BRS News

12.08.2026

BRS lehnt Kürzung der Direktzahlungsmittel für 2027 ab

Der Bundesverband Rind und Schwein (BRS) hatte die Möglichkeit, seine Position zum Entwurf eines Zweiten Gesetzes zur Änderung des GAP-Direktzahlungen-Gesetzes gegenüber dem Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) vorzubringen. In seiner Stellungnahme sieht der Verband insbesondere bei der geplanten Absenkung der für 2027 verfügbaren Direktzahlungsmittel auf 89 Prozent Änderungsbedarf.

 
12.08.2026

Milchpraxis: Vorreinigung als Schlüssel zur Eutergesundheit

Die Eutergesundheit ist einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren in der Milchproduktion. Ein oft unterschätzter, aber entscheidender Faktor ist die konsequente Eutervorreinigung. Sie ist ein zentrales Element der modernen Biosicherheitskonzepte von CID LINES, einer Tochtergesellschaft von Ecolab.

 
12.08.2026

Neue Ausgabe: Infos aus BRS und vit 2/2026

Die neue Ausgabe Infos aus BRS und vit 2/2026 ist nun auf www.richtigzuechten.de veröffentlicht.

 
12.08.2026

Befunddaten noch besser nutzen - Neue QS-Plattform unterstützt Rinderhalter beim Benchmarking

Die QS Qualität und Sicherheit GmbH erweitert das Befunddatenmonitoring für Rinderhalter um die Web-App QS-Analytics. Mithilfe der neuen Auswertungsplattform können Tierhalter die Befunddaten aus der Schlachtung übersichtlich abrufen und anonym mit anderen Betrieben vergleichen. So erhalten sie wertvolle Hinweise zur Tiergesundheit und können leichter erkennen, was gut läuft und was verbessert werden kann. Dieser Service steht ab sofort sowohl QS-Systempartnern als auch QM-Milch-Betrieben zur Verfügung.

 
11.08.2026

Klimaeffizienz der Schweinehaltung – Erfolg ohne Wertschätzung

SuS, Ausgabe 4.2026 - Einige Zeit wurde gerungen, eine Branchenlösung für die CO2-Bilanzierung von Schweinefleisch aufzubauen. Vor rund einem Jahr ging schließlich die QS-Klimaplattform auf Basis des LfL-Klimarechners an den Start. Ziel der Plattform ist es, die Erfüllung gesetzlicher Anforderungen zu erleichtern. Sie ermöglicht es Landwirten, ihre CO₂-Bilanz beispielsweise gegenüber Schlachtunternehmen, Banken oder Versicherungen nachzuweisen. Gleichzeitig werden die Klimaleistungen der Landwirtschaft transparenter. Auch wenn die QS-Klimaplattform einen soliden Start hingelegt hat, gibt es doch noch einige Optimierungsmöglichkeiten. Ein Beispiel ist die Eingabe von Futtermitteln, die den größten Teil des CO₂-Fußabdrucks eines Mastschweins ausmachen. Hier ist die Möglichkeit zur Einzeleingabe unter der Voraussetzung präziser Angaben aus der Futtermittelwirtschaft erforderlich.

 
11.08.2026

Abschluss der UBA-Arbeitsgruppe: Nationale Umsetzung der Industrieemissionsrichtlinie nimmt Fahrt auf

SuS, Ausgabe 4.2026 - Mitte Juli fand die abschließende Sitzung der erweiterten Arbeitsgruppe des Umweltbundesamtes (UBA) zur Kommentierung der Uniform Conditions for Operating Rules for Livestock (UCOL)-Dokumente statt. Seit 2024 hatten Fachvertreter aus Behörden, Wissenschaft und Praxis gemeinsam an den technischen Grundlagen gearbeitet. Laut dem UBA konnte sich Deutschland mit fachlichen Beiträgen erfolgreich einbringen und nationale Interessen gegenüber der Europäischen Kommission vertreten. Die Veröffentlichung der Dokumente wird für September erwartet.

 
11.08.2026

ASP bleibt eine langfristige Herausforderung

SuS, Ausgabe 4.2026 - Die erneuten Fälle der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in der Uckermark verdeutlichen, dass Deutschland und Europa langfristig mit der Tierseuche leben müssen. Trotz intensiver Bekämpfungsmaßnahmen stellt das Virus Landwirtschaft, Jägerschaft und Behörden weiterhin vor große Herausforderungen.

 
11.08.2026

EU blockt Verbesserungen bei Tierhaltungskennzeichnung

SuS, Ausgabe 4.2026 - Das Tierhaltungskennzeichnungsgesetz kommt erneut ins Stocken. Diesmal hängt das Änderungsgesetz bei der EU-Kommission, die sich bis zum 15. November Zeit lässt, um zu prüfen, ob es mit dem europäischen Recht vereinbar ist. Der größte Knackpunkt ist, dass auch Betriebe aus dem Ausland der in Deutschland geltenden Haltungskennzeichnung unterliegen sollen. Weiterhin müssen sie nachweisen, dass sie in der Sauen- und Ferkelhaltung die gleichen Produktionsstandards wie in Deutschland einhalten, wenn sie ihre Produkte in den höheren Haltungsformstufen vertreiben wollen. Anlass des Vorgangs ist das vom vorherigen Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir geerbte Gesetz, welches von nahezu Niemandem als sinnvoll, geschweige denn umsetzbar eingeordnet wurde.

 
11.08.2026

Schweinehaltung braucht jetzt Bestandsschutz, Planungssicherheit und faire Wettbewerbsbedingungen

SuS, Ausgabe 4.2026 - Die wirtschaftliche Lage in der deutschen Schweinehaltung spitzt sich weiter zu. Im Juli ist die Notierung für Schweinefleisch auf 1,40 Euro je Kilogramm und die Ferkelnotierung auf 30 Euro je Ferkel abgestürzt. Damit stehen viele Betriebe erneut unter massivem wirtschaftlichem Druck. Während die Erlöse deutlich zurückgehen, verharren die laufenden Kosten seit dem Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine auf hohem Niveau. Für viele Schweinehalterinnen und Schweinehalter bedeutet das: Die laufenden Kosten können kaum noch gedeckt werden, von zusätzlichen Investitionen ganz zu schweigen.

 
11.08.2026

Umbau der Sauenhaltung bleibt zentrale Herausforderung für die deutsche Ferkelerzeugung

SuS, Ausgabe 4.2026 - Der Großteil der deutschen Ferkelerzeuger hat Konzepte für die notwendigen Anpassungen der Stallanlagen im Deckzentrum und im Abferkelbereich erarbeitet und eingereicht. Dennoch gibt es Betriebe, die aufgrund der hohen Investitionskosten und der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen keinen Umbau planen und ihre Ferkelerzeugung mit Ablauf der geltenden Übergangsfristen einstellen werden. Wie viele Sauenhalter kein Umbaukonzept eingereicht haben, ist regional sehr unterschiedlich. In Nordrhein-Westfalen sind es bislang rund 23 %, in Mecklenburg-Vorpommern hingegen gibt es kaum Sauenhalter, die aufgrund eines nicht eingereichten Konzepts die Aufgabe der Tierhaltung erklärt haben.