BRS News

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21.09.2012

CO2-Ersparnis – meistro knackt die Millionenmarke

Über eine Million Tonnen CO2 haben die Kunden von meistro seit dem 1. Mai 2007 im Vergleich zum üblichen Strommix in Deutschland eingespart (Stand August 2012). Und die Zähluhr läuft kontinuierlich weiter. Um die Menge von ca. 1,2 Millionen Tonnen zu kompensieren, die meistro seit 2007 über das Verfahren von Herkunftsnachweisen eingespart hat, müsste man ca. 20.000.000 Fichten anpflanzen. Einen tatkräftigen Beitrag zu dieser Bilanz leisten mittelständische Betriebe im Zusammenschluss gewerblicher Verbundgruppen, wie die über den Zentralverband der Deutschen Schweineproduktion e.V. gebündelten Schweinehalter.

Quelle u.a.: meistro Infobrief, 3/2012
 
14.09.2012

Klimaschutz: Ökologische und konventionelle Betriebe sind auf Augenhöhe

Als Rohstofflieferant für die Lebensmittelindustrie verursacht die Landwirtschaft rd. 10 bis 12 % der von Menschen verursachten Treibhausgas-Emissionen. Welche Bewirtschaftungsart - ökologisch oder konventionell - klimaschonender ist, wurde in den letzten Jahren kontrovers diskutiert. Ein Verbundprojekt hat jetzt für mehr Klarheit gesorgt.
Wenn im Ökolandbau die Erträge steigen würden und konstanter ausfielen, wären sie dem konventionellen Anbau hinsichtlich der C02-Freisetzung überlegen - was bei derzeit bis zu 50 % weniger Erträgen und einer steigenden Weltbevölkerung eine eher akademische Betrachtung ist. Auch wurde bestätigt, dass der Ausstoß an Treibhausgasen von der Milchleistung abhängt, wobei auch mittlere Leistungen klimafreundlicher sein können.
Es wurden insgesamt 80 Betriebe in 4 Regionen Deutschlands betrachtet. Die Schwankungen waren erheblich, so daß die Wissenschafler zu dem Ergebnis kommen, dass nicht die Anbauform, sondern das Betriebsmanagement für die Treibhausgasemissionen entscheidend sei.
 
19.08.2012

Isofluran-Narkose kritisch hinterfragt

animal-healt-online ©aho - Seit dem Jahr 2010 müssen in der Schweiz männliche Ferkel unter Narkose kastriert werden. Dabei ist es Landwirten gestattet, die Isofluran-Gasnarkose bei vorhergehenden Schmerzmittelgabe selbstständig durchzuführen, wenn sie zuvor einen Sachkundenachweis erbracht haben. Der Veterinärdienst des Kantons Luzern hat die tägliche Praxis auf 260 Tierhaltungen kritisch analysiert. Anlässlich des 31. Internationaler Veterinärkongresses in Bad Staffelstein stellten die Experten ihre Ergebnisse vor.
 
27.06.2012

Meistro fordert faire Bedingungen für den Gassektor

meistro GmbH Mike Frank, Geschäftsführer der meistro Energie GmbH, spricht sich für mehr Wettbewerb auf dem Gasmarkt aus. Hintergrund ist eine Studie des Bundeskartellamts, die zeigte, dass viele Stadtwerke von netzunabhängigen Gasversorgern eine stark überhöhte Konzessionsabgabe verlangen. Konzessionsabgaben sind vom Netzbetreiber an die Kommune zu zahlende Entgelte, die diese für die Einräumung von Wegerechten bei der Verlegung von Gas- und Stromleitungen erhält. Sie stellen neben regulierten Netzentgelten und den Einkaufspreisen für das Handelsgut Gas einen von drei Bestandteilen des Preises für Erdgas dar. Diese stark überhöhten Konzessionsabgaben führen dazu, dass die Endkunden höhere Gaspreise zahlen müssen.
 
31.05.2012

Eine produktive Landwirtschaft ist die beste Nachhaltigkeit

Größere Investitionen in den Agrarsektor, eine nachhaltige Intensivierung der Agrarproduktion und eine Verstärkung der Agrarforschung sind erforderlich, um die Ernährungssicherheit weltweit zu verbessern und eine nachhaltige Entwicklung zu sichern. Zu dieser Feststellung kommt der DBV-Generalsekretär Dr. Helmut Born im Vorfeld der Rio+20 Konferenz, zu der die Vereinten Nationen (UNO) vom 13. bis zum 22. Juni 2012 nach Rio de Janeiro (Brasilien) eingeladen haben.
Rückblickend stellt Dr. Born fest, dass durch die schon erzielten Effizienzsteigerungen, die Emission von Treibhausgasen schon spürbar gesenkt werden konnte. Die Wasser- und Luftqualität habe sich in den letzten 20 Jahren deutlich verbessert. Die deutschen Bauern erfüllen bereits heute bei der Produktion von gesunden und vielfältigen Lebensmitteln hohe Umwelt- und Tierschutzstandards, die eine nachhaltige Erzeugung sichern helfen, erklärte Born. Die deutschen Bauern würden auch zukünftig daran arbeiten, die Umweltauswirkungen der Landbewirtschaftung weiterhin zu minimieren und gleichzeitig die Produktivität zu verbessern.
 
