BRS News Rind
EuroTier 2026: Jetzt Ticket sichern
Der Ticketshop zur Eurotier ist geöffnet! Vom 10. bis 13. November wird Hannover erneut zum internationalen Treffpunkt der Nutztierbranche. Unter dem Leitthema Intelligence in animal farming
stehen Themen wie Tierwohl, Emissionsminderung, Biosicherheit, KI und Automatisierung im Fokus. Freuen Sie sich auf neue Formate wie die DLG-VetCon, den EuroTier Milky Way für die Wertschöpfungskette Milch sowie spannende DLG-Spotlights zu Emissionsminderung, Grobfuttererzeugung oder Robotik im Stall. Auf den DLG-Expert Stages erwarten Sie internationale Fachvorträge, Diskussionen und Networking rund um die Zukunft der Nutztierhaltung.
Die Jury für den Ceres Award 2026
Unterschiedliche Wege, ein gemeinsames Ziel: eine starke Rinderhaltung. In der Kategorie Rind
werden bewusst Perspektiven aus konventioneller und ökologischer Landwirtschaft zusammengebracht, denn die besten Lösungen entstehen im Dialog. Mit smaXtec wird ein neuer Kategoriepartner begrüßt. In der Jury sind vertreten: Markus Pahlke von agrarheute, Dr. Daniela Marthold von smaXtec, Stephan Schneider vom Bundesverband Rind und Schwein e.V. und Josef Schmidt von Bioland.
Starke Partnerschaften sind die Basis für nachhaltigen Erfolg. Das zeigt auch die Kategorie Schwein
. Topigs Norsvin Deutschland wird erneut als Kategoriepartner dabei sein. In der Jury sind vertreten: Uwe Bräunig von agrarheute, Stefanie Nuphause von Topigs Norsvin Deutschland und Dr. Haiko Hofmann vom Bundesverband Rind und Schwein e.V.
Vion-Schlachthöfe - Standort Buchloe geht an ABP Food Group
AgE - Bei der niederländischen Vion Food Group geht der Rückzug aus dem deutschen Markt weiter. Nach dem im April angekündigten Verkauf der zwei süddeutschen Schlachthöfe Crailsheim und Waldkraiburg wurde jetzt auch ein Käufer für den schwäbischen Standort Buchloe gefunden. Laut Vion wird die in Irland ansässige ABP Food Group (ABP) den reinen Rinderschlacht- und -zerlegebetrieb übernehmen. Die ABP ist ein familiengeführtes Unternehmen, das gemeinsam mit seinen Tochtergesellschaften nicht nur am irischen Heimatmarkt, sondern auch im Vereinigten Königreich und europaweit tätig ist.
Am Standort Buchloe kommen jährlich rund 90.000 Rinder an den Haken; beschäftigt sind dort etwa 270 Mitarbeiter. Die geplante Transaktion ist nach Angaben von Vion als Asset Deal strukturiert. Dies bedeutet, dass der Standort bis zum Vollzug vollumfänglich operativ tätig bleibt. Vion kündigte an, die bestehenden Lieferketten sowie die Beziehungen zu Lieferanten und Kunden unverändert fortzuführen und alle Verpflichtungen zu erfüllen. Der Abschluss des Deals erfolgt vorbehaltlich der kartellrechtlichen Genehmigung sowie weiterer üblicher Abschlussbedingungen und wird in den kommenden Monaten erwartet.
Umweltschutz in der kommenden GAP - Brüssel legt Empfehlungen vor
AgE - Die Europäische Kommission empfiehlt für die GAP nach 2027 einfachere, zielgerichtetere und einkommenswirksame Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen (AUKA). Laut einem Bericht der DG AGRI sollen Umwelt- und Klimaschutzmaßnahmen effektiver und zugleich praxistauglicher werden. Grundlage sind Erfahrungen aus den aktuellen GAP-Strategieplänen.
Interview mit der Bundestierschutzbeauftragten Silvia Breher zum Tierwohl nur mit der Landwirtschaft
AGRA Europe hat ein Interview mit Silvia Breher geführt. Breher ist die Beauftragte der Bundesregierung für Tierschutz und damit erste Ansprechpartnerin für tierschutzrelevante Fragestellungen in Deutschland.
QS informiert über Änderungen im Antibiotikamonitoring ab 2027
Ab dem Jahr 2027 ändern sich die staatlichen Meldeprozesse im HIT-System im Rahmen des Antibiotikamonitorings. Darauf weist die QS Qualität und Sicherheit GmbH in einem aktuellen Informationspapier hin. Ziel sei es, das Monitoring praxisnäher zu gestalten und Betriebe bei Dokumentation und Auswertung zu entlasten.
