BRS News

06.08.2026

Deutsche Holsteinzucht feiert ihr 150-jähriges Bestehen

Bulle Pabst Ideal; Quelle: Deutsche Holsteins, Die Geschichte Einer Zucht 1999, Ulmer Verlag

Die Deutsche Holsteinzucht feiert 2026 ihr 150-jähriges Bestehen. Seit eineinhalb Jahrhunderten steht sie für Kontinuität, Engagement und die kontinuierliche Weiterentwicklung der Milchrinderhaltung. Anlässlich dieses Jubiläums blickt der BRS gemeinsam mit seinen Mitgliedsorganisationen auf die Geschichte, die Erfolge und die Bedeutung einer der wichtigsten Milchrinderrassen Deutschlands zurück.

Den Kurzbeitrag finden Sie auf www.richtigzuechten.de.

Weitere Beiträge und Einblicke rund um das Jubiläum veröffentlichen wir auf unserer Instagram-Seite.

 
06.08.2026

10 Jahre “Operatives Rahmenziel Schweinemast” in Bayern – TEIL 2

Proteimarkt - Die Auswertungen des Operativen Rahmenziels Schweinemast zeigen, dass bereits heute ein relevanter Anteil bayerischer Schweinemastbetriebe deutlich unter der bislang in der konventionellen Praxis üblichen Rohproteinkonzentration (CP) füttert. Rund 20 % der beteiligten Betriebe erreichen eine mittlere gewichtete CP-Konzentration von 136 g/kg Futter (88 % TM) und erzielen dabei stabile tägliche Körpermassezunahmen von über 860 g je Tier. Damit wird das von der DLG definierte sehr stark N-reduzierte Fütterungsverfahren (≤ 144 g CP/kg) nicht nur erreicht, sondern im Mittel deutlich unterschritten. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, ob die CP-Konzentration in Mastrationen weiter abgesenkt werden kann. Ergebnisse aus Forschung und Praxis zeigen, dass bei optimalem Management und hohem Tiergesundheitsstatus auch niedrigere CP-Konzentrationen möglich sind, ohne die Mastleistung wesentlich zu beeinträchtigen.

 
06.08.2026

Stellenanzeige Leitung Produktentwicklung (m/w/d) beim Gummiwerk KRAIBURG Elastik GmbH & Co. KG

Das Gummiwerk KRAIBURG Elastik GmbH & Co. KG ist Marktführer für Bodenbeläge für die Tierhaltung aus hochwertigem Recyclinggummi mit Sitz in Bayern. Das Unternehmen sucht eine Person für die Leitung der Produktentwicklung (m/w/d).

 
06.08.2026

Social Media Seminar für Milchkuhhalter

DIALOG MILCH lädt zum Milkfluencer-Treff am 26. August 2026 in Oldenburg sowie am 27. August 2026 in der Wedemark ein. Die Veranstaltung richtet sich an Milcherzeugerinnen und Milcherzeuger, die ihren Betrieb in den sozialen Medien präsentieren oder ihre bisherigen Aktivitäten weiterentwickeln möchten. Im Mittelpunkt stehen die authentische und sympathische Darstellung des eigenen Betriebs auf Social Media, die Erstellung ansprechender Fotos und Videos, praktische Tipps zur Steigerung von Reichweite und Wirkung sowie der Einsatz aktueller KI-Tools im Betriebsalltag und in der Öffentlichkeitsarbeit. Der Milkfluencer-Treff vermittelt praxisnahe Anregungen und bietet Gelegenheit zum fachlichen Austausch mit anderen Teilnehmenden.

 
05.08.2026

Einsatz und Erfolge des DBV 2025/26

Der Deutsche Bauernverband (DBV) hat eine Übersicht über die Themenfelder veröffentlicht, in denen er sich in den Jahren 2025 und 2026 engagiert hat. Der Verband setzt sich für die Interessen der Landwirtschaft sowie des ländlichen Raums in allen agrar- und umweltpolitischen Fragen ein. Der Geschäftsbericht des DBV informiert ausführlich über die Aktivitäten und Ergebnisse der einzelnen Arbeitsbereiche. Hier sind die wichtigsten Erfolge aus dem Jahr 2025 bis zum Frühjahr 2026 in kompakter Form zusammengefasst.

