BRS News Schwein

24.09.2019

Grundsatzurteil des OLG Stuttgart zu den Kollektivmarken

Jeder kennt Dresdener Stollen und Thüringer Rostbratwurst. So ist der Begriff "Dresdener Stollen" seit 2010 als geografische Herkunftsangabe geschützt und als solche mit mehreren Wort- und Bildmarken beim Deutschen Patent- und Markenamt eingetragen. Es handelt sich um Kollektivmarken, die i.d.R. über eine Satzung die Nutzung und die Qualität des Produktes regeln. Auch die Bäuerliche Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall ist Inhaberin derartiger Kollektivmarken mit geografischem Inhalt, u.a. dem Hohenloher Landschwein und dem Hohenloher Weiderind, informiert die Lebensmittelzeitung in der Ausgabe 38/2019. Dort berichtet die Zeitung über eine gerichtliche Auseinandersetzung der Erzeugergemeinschaft mit einem Fleischhändler. Das Urteil am Oberlandesgericht Stuttgart (Az.: 2 U 73/18) lässt keine Revision zu, jedoch hat die Fleischhandelsfirma Nichtzulassungsklage eingereicht. Das Urteil hat Bedeutung für Tausende von Kollektivmarken in Deutschland.

 
24.09.2019

Josef Hannen mit der Adolf-Köppe-Nadel ausgezeichnet

v.l.n.r. Josef Hannen, Dr. Otto-Werner Marquardt

In Anerkennung seiner Leistungen auf dem Gebiet der Deutschen Tierzucht und seiner erfolgreichen Förderung der nationalen fachlichen Zusammenarbeit zwischen Rinder- und Schweinezucht wurde Josef Hannen auf der diesjährigen Vortragstagung der DGfZ und GfT in Gießen mit der Adolf-Köppe-Nadel geehrt.

 
24.09.2019

Dr. Erwin Hasenpusch übernimmt das Steuer der DGfZ

Herzlich begrüßte die DGfZ-Geschäftsführerin Dr. Bettina Bongartz (rechts) den neuen DGfZ-Präsidenten Dr. Erwin Hasenpusch

Die Mitgliederversammlung der Deutschen Gesellschaft für Züchtungskunde e.V. hat am Dienstag für die nächsten drei Jahre einen neuen Präsidenten gewählt: Dr. Erwin Hasenpusch. Der stellvertretende Geschäftsleiter der Rinderzucht Schleswig-Holstein eG übernimmt das Amt von Dr. Otto-Werner Marquardt, der nach drei Amtsperioden nicht mehr kandidierte.

 
24.09.2019

Bauernkundgebung bei der Agrarministerkonferenz

Die Agrarminister und Amtschefs der Bundesländer treffen sich vom 25. bis 27. September in Mainz zu ihrer Herbsttagung. Landwirte aus ganz Deutschland werden die Agrarministerkonferenz (AMK) durch Proteste begleiten. Auch bayerische Bäuerinnen und Bauern werden an der Kundgebung am 26. September in Mainz teilnehmen. Die Proteste richten sich vor allem gegen das jüngst vorgelegte Agrarpaket der Bundesregierung. Dabei geht es den Landwirten um eine Agrarpolitik, die Umweltschutz und Landwirtschaft gerecht wird.

 

 
23.09.2019

Extrem N-/P-reduzierte Futterkonzepte mit und ohne Probiotikumzusatz

Wie weit lassen sich die Nährstoffgehalte im Mastfutter noch senken? Darüber wird angesichts des massiven Nährstoffdrucks in den Veredlungsregionen weiter intensiv diskutiert. Der jüngste Versuch der LWK Niedersachsen mit extrem niedrigen Rohprotein- und Phosphorgehalten ab 50 kg Lebendgewicht zeigt, dass sehr beachtliche Leistungen und Nährstoffeinsparungen erzielt werden können. In einem daran anschließenden Mastversuch mit etwas geänderten Futterkonzepten hat die Landwirtschaftskammer untersucht, inwieweit sich diese Leistungen bestätigen und welchen Effekt hierbei der Zusatz eines Probiotikums erzielen kann.