11.05.2012

Zahl der Woche: 125.000.000 Tonnen Kohlenstoffdioxid

125.000.000 Tonnen Kohlenstoffdioxid (CO2) – das ist die Menge, um die die Atmosphäre jährlich durch den CO2-Speicher Wald und die Holzverwendung in Deutschland entlastet wird. Die Zunahme der Holzprodukte und damit die Ausweitung der Speicherwirkung von Holz sowie der Ersatz fossiler Rohstoffe und Energien durch Holz haben daran einen wesentlichen Anteil. Somit leisten nachhaltige Waldbewirtschaftung und verantwortliche Holznutzung in Deutschland einen großen Beitrag zur Entlastung unserer Atmosphäre von Treibhausgas-Emissionen, heißt es in einer aktuellen Pressemeldung des Bundeslandwirtschaftsministeriums.

Dabei gilt es, Holzheizungen hinsichtlich ihrer Umweltwirkung differenzierter zu betrachten. Erst die Verfeuerungen von Rest- oder Abfallholz sowie Holz aus Kurzumtriebsplantagen scheint tatsächlich nachhaltig zu sein. Und dies auch nur nach Installation von Filteranlagen, die auch Dioxine zurückhalten.

 

 
29.03.2012

„Rezept für ein langes Leben: Eier und Sport“

eufic - Diese offenbar fiktive Schlagzeile hat Sie sicher sofort angesprochen, oder? Die Medien scheinen Berichten über neue Forschungsergebnisse aus den Bereichen Ernährung und Gesundheit sehr viel Aufmerksamkeit zu schenken, zumal Ernährungs- und Gesundsheitsfragen für fast alle von Interesse sind. Journalisten, Akademiker und Gesundheitsfachkräfte möchten stets die neusten Informationen – wie auch die Verbraucher. Eine einzelne Studie und die Berichte dazu können zum Beispiel viele Leute dazu bewegen, sich auf die Suche nach den neusten Lebensmitteln oder Nahrungsergänzungsmitteln zu machen, die Gesundheit bis ins hohe Alter versprechen.
 
09.03.2012

Was haben Kühe mit Kurzumtriebsplantagen gemein?

Der Fleischverzehr wird gerne mit Klima schädlichen Treibhausgasen in Verbindung gebracht. Als Beleg bedient man sich oft eines Vergleichs der C02-Emissionen eines Autos und der einer Kuh. Zu Unrecht, wie Experten meinen. Während Kühe C02 aus regenerativen Quellen emittieren, nutzen PKW  sowohl bei der Herstellung und Entsorgung als auch für den Betrieb ausschließlich (oder überwiegend) fossile Energieträger.
 
08.03.2012

Saubere Sache: Schweinehalter kooperieren mit meistro

Bereits seit August 2010 kooperiert die Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands e.V. (ISN) mit der meistro Energie GmbH. Das zahlt sich auch für die Mitglieder aus: ein exklusiver ISN-Mitgliederpreis, kompetente kostenlose Beratung, ein umfangreiches Serviceangebot sowie die umweltfreundliche Energie sprechen für meistro. Aufgrund der langfristigen Beschaffungsstrategie erhalten die ISN-Mitglieder ein hohes Maß an Preisstabilität und damit hohe Planungssicherheit. Die ISN-Mitglieder, die bisher zu meistro gewechselt sind, konnten durchschnittlich eine Ersparnis von rund 900 Euro erzielen – Geld, das die Unternehmen an anderer Stelle sinnvoller investieren können, so Mike Frank, Geschäftsführer der meistro Energie GmbH.
Auch andere ZDS-Mitgliedsunternehmen sind diesem Beispiel gefolgt. In Bayern z.B. die Ringgemeinschaft Bayern. Interessierte Landwirte können sich hier informieren. Ein unverbindliches Vorzugsangebot kann (nur) mit dem dort eingestellten Vordruck angefordert werden.
 
08.03.2012

Ohne Kenntnis von Risiken darf es kein Regelwerk zu Bioaerosolen geben

Bis heute ist es weltweit nicht gelungen, einen Zusammenhang zwischen der Dosis und der Wirkung von gesundheitsrelevanten Bioaerosolen herzustellen oder allgemeingültige Schwellen- oder Grenzwerte zum Schutz von Menschen abzuleiten. Dies räumt der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) in seinem Entwurf für eine Richtlinie für Bioaerosole ausdrücklich ein. Angesichts dieses mangelhaften Kenntnisstandes über Wirkung, Ausbreitung und Risiken von Bioaerosolen verbiete sich die Schaffung eines Regelwerks für die Genehmigungspraxis unter anderem für Stallanlagen. Zu dieser Feststellung kommt der Deutsche Bauernverband (DBV) in einem Schreiben an den VDI und fordert den VDI dazu auf, den Richtlinien-Entwurf zurückzuziehen.