BRS News
ASP in NRW: Bekämpfungsmaßnahmen kosten bislang 35 Millionen Euro
Die Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Nordrhein-Westfalen hat das Land bislang rund 35 Millionen Euro gekostet. Gleichzeitig geben die zuletzt sinkenden Fallzahlen Anlass zu vorsichtigem Optimismus. Welche Maßnahmen bislang umgesetzt wurden und wie sich die Seuchenlage in Deutschland und Polen entwickelt, lesen Sie hier.Die Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Nordrhein-Westfalen hat das Land bislang rund 35 Millionen Euro gekostet. Gleichzeitig geben die zuletzt sinkenden Fallzahlen Anlass zu vorsichtigem Optimismus. Welche Maßnahmen bislang umgesetzt wurden und wie sich die Seuchenlage in Deutschland und Polen entwickelt, lesen Sie hier.
Blauzungenkrankheit: Aufhebung der Verbringungsregelungen und der erweiterten Restriktionszone
Nur noch der Landkreis Göttingen und Teile der Landkreise Goslar, Holzminden und Northeim von der BTV-8-Restriktionszone betroffen.
Britische Milchviehbestände: Weniger Färsen durch steigende Rindfleischpreise und veränderte Zuchtentscheidungen
Die Zahl der weiblichen Milchkälber in Großbritannien geht seit 2022 zurück. Grund dafür sind die hohen Rindfleischpreise und veränderte Zuchtstrategien: Immer mehr Milchviehhalter setzen auf die Erzeugung von Kreuzungskälbern aus der Milch- und Fleischrinderzucht anstelle von Nachzuchtfärsen. Da dadurch weniger Ersatztiere in die Herden nachrücken, setzt sich der langfristige Rückgang des nationalen Milchkuhbestands fort. Dies wirft die Frage auf, ob künftig ausreichend Milchkühe zur Verfügung stehen werden, um die Nachfrage zu decken.
Kostenloses Online-Seminar zu EUDR-Anforderungen in der Futtermittelwirtschaft
Wie die QS Qualität und Sicherheit GmbH am 28. Juli 2026 mitteilt, bietet die QS-Akademie ein kostenloses Online-Seminar zur Umsetzung der EU-Verordnung über entwaldungsfreie Lieferketten (EUDR) an. Die Verordnung bringt für betroffene Unternehmen der Futtermittelwirtschaft neue Anforderungen an die Lieferketten und die betriebliche Dokumentation mit sich.
Neue EU-Regeln für Lieferverträge in der Landwirtschaft veröffentlicht
Die Europäische Union hat neue Vorschriften zur Stärkung der Position landwirtschaftlicher Erzeuger in der Lebensmittelversorgungskette beschlossen. Die Verordnung (EU) 2026/1739 wurde am 29. Juli 2026 im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht und ändert unter anderem die Artikel 148 und 168 der Gemeinsamen Marktorganisation.
BRS-Statistikbroschüre „Rinder- und Schweineproduktion in Deutschland“ Ausgabe 2026
Die BRS-Statistikbroschüre Rinder- und Schweineproduktion in Deutschland
Ausgabe 2026 mit den Zahlen für das Jahr 2025 bzw. 2024/2025 liegt vor.
Geestferkel GmbH gibt Insolvenz bekannt
Die Geestferkel GmbH hat am 28. Juli 2026 ihre Insolvenz bekannt gegeben. Nach Angaben des Unternehmens sind 188 Beschäftigte sowie Standorte und landwirtschaftliche Partner in vier Bundesländern betroffen. Als wesentliche Ursachen nennt die Geschäftsführung den starken Preisverfall am Schweinemarkt, gestiegene Produktionskosten und fehlende langfristige Planungssicherheit.
Niedrige Schweinepreise verschärfen Strukturwandel
Sinkende Schweine- und Ferkelpreise bei gleichzeitig steigenden Kosten setzen die Schweinehalter zunehmend unter Druck. Das Landvolk Niedersachsen fordert deshalb den Abbau nationaler Sonderauflagen und mehr Planungssicherheit für die Betriebe. Mehr dazu berichtet der Landvolk-Pressedienst (LPD).
Argentinien führt neues System zur Rückverfolgbarkeit und Finanzierung in der Tierhaltung ein
Das argentinische Ministerium für Landwirtschaft, Viehzucht und Fischerei hat das Informationssystem zur Tier-Rückverfolgbarkeit TRAZA
eingeführt. Die freiwillige Plattform soll bestehende Daten aus der Nutztierhaltung bündeln und neue Möglichkeiten zur Verbesserung der Rückverfolgbarkeit, des Datenmanagements sowie des Zugangs zu Finanzierungen für die Branche schaffen.
Rabobank: EU-Importstopp für brasilianisches Rindfleisch dürfte Preise steigen lassen
Ein möglicher Importstopp für brasilianisches Rind- und Geflügelfleisch in die Europäische Union könnte das Angebot an tierischen Produkten deutlich verknappen und die Preise innerhalb der EU steigen lassen. Zu diesem Ergebnis kommt die Rabobank in einer aktuellen Analyse. Hintergrund ist, dass Brasilien ab dem 3. September 2026 seine Fleischprodukte nicht mehr in die EU exportieren darf, sofern das Land die europäischen Vorgaben zum Einsatz antimikrobieller Wirkstoffe in der Tierhaltung nicht erfüllt.

Pressemitteilung Geest Ferkel