Wiederholte Grippeimpfung bei Kälbern – Effekte auf Tiergesundheit und Entwicklung in der Gruppenhaltung
Proteinmarkt - Atemwegserkrankungen bei Rindern, insbesondere bei Kälbern und Jungrindern, gewinnen zunehmend an Bedeutung. Die ersten Lebenswochen sind dabei eine besonders kritische Phase in der Kälberaufzucht. In diesem Zeitraum ist das Risiko für Erkrankungen deutlich erhöht, was gleichzeitig mit einer gesteigerten Mortalität einhergeht. Klinisch treten diese Erkrankungen meist etwas verzögert auf und häufen sich insbesondere ab der vierten Lebenswoche. Die Folgen für die betroffenen Tiere sind erheblich: Erkrankte Kälber zeigen geringere tägliche Zunahmen und eine insgesamt verzögerte Entwicklung. Dies hat nachgewiesenermaßen Einfluss auf ihre spätere Produktivität, Langlebigkeit und Milchleistung als Kuh.
Nach einem Jahr: Bundesregierung meldet vollzogenen Kurswechsel in Landwirtschaftspolitik
In seinem ersten Jahr im Amt hat Bundesminister für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat Alois Rainer die Landwirtschaftspolitik grundlegend neu ausgerichtet, meldet das BMLEH. Im Mittelpunkt stünden nun Entlastung, Planungssicherheit und die Stärkung der ländlichen Räume als lebenswerte Heimat, nicht neue Belastungen. Zentrale Vorhaben aus dem Koalitionsvertrag würden umgesetzt oder befinden sich im weiteren Verfahren.
Verbändeallianz zum Entwurf zur Änderung des TierHaltKennzG: Bürokratiezuwachs vermeiden – Fortschritte erkennbar
Die Verbändeallianz aus BVLH, BVWS, BRS, DBV, DRV, ISN und VDF fordert weiterhin die Vermeidung drohender Bürokratie und begrüßt zugleich, dass der Gesetzentwurf zur dritten Änderung des Tierhaltungskennzeichnungsgesetzes zentrale Vorschläge der Verbände aufgreift. Positiv bewerten die Verbände insbesondere die Möglichkeit des vollständigen Downgradings, die Einbeziehung des Außer‑Haus‑Verzehrs sowie die Berücksichtigung ausländischer Ware. Gleichzeitig enthält der Entwurf jedoch Regelungen, die dem Ziel des Bürokratieabbaus entgegenstehen. Kritisch sehen die Verbände vor allem die geplanten Vorgaben zum staatlichen Logo, Registrierung und Überwachung, die aus Sicht der Wirtschaft zusätzlichen Aufwand verursachen und somit einen Bürokratiezuwachs bedeuten, ohne einen Mehrwert für Tierwohl oder Verbraucherinformation zu bringen. Die Verbändeallianz spricht sich daher für eine klare Deklarationspflicht mit einheitlichen, verpflichtenden Begriffen aus und lehnt ein zusätzliches staatliches Logo ab. Verantwortung und Kontrolle sollten – wie bei anderen Kennzeichnungspflichten – beim Inverkehrbringer liegen, gestützt auf bewährte privatwirtschaftliche Kontrollsysteme. Die Kennzeichnungspflicht sollte auch in der Außer-Haus-Verpflegung sehr effizient erfolgen, indem beispielsweise Rückverfolgungsanforderungen praxistauglich und bürokratiearm ausgestaltet werden.
Forderung des Europaparlaments - Kommission soll Tierhaltung stärken
AgE - Das Europäische Parlament hat die Europäische Kommission aufgefordert, die Tierhaltung in der EU gezielt zu stärken. In einer am Donnerstag, dem 30. April, verabschiedeten Entschließung drängen die Abgeordneten darauf, die heimischen Tierhalter stärker zu unterstützen, sie vor Konkurrenz durch Importe aus Drittstaaten zu schützen und eine Verlagerung der Produktion ins außereuropäische Ausland zu verhindern. Das Parlament begründet die Entschließung damit, dass die Tierhaltung für Wirtschaft, Ernährungssicherung und Umweltschutz von zentraler Bedeutung ist, gleichzeitig jedoch zunehmendem ökonomischen, ökologischen und sozialen Druck ausgesetzt ist. Um einen weiteren Rückgang der Tierzahlen in Europa zu verhindern, müsse agrarpolitisch gegengesteuert werden.

Infopapier Antibiotikamonitoring QS HIT