 
23.09.2019

Oliver Hermes ist neuer Vorsitzender des Ost-Ausschuss - Osteuropavereins

Der 48-jährige Oliver Hermes leitet ab sofort den Ost-Ausschuss – Osteuropaverein der Deutschen Wirtschaft (OAOEV): Der Vorstandsvorsitzende der Dortmunder Wilo Gruppe wurde am 23. September in Stuttgart von den Mitgliedern der größten Regionalinitiative der deutschen Wirtschaft einstimmig in den Vorstand gewählt und unmittelbar danach durch das OAOEV-Präsidium zum Nachfolger von Wolfgang Büchele bestimmt.

 
23.09.2019

Aufruf zur 13. Bratwurstiade – Die Olympiade zu Ehren der Thüringer Bratwurst

Hausschlachtungen haben in Thüringen Tradition, ihre Zahl ging in den letzten 30 Jahren aber deutlich zurück. Damit wird auch das anschließende Schlachtessen bzw. Schlachtfest immer seltener. Die Wettkämpfe der Bratwurstiade widmen sich in nun diesem Kontext. In den Wettkämpfen muss das Schlachtwerkzeug vom Nachbarn geholt werden, das Schwein eingefangen werden und zu guter Letzt natürlich ein Schlachtessen ausgerichtet werden. Zur Teilnahme an der Bratwurstiade, die am 3. Oktober 2019 in Holzhausen um 10:00 Uhr beginnt, können sich Mannschaften mit je drei Teilnehmern bewerben.

 
23.09.2019

Sächsisches Ministerium sucht Referenten (m/w/d) in der Abteilung 7 "Landwirtschaft"

Das Sächsische Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt unbefristet einen Referenten (m/w/d)
in der Abteilung 7 »Landwirtschaft«, »Stabsstelle Digitalisierung Landwirtschaft« des Sächsischen Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) in 01683 Nossen.

 
20.09.2019

DBV zum Klimaschutzpaket: Landwirtschaft wird Klimaschutzprogramm umsetzen

Das Klimaschutzprogramm 2030 bewertet der Präsident des Deutschen Bauernverbands (DBV), Joachim Rukwied, als ambitionierte und machbare Herausforderung für die Landwirtschaft. Die im Kapitel Landwirtschaft vorgesehenen Klimaschutzmaßnahmen orientieren sich an den Vorschlägen, die der Deutsche Bauernverband in der Klimastrategie 2.0 vorgelegt hat. Wichtig ist jetzt, dass die Umsetzungsmaßnahmen wirksam angegangen werden können. Die erhebliche finanzielle Aufstockung und Erweiterung der Gemeinschaftsaufgabe Agrarstruktur und Küstenschutz um Klimaschutzmaßnahmen ist dafür ein guter Schritt, so Rukwied.

 
20.09.2019

Interaktive Karte mit landwirtschaftlichen Betrieben, die Obst und Gemüse zum Selberernten anbieten.

Pünktlich zur Apfelernte startet das Forum Moderne Landwirtschaft (FML) mit einer interaktiven "selber pflücken"- Deutschlandkarte auf der FML Homepage. Verbraucher*innen können sich dort informieren, wo der nächste Hof in der Umgebung ist, was es dort zu ernten gibt und ob es weitere Besonderheiten wie Hoffeste, Hofläden- und Cafés gibt. Für Landwirt*innen bietet das die Möglichkeit, sich mit ihrem Angebot mit einzubringen und den Standort in der Karte zu vermerken. Dafür gibt es einen Fragebogen, in dem man unter anderem den Ort und die jeweilige Frucht eintragen kann. Neben Äpfeln steht im Oktober auch der Kürbis im Fokus. Gestartet ist die Karte mit 60 Höfen. Mittlerweile sind über 100 Landwirt*innen mit ihrem Angebot zu finden, darunter auch einige Biobetriebe. Das FML will damit den Menschen zeigen, wie sie an der Landwirtschaft teilhaben können. Die Landwirt*innen haben dabei die Möglichkeit, die Selberernter für ihre Produkte und die Landwirtschaft zu begeistern.