BRS News Rind

05.02.2024

Continental-Befragung zeigt: Landwirte wollen die nachhaltige Transformation

Landwirtinnen und Landwirte wollen in nachhaltigen Betrieben arbeiten und plädieren für den Einsatz ressourcenschonender Lösungen. Das ist das Ergebnis der Studie Landwirtschaft im Wandel, die Continental gemeinsam mit dem Marktforschungsinstitut Innofact AG im Herbst 2023 durchgeführt hat. 503 Landwirtinnen und Landwirte aus fünf Ländern wurden zu ihrem Arbeitsalltag, ihren Sorgen und Herausforderungen befragt. Erste Ergebnisse der Studie wurden zur Agritechnica 2023 veröffentlicht. Die Auswertung der Gesamtergebnisse zeigt, dass Landwirtinnen und Landwirte rund um den Globus der nachhaltigen Transformation nicht nur offen gegenüberstehen, sondern sie als wichtigste Aufgabe überhaupt ansehen. Mario Branco, Leiter Off-Highway bei Continental: Die Einstellung der Landwirtinnen und Landwirte gegenüber der nachhaltigen Transformation stimmt. Es ist die Aufgabe von Politik und Wirtschaft, Veränderungen zu ermöglichen und zu begleiten.

 
05.02.2024

Milchpur Online-Seminar "Tierwohl messbar machen"

Am 07.02.24 von 20.00 - 22.00 Uhr veranstaltet die Milchpur zusammen mit dem Allgäuer Bauernblatt ein kostenloses Online-Seminar zum Thema: Fahrplan für meinen Stall – so mache ich Tierwohl messbar. Das Seminar richtet sich an alle Milchviehhalter, die mehr über Tierwohlfaktoren wissen wollen. Es werden sowohl messbare tierbezogene Kriterien vorgestellt, als auch der Blick für die Tiere und ihr Verhalten geschult. Ziel ist es, vorangegangene Betriebsblindheit aufzudecken und das Optimierungspotenzial im eigenen Stall herausarbeiten zu können. Referentin: Dipl.-Ing. agrar Maria Ehringer (Spezialberatung Tierwohl)

 
05.02.2024

VMB bestreitet untergeordnete Rolle des Lebensmittelhandels bei Preisgestaltungen

Im Rahmen der Grünen Woche hatten der Handelsverband Deutschland (HDE) und der Bundesverband des deutschen Lebensmitteleinzelhandels (BVLH) eine Pressemeldung veröffentlicht in der darauf hingewiesen wurde, dass dem Lebensmittelhandel bei der Preisgestaltung von Lebensmitteln nur eine untergeordnete Rolle zukomme. Der Verband der Milcherzeuger Bayern e.V. (VMB) widerspricht dieser Aussage und verweist u.a. auf die überraschenden Ankündigung von EDEKA, demnächst seine Eigenmarken im Standardsortiment Käse mit Haltungsstufe 3 auszuloben – und dies ohne Aufpreis für die Verbraucher.

 
02.02.2024

HSWT/SVLFG-Projekt: Rinder ohne Stress und sicher treiben

In den letzten Jahren wurden dort tiefgreifende Erkenntnisse gesammelt zur Sinnesphysiologie der Tiere – also wie sie ihre Umwelt anders als wir wahrnehmen. Oftmals lassen sich Treibewege an die Sicht und Verhaltensweisen der Kühe anpassen, damit sie von den Tieren besser angenommen werden. Dafür sind in der Regel nur geringfügige Änderungen notwendig. Wer einen Betrieb mit Rinderhaltung in Bayern oder Baden-Württemberg hat, kann sich ab sofort bis zum 31. März 2024 für einen Platz im Forschungsprojekt Sichere Rinderhaltung der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf melden.

