indikatoren können sie daher systematisch die betriebliche Situation überprüfen, um eventuelle Tierschutzprobleme frühzeitig zu erkennen. Auf der Homepage des KTBL können nun die Ergebnisse der betrieblichen Eigenkontrolle mit den aktuell veröffentlichten Ziel- und Alarmwerten für die einzelnen Indikatoren abgeglichen und so ggf. der Handlungsbedarf abgeleitet werden. Für jeden Tierschutzindikator kann zukünftig eingeschätzt werden, ob sich die Situation im grünen Bereich (Zielbereich) befindet oder ob mittel- bzw. kurzfristiger Handlungsbedarf (Frühwarn- bzw. Alarmbereich) zur Verbesserung der betrieblichen Tierwohlsituation besteht.

 
17.07.2020

IBBK-Konferenz "Fortschritt bei der Aufbereitung und Nutzung von Gülle- und Gärprodukten"

Vom 6. - 8. Oktober 2020 veranstaltet das IBBK (Internationales Biogas und Bioenergie Kompetenzzentrum) in Kooperation mit dem KTBL und weiteren Partnern unter dem Motto Wissenschaft trifft Praxis eine 2-tägige Konferenz zur Wirtschaftsdünger- und Gärrestverwendung. Die Themenschwerpunkte beinhalten neben dem aktuellen Stand der Technik, Aspekte der klimapositiven Landwirtschaft, Ergebnisse aus Praxiserfahrungen sowie Ausblicke in vielversprechende Innovationen und neue Forschungsansätze.

 
16.07.2020

Kühe, Methan und Klima: Was sagt die Wissenschaft?

Dialog Milch - Der Klimawandel passiert. Zu den möglichen Ursachen gibt es die unterschiedlichsten Aussagen. Milchkühe bzw. Rinder ganz allgemein sowie alle anderen Wiederkäuer – wie Rotwild, Giraffen oder Gazellen, um ein paar Beispiele zu nennen – haben damit offenbar etwas zu tun. Schuld ist ihre Verdauung, bei der Methan freigesetzt wird. Aber: Wie kommt das, von wie viel Methan sprechen wir – und lässt sich nichts dagegen machen? DIALOG MILCH hat bei Dr. Martin Hünerberg nachgefragt, der sich an der Universität Göttingen intensiv mit diesem Thema befasst.

 
16.07.2020

Swissgenetics übernimmt New Generation Genetics

Am 1. Juli 2020 wurde die US-Besamungsstation New Generation Genetics (NGG) vom Schweizer Unternehmen Swissgenetics übernommen. NGG vermarktet Rindersamen der Rasse Brown Swiss in den USA. Swissgenetic erhalte durch den Erwerb von NGG Zugang zu neuen Märkten und Ländern und könne durch die Erweiterung des weltweiten Vertriebsnetzes Swissgenetics den Produktionsstandort Schweiz stärken, geht aus einer Mitteilung des Schweizer Unternehmens hervor.

 
16.07.2020

Mehr Futterenergie durch Methanreduktion im Pansen

Methan ist nicht nur ein klimarelevantes Gas, im Stoffwechsel der Kühe führt es auch zu Verlusten an Nahrungsenergie. Methan ist ein Produkt der Pansenfermentation, im Pansen hemmt es jedoch auch die normale Funktion der mikrobiellen Enzyme. Eine Verringerung der Methanemission um 20% könnte bei wachsenden Rindern eine zusätzliche Gewichtszunahme von 75 g/Tag ermöglichen. Bei laktierenden Kühen entspricht eine 20%ige Reduzierung der Methanemissionen der gleichen Energiemenge, die zur Synthese von 0,6 kg/Tag Milch benötigt wird.