BRS News Rind

18.02.2026

Fleischproduktion im Jahr 2025 nahezu unverändert

Die Fleischproduktion in Deutschland ist im Jahr 2025 mit 6,9 Millionen Tonnen Fleisch nahezu unverändert geblieben. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, produzierten die gewerblichen Schlachtbetriebe 2025 nach vorläufigen Ergebnissen 0,2 % oder 15 400 Tonnen weniger Fleisch als im Vorjahr. Insgesamt wurden im Jahr 2025 rund 48,5 Millionen Schweine, Rinder, Schafe, Ziegen und Pferde sowie 697,3 Millionen Hühner, Puten und Enten geschlachtet. Zuvor war die Fleischproduktion im Jahr 2024 erstmals seit 2016 wieder gestiegen. Im Jahr 2016 hatte sie mit 8,3 Millionen Tonnen Fleisch ihren bisherigen Höchststand erreicht. Im Vergleich dazu war die Schlachtmenge im Jahr 2025 um 17,0 % niedriger.

 
18.02.2026

Blauzungenkrankheit: Handelsrestriktionszone in Hessen muss ausgeweitet werden

In einer Rinderhaltung im Landkreis Mainz-Bingen in Rheinland-Pfalz wurde am 9. Februar das Virus der Blauzungenkrankheit (BTV) vom Serotyp 8 nachgewiesen. Im Kreis Bergstraße gibt es zudem den ersten BTV8-Fall bei einem Rind in Hessen. Diesen hat das Friedrich-Loeffler-Institut als nationales BTV-Referenzlabor dem Hessischen Landwirtschaftsministerium am 12. Februar bestätigt. Nach EU-Recht muss um den Ausbruchsbetrieb eine Sperrzone mit einem Mindestradius von 150 Kilometern ausgewiesen werden. Damit muss die bisher nur Südhessen und geringe Anteile von Mittelhessen umfassende Sperrzone, in der insbesondere Einschränkungen für die Verbringung von Rindern, Schafen und Ziegen gelten, bis in nordhessische Landkreise ausgedehnt werden. Das Hessische Landwirtschaftsministerium gibt eine Impfempfehlung für die Serotypen 3, 4 und 8.

 
18.02.2026

Landvolk-Podcast zum Wolf mit neuer Folge

In der zweiten Folge der Landvolk-Podcast-Staffel zum Wolf diskutiert Moderatorin Wibke Langehenke mit Jörn Ehlers, Helmut Dammann-Tamke sowie Helmut Habermann über den Umgang mit dem Wolf in Niedersachsen – und über die politischen Versäumnisse der vergangenen Jahre. Im Mittelpunkt steht das Aktionsbündnis Aktives Wolfsmanagement, das vor rund zehn Jahren gegründet wurde.

 
18.02.2026

Ceva: Frischmelker-Management im Fokus

Ein neuer Artikel des Ceva-Blogs ruminant.ceva.pro weist darauf hin, dass ein gezieltes Frischmelker-Management einer der wichtigsten Hebel für Tiergesundheit und Wirtschaftlichkeit im Milchviehbetrieb ist. Der Beitrag legt dar, worauf es dabei besonders ankommt, wie kritische Stoffwechselprozesse ablaufen und wie Störungen frühzeitig erkannt und gezielt vermieden werden können.

 
18.02.2026

Ceres Award 2026: Jetzt bewerben

agrarheute startet die Suche nach den Landwirtinnen und Landwirten des Jahres 2026. Die Bewerbung für den CERES AWARD 2026 ist ab sofort möglich. Ausgezeichnet werden Menschen, die auf Ihrem Betrieb wirtschaftlichen Erfolg mit Innovation, Umweltbewusstsein und nachhaltigem Handeln verbinden. Die Landwirtin oder der Landwirt des Jahres erhält ein Preisgeld von 20.000 Euro, ein in dieser Höhe einmaliger Betrag in der deutschen Landwirtschaft. Die Siegerinnen und Sieger der sieben einzelnen Kategorien werden zudem jeweils mit 1.000 Euro ausgezeichnet. Der CERES AWARD wird in den sieben Kategorien Ackerbau, Energie, Geflügel, Junglandwirt/in, Rind, Schwein und Unternehmerin vergeben. Einer der Kategoriesieger erhält zudem die übergeordnete Auszeichnung Landwirt des Jahres. Hinzu kommt 2026 erstmals der Sonderpreis der Initiative Tierwohl, der im Rahmen der Preisverleihung am 21. Oktober von der Initiative Tierwohl (ITW), einem Partner des CERES AWARD, vergeben wird. Der Sonderpreis ist mit 2.500 € dotiert. Die Bewerbung ist bis zum 31.03.2026 möglich.