 

 
02.02.2024

Bayern verkündet Anpassungen im Tierseuchenmonitoring

Ab sofort werden Monitoringuntersuchungen auf Tierseuchen in bestimmten bayerischen Rinderhaltungen deutlich reduziert. Das betonte Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber: "Wir stehen an der Seite unserer landwirtschaftlichen Familienbetriebe. Wir unterstützen unsere bayerische Landwirtschaft durch Entbürokratisierung an den richtigen Stellen.

 

 
02.02.2024

Erhoffte Innovationen in der Energieproduktion

Quelle: DLG Agrifuture Insights, K. Hau, Umfrage Winter 2022/23 (n= 4.183)

Wenn es darum geht, die Energiewende mitzugestalten, ist die Landwirtschaft ein enorm wichtiger Akteur und kann hierzu einen sehr großen Beitrag leisten. Landwirte sind bereits in vielen Bereichen dezentrale Energieerzeuger, von der Biogasanlage über Photovoltaik und Agri-PV bis hin zu Kleinwindanlagen.

 
02.02.2024

Bürokratie und unzureichende Entlohnung hindern Landwirte daran, mehr Maßnahmen für den Erhalt der Artenvielfalt umzusetzen

Viele Landwirt*innen zeigen eine große Bereitschaft, auf ihren Flächen mehr für den Erhalt der Artenvielfalt und den Schutz der Umwelt zu unternehmen. Wieso führt diese Bereitschaft aber nur teilweise dazu, dass auch tatsächlich mehr zielführende Maßnahmen umgesetzt werden? Diesen und anderen Fragen geht CAP4GI – GAP für vielfältige Landschaften in Arbeitspaket 1 auf den Grund - und fragt dabei die Landwirt*innen selbst. Zwei wichtige Ergebnisse: Unzureichende Vergütung sowie überbordende Bürokratie, aufwendige Antragsverfahren und Dokumentationspflichten. Im Umkehrschluss bedeutet das: Es gibt tatsächlich ein großes Potenzial, durch vereinfachte und flexiblere Vorgaben und Verwaltungsverfahren Hemmnisse bei der Umsetzung von biodiversitätsfördernden Maßnahmen abzubauen und so deren breitere Umsetzung zu fördern.

 
02.02.2024

SVLFG fördert Investitionen in Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz

Die Sozialversicherung für Landwirtschaft Forsten und Gartenbau (SVLFG) fördert ab dem 1. Februar 2024 den Neukauf ausgewählter Präventionsprodukte. Die SVLFG will damit die Arbeitssicherheit und den Gesundheitsschutz der Betriebe optimieren. Teilnahmeberechtigte Betriebe können pro Aktion je einen Zuschuss beantragen. Für die erste Förderaktion darf das Unternehmen in 2022 und 2023 keinen Zuschuss erhalten haben. Darüber hinaus beträgt die Förderung höchstens 50 Prozent des zuletzt an die Landwirtschaftliche Berufsgenossenschaft gezahlten Jahresbeitrages. Eine zweite Förderaktion Hitze- und Sonnenschutz startet am 1. März 2024.

 
01.02.2024

BfR: Krank durch Lektine in Pflanzenkost?

Ob Hülsenfrüchte, Gemüse oder Obst – zahlreiche pflanzliche Lebensmittel enthalten Lektine. Diese Substanzen schützen Pflanzen vor Krankheiten und Schädlingen. Für den Menschen können sie aber schädlich sein. Dabei sind Dosis und Art entscheidend: In Maßen aufgenommen sind die meisten Lektine harmlos. Das in rohen Hülsenfrüchten vorkommende Lektin Phasin birgt aber gesundheitliche Risiken. Es verklebt die roten Blutkörperchen und kann zu Magen-Darm-Beschwerden führen. In größeren Mengen kann Phasin im Extremfall sogar tödlich sein. Die gute Nachricht ist, dass sich Lektine durch Hitze zerstören lassen, sagt Professorin Dr. Tanja Schwerdtle, Vizepräsidentin des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR). Deshalb sollten die empfohlenen Zubereitungsmethoden für Hülsenfrüchte immer eingehalten werden.