BRS News
Ceva Blog rür Rindergesundheit - Prionenerkrankungen im Fokus: Scrapie und CWD
Im Ceva-Blog für Rindergesundheit ist ein neuer Beitrag zu Prionenerkrankungen erschienen. Das Wort BSE
erinnert daran, was dies in den Neunzigern bedeutet hat: leere Fleischtheken, Verdacht gegenüber Rindern und große Verunsicherung in der Landwirtschaft. Doch diese Prionenerkrankung hat zwei weniger bekannte Verwandte, die Tierhalter, Halter von Wildwiederkäuern und Jäger bis heute beschäftigen: Scrapie bei Schafen und Ziegen sowie die Chronic Wasting Disease (CWD) bei Wildtieren. Alle drei gehören zur Gruppe der transmissiblen spongiformen Enzephalopathien (TSE). Sie sind nicht heilbar und verlaufen tödlich. Ein genauerer Blick auf die beiden Erkrankungen lohnt sich.
IDF-Webinar: Beitrag der IDF zur Festlegung internationaler Standards
VDM - Die International Dairy Federation (IDF) lädt am 7. Oktober 2026 um 13:00 Uhr zu einem einstündigen Webinar über ihren Beitrag zur internationalen Normung im Milchsektor ein. Im Mittelpunkt stehen die mehr als 120-jährige Mitwirkung der IDF an wissenschaftsbasierten Standards und ihre Zusammenarbeit mit Codex Alimentarius und der Internationalen Organisation für Normung (ISO), unter anderem bei Standards für Analyse- und Probenahmeverfahren. Die Moderation übernimmt Nick Gardner, der als Senior Vice President für Sustainability and Multilateral Affairs beim U.S. Dairy Export Council (USDEC) tätig ist. Er führt durch die Beiträge internationaler Experten der Milchwirtschaft. Weitere Informationen sind auf der Veranstaltungsseite der IDF verfügbar, die Anmeldung ist hier möglich.
Tierische Veredelung stärken – Ernährungssicherung gewährleisten
Der Bundesverband Rind und Schwein (BRS) spricht sich dafür aus, die gekoppelte Einkommensstützung in der GAP 2028–2034 gezielt um eine Veredelungskomponente für relevante Nutztierarten weiterzuentwickeln. Tierhaltende Betriebe sollen damit entsprechend ihrer Leistungen für Ernährungssicherung, Grünlandnutzung und weitere ökologische Funktionen stärker berücksichtigt werden.
vollständige Pressemitteilung mit den Forderungen des BRS finden Sie nachfolgend.
Computer Vision erkennt stressbedingte Verhaltensänderungen bei Schweinen
Forschende aus Südkorea und Bangladesch haben ein System entwickelt, das mithilfe von Computer Vision und maschinellem Lernen Verhaltensveränderungen bei Schweinen erfassen kann. Die Ergebnisse zeigen Potenzial für eine automatisierte Erkennung von Belastungssituationen wie Hitzestress, unzureichender Belüftung und Infektionen.
Online-Workshop „Krisenkommunikation in der Beratung“: Souverän handeln, wenn Gespräche emotional werden
Schwierige Marktverhältnisse, kontroverse Zukunftsbilder und zunehmende Anforderungen stellen Beratende vor besondere Herausforderungen. Im Online-Workshop lernen Sie, emotionale Reaktionen einzuordnen, schwierige Botschaften sicher zu vermitteln und auch in angespannten Situationen handlungsfähig zu bleiben.
Der Workshop findet am 30. Oktober 2026 von 8:30 bis 12:00 Uhr online über Microsoft Teams statt. Die Teilnehmerzahl ist auf 18 Personen begrenzt.