 
05.08.2026

Montbéliarde nicht mehr Äquirasse zu Fleckvieh

ASR - Auf der Mitgliederversammlung der Arbeitsgemeinschaft süddeutscher Rinderzucht- und Besamungsorganisationen (ASR) am 21.7.2026 in Seligweiler wurde einstimmig beschlossen, dass ab dem Stichtag 1.10.2026 keine neuen Montbéliarde-Tiere in die Fleckvieh Herdbücher aufgenommen werden. Nachdem die Versuche zum Genaustausch zwischen den beiden Rassen Anfang der 1990er- Jahre keine nachhaltigen, zuchtrelevanten Ergebnisse hervorbrachten, entwickelten sich beide Rassen in unterschiedliche Richtungen weiter. Konsequenterweise wurde nun einstimmig auf höchster Ebene beschlossen, beide Rassen, analog zu den beiden Partnerländern im Fleckviehverbund Österreich und Tschechien, auf Herdbuchebene zu trennen. Den deutlichen Vorsprung, den Fleckvieh als klassische Doppelnutzungsrasse mittlerweile in den Bereichen Milch, Fleisch, Gesundheit, aber auch in funktionalen Merkmalen besitzt, lassen diesen Schritt im Sinne des Schutzes der Landwirte nötig werden, um beide Rassen deutlich voneinander abzugrenzen und auf Zuchtebene erkenntlich zu machen.

 
05.08.2026

Aus BfR, MRI und BZfE wird das neue Bundesinstitut für Risikobewertung und Ernährung

Das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) führt das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), das Max Rubner-Institut (MRI) und das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) zu einem neuen Bundesinstitut für Risikobewertung und Ernährung zusammen. Mit der Bündelung der Kompetenzen in den Bereichen Lebensmittelsicherheit, Ernährung und Risikobewertung sollen wissenschaftliche Expertise besser vernetzt, Doppelstrukturen abgebaut und Verwaltungsprozesse effizienter gestaltet werden. Das neue Institut verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz, der Lebensmittelsicherheit, Ernährung, Ernährungsbildung und Risikokommunikation miteinander verbindet. Das neue Bundesinstitut soll 2029 seine Arbeit aufnehmen. Bereits zum 1. Januar 2028 werden in einem ersten Schritt die Nationalen Referenzlaboratorien des Bundes sowie zentrale Aufgaben des Bundeszentrums für Ernährung in die beteiligten Einrichtungen integriert.

 
05.08.2026

Praxistag "Wassermanagement in der Landwirtschaft" am Trockenforschungszentrum Schwarzenau

Wasser als knappes Gut. – so lautete das Motto des Praxistags Wassermanagement, zu dem das FüAK am 10. Juli 2026 Forschende, Beraterinnen und Berater sowie Landwirtinnen und Landwirte aus ganz Bayern zusammenbrachte. Treffpunkt war das Forschungszentrum für Landwirtschaft in Trockenlagen auf dem Staatsgut Schwarzenau. Dort wird untersucht, wie die Landwirtschaft künftig mit den Folgen von Dürre- und Hitzeperioden umgehen kann. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die Verbesserung der Wassernutzungseffizienz, die Anpassung landwirtschaftlicher Anbausysteme an den Klimawandel und die Identifizierung klimaresilienter Kulturen, die auch unter Trockenstress stabile Erträge liefern.

 
04.08.2026

Mehr Mastitis-Kontrolle durch Impfung: Impfstoff stärkt die Abwehrkraft der Kühe gegen E. coli und Staph. aureus

Boehringer Ingelheim hat die Zulassung für einen neuen inaktivierten Impfstoff zur Immunisierung von Kühen und Färsen gegen E. coli (J5) und Staphylococcus aureus erhalten. Mastitis zählt nach wie vor zu den größten Herausforderungen in Milchviehbetrieben. Sie verursacht Milchleistungsverluste, erhöht den Arbeitsaufwand, beeinträchtigt das Tierwohl und kann zu erheblichen wirtschaftlichen Einbußen führen. Die Impfung ergänzt das bestehende Mastitis-Management und trägt dazu bei, Häufigkeit und Schwere von Mastitiden durch E. coli und Staphylococcus aureus zu reduzieren. Sie erhöht die spezifischen Antikörperspiegel und konnte unter Feldbedingungen die somatische Zellzahl (SCC) bei geimpften Kühen senken. Durch die gezielte Stärkung der Immunabwehr in der Hochrisikophase der Laktation unterstützt der Impfstoff eine bessere Eutergesundheit, reduziert den Antibiotikaeinsatz und fördert Tierwohl sowie Leistungsstabilität.

 
04.08.2026

Ceva Blog für Tiergesundheit - Klimawandel und neue Krankheiten im Stall – warum Blauzunge, EHD und LSD keine Ausnahme mehr sind

Noch vor wenigen Jahren wurden viele Tierseuchen als Probleme anderer Länder wahrgenommen. Erkrankungen wie die Blauzungenkrankheit, die Epizootische hämorrhagische Krankheit (EHD) oder die Lumpy-Skin-Krankheit schienen weit entfernt und spielten im betrieblichen Alltag deutscher Milchviehhalter kaum eine Rolle. Inzwischen rücken diese Erkrankungen jedoch immer näher. Einige sind bereits in Deutschland angekommen, andere breiten sich in den Nachbarländern aus. Für Milchviehhalter stellt sich deshalb nicht mehr die Frage, ob sie sich mit diesen Krankheiten beschäftigen sollten, sondern wann sie in der eigenen Region ankommen und relevant für den eigenen Betrieb werden könnten.