 
17.02.2026

KuhVision: Mehr als 1,5 Mio. weibliche Holsteins typisiert

Final Kuh Vision Logo Png Rgb

Die Genotypisierung weiblicher Holsteins in Deutschland ist im Jahr 2016 mit dem Projekt KuhVision gestartet und hat nun einen neuen Meilenstein erreicht: Mit Stand am 20. Januar 2026 sind bereits über 1,5 Mio. weibliche Tiere auf RZG-Basis typisiert! Im August 2023 hatte die Zahl genotypisierter Tiere erstmals die Marke von 1 Mio. überschritten. Unter Berücksichtigung aller weiblichen und männlichen Tiere aus dem In- und Ausland, sind in der Genom-Datenbank des vit inzwischen DNA-Informationen von mehr als 2 Mio. Holsteins gespeichert.

 
12.02.2026

milchtrends: Milch und Milchprodukte im flexitarischen Ernährungsmuster

Die Rolle von Fleisch und Milch verändert sich in westlichen Gesellschaften zunehmend. Gleichzeitig gewinnt eine Ernährungsweise, die Flexibilität über Konsequenz stellt, an Bedeutung: der Flexitarismus. Das Prinzip reduzieren statt verzichten erlaubt es, Nachhaltigkeitsansprüche mit Genuss und Alltagstauglichkeit zu verbinden. Während intensiv darüber diskutiert wird, welche Auswirkungen der sinkende Fleischkonsum auf Märkte, Gastronomie und Produktinnovationen hat, bleibt eine Frage häufig unbeantwortet: Verändert sich mit dem Fleischverzicht automatisch auch der Umgang mit Milch und Milchprodukten?

 
11.02.2026

BMLEH mit neuer Struktur

Das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) bekommt eine neue Struktur. Mit einer umfassenden Neuordnung will Bundesminister Rainer das Ministerium an klaren politischen Prioritäten ausrichten und die Weichen für eine effiziente und moderne Organisation stellen. Künftig werden die Politikbereiche und Aufgaben des Hauses in sieben statt bisher acht Abteilungen gebündelt. Die Neustrukturierung des BMLEH tritt zum 1. März in Kraft.

 
11.02.2026

Europäischer Rechnungshof nimmt Stellung zu neuen Vorschlägen für die Landwirtschaft

In einer Stellungnahme berät der Europäische Rechnungshof das EU-Parlament und den Rat unabhängig und fachkundig zu den Vorschlägen der EU-Kommission für die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) und die gemeinsame Marktorganisation (GMO). Die Prüfer bewerten die künftige Gestaltung und Umsetzung der GAP unter dem Gesichtspunkt einer soliden Haushaltsführung, der Rechenschaftspflicht und des europäischen Mehrwerts. Sie warnen davor, dass Unsicherheit und mangelnde Klarheit zu Risiken führen, und betonen, dass die EU-Mittel rückverfolgbar bleiben müssen.

 
11.02.2026

R+V: betriebliche Gesundheitsvorsorge

R+V

Mit einer betrieblichen Gesundheitsvorsorge können große Firmen, aber auch kleine und mittelständische Unternehmen ihre Mitarbeiter zusätzlich absichern. Der Arbeitgeber kann hochwertige Krankenzusatzversicherungen für seine Mitarbeiter abschließen und dafür auch die Beiträge übernehmen. Die Mitarbeiter erhalten somit von ihrem Arbeitgeber kostenfrei eine bessere Gesundheitsversorgung, die den Schutz ihrer gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung ergänzt. Das R+V-GesundheitsKonzept PROFIL 2.0 bietet hierfür individuelle Lösungen.