Schleswig-Holsteins Landwirtschaftsministerin Schmachtenberg stellt Ernährungssicherheit und Zukunftsfähigkeit der Betriebe in den Mittelpunkt
Beim Landesbauerntag hat Schleswig-Holsteins Landwirtschaftsministerin Cornelia Schmachtenberg die Bedeutung leistungsfähiger landwirtschaftlicher Betriebe für die Ernährungssicherheit betont. Angesichts von Kriegen, gestörten Lieferketten und Klimarisiken brauche Schleswig-Holstein eine starke heimische Landwirtschaft und verlässliche Rahmenbedingungen. Schmachtenberg sprach sich für eine verlässliche und ausreichend ausgestattete Gemeinsame Agrarpolitik, eine angemessene Honorierung zusätzlicher Leistungen für Tierwohl, Klima- und Umweltschutz sowie für den Abbau unnötiger Bürokratie aus. Gemeinsam mit Landwirtschaftskammer und Bauernverband arbeitet das Land bereits an konkreten Entlastungen für die Betriebe. Auch die Tierhaltung sei ein wichtiger Bestandteil der heimischen Landwirtschaft: Rund 71 Prozent der landwirtschaftlichen Betriebe in Schleswig-Holstein halten Nutztiere. 2023 entfielen 52 Prozent des landwirtschaftlichen Produktionswerts auf tierische Erzeugnisse.
Europäisches Treffen der Tierzucht- und Besamungstechniker 2026 in NRW
Die Ständige Kommission der Europäischen Tierzucht- und Besamungstechniker hat sich in diesem Jahr im Kreis Soest (NRW) getroffen und über aktuelle Themen rund um die künstliche Besamung von Milch- und Fleischrindern ausgetauscht.
Ernährungssicherheit: Drei Anträge im Bundestagsausschuss abgelehnt
Der Ausschuss für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat hat drei Anträge zur Stärkung der Ernährungssicherheit in Deutschland abgelehnt. Zur Abstimmung standen zwei Anträge der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen sowie ein Antrag der AfD-Fraktion. Die Grünen forderten unter anderem eine stärkere ressortübergreifende Betrachtung der Ernährungssicherheit als Teil der Krisen- und Sicherheitspolitik. Im Mittelpunkt standen dabei eine krisenfeste Lebensmittelversorgung, klimaangepasste Landwirtschaft, Wassermanagement sowie die Entwicklung robuster und standortangepasster Sorten. Der AfD-Antrag zielte darauf ab, Ernährungssicherheit im Grundgesetz als Staatsziel zu verankern. Zudem sollten landwirtschaftliche Flächen und damit die heimischen Produktionsgrundlagen dauerhaft gesichert werden. Für die beiden Anträge der Grünen stimmten neben den Antragstellern die Abgeordneten der Linken. CDU/CSU, SPD und AfD lehnten sie ab. Der AfD-Antrag erhielt ausschließlich die Stimmen der eigenen Fraktion; CDU/CSU, SPD, Grüne und Linke stimmten dagegen. Damit fand keiner der drei Vorschläge im Ausschuss eine Mehrheit.
ISN fordert Risikoausgleichsrücklage anlässlich der Agrarministerkonferenz
Die ISN Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands e.V. fordert anlässlich der Agrarministerkonferenz eine schnelle Einführung der steuerfreien Risikoausgleichsrücklage und die dauerhafte Entfristung der Gewinnglättung. Die wirtschaftliche Lage vieler Schweinehalter sei angespannt: Sinkende Preise sowie hohe Produktions- und Energiekosten belasteten die Betriebe erheblich. Aktuell fehlten rund 55 Euro Erlös je Schwein. Die Betriebe brauchen jetzt finanzielle Luft zum Atmen
, betont ISN-Geschäftsführer Torsten Staack.
Trockensteherfütterung – einphasig oder zweiphasig?
Proteinmarkt - Die Gestaltung der Trockensteherfütterung hat einen entscheidenden Einfluss auf die Stoffwechselstabilität, die Futteraufnahme und den erfolgreichen Start in die Laktation. In vielen Milchviehbetrieben sind zweiphasige Konzepte mit einer energieärmeren Frühtrockensteher- und einer Vorberreiterration etabliert. Aus arbeitswirtschaftlichen Gründen setzen insbesondere kleinere Betriebe jedoch häufig auf einphasige Systeme. Gleichzeitig stellt sich die Frage, ob eine gezielte energetische Aufwertung der Ration in den letzten Wochen vor der Kalbung tatsächlich Vorteile hinsichtlich Futteraufnahme, Energiebilanz und Tiergesundheit bringt.

GAP 2028–2034
Online Trainingsworkshop Krisenkommunikation In Der Beratu