BRS News Schwein

13.05.2026

EuroTier 2026: Jetzt Ticket sichern

Der Ticketshop zur Eurotier ist geöffnet! Vom 10. bis 13. November wird Hannover erneut zum internationalen Treffpunkt der Nutztierbranche. Unter dem Leitthema Intelligence in animal farming stehen Themen wie Tierwohl, Emissionsminderung, Biosicherheit, KI und Automatisierung im Fokus. Freuen Sie sich auf neue Formate wie die DLG-VetCon, den EuroTier Milky Way für die Wertschöpfungskette Milch sowie spannende DLG-Spotlights zu Emissionsminderung, Grobfuttererzeugung oder Robotik im Stall. Auf den DLG-Expert Stages erwarten Sie internationale Fachvorträge, Diskussionen und Networking rund um die Zukunft der Nutztierhaltung.

 
13.05.2026

Die Jury für den Ceres Award 2026

Unterschiedliche Wege, ein gemeinsames Ziel: eine starke Rinderhaltung. In der Kategorie Rind werden bewusst Perspektiven aus konventioneller und ökologischer Landwirtschaft zusammengebracht, denn die besten Lösungen entstehen im Dialog. Mit smaXtec wird ein neuer Kategoriepartner begrüßt. In der Jury sind vertreten: Markus Pahlke von agrarheute, Dr. Daniela Marthold von smaXtec, Stephan Schneider vom Bundesverband Rind und Schwein e.V. und Josef Schmidt von Bioland.

Starke Partnerschaften sind die Basis für nachhaltigen Erfolg. Das zeigt auch die Kategorie Schwein. Topigs Norsvin Deutschland wird erneut als Kategoriepartner dabei sein. In der Jury sind vertreten: Uwe Bräunig von agrarheute, Stefanie Nuphause von Topigs Norsvin Deutschland und Dr. Haiko Hofmann vom Bundesverband Rind und Schwein e.V.

 
13.05.2026

Einsatz von verarbeiteten tierischen Proteinen beim Ferkel – Versuchsdurchgang 1

Proteinmarkt - Seit Herbst 2021 ist der Einsatz von verarbeiteten tierischen Proteinen (VTP) in der Nutztierfütterung möglich (Verordnung (EU) 2021/1372 der Kommission). Grundsätzlich dürfen VTP nicht an die gleiche Tierart verfüttert werden, d. h., Kannibalismus muss ausgeschlossen sein. Das bedeutet, dass nur VTP von Schweinen für Geflügelfutter und VTP von Geflügel für Schweinefutter verwendet werden dürfen. VTP von Rindern dürfen hingegen nicht verwendet werden. VTP sind nicht mehr mit den Fleisch- bzw. Fleischknochenmehlen (DLG, 1992) aus der Zeit vor der BSE-Krise vergleichbar. Deshalb sind Fütterungsversuche notwendig, um die Einsatzmöglichkeiten dieser Futtermittel zu prüfen. In einem Versuch am Staatsgut Schwarzenau wurden Ferkelrationen mit VTP und Rationen auf rein pflanzlicher Basis (Sojaextraktionsschrot, SES) miteinander verglichen.

 
11.05.2026

Umweltschutz in der kommenden GAP - Brüssel legt Empfehlungen vor

AgE - Die Europäische Kommission empfiehlt für die GAP nach 2027 einfachere, zielgerichtetere und einkommenswirksame Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen (AUKA). Laut einem Bericht der DG AGRI sollen Umwelt- und Klimaschutzmaßnahmen effektiver und zugleich praxistauglicher werden. Grundlage sind Erfahrungen aus den aktuellen GAP-Strategieplänen.

 
11.05.2026

Finanzierung von mehr Tierwohl - VEZG-Preissturz heizt Debatte an

AgE - Der jüngste Preissturz bei Schlachtschweinen befeuert die Debatte über die Finanzierbarkeit höherer Tierwohlstandards in Deutschland. Hans-Benno Wichert vom Landesbauernverband Baden-Württemberg (LBV) zeigte bei der Frühjahrstagung der Verbindungsstelle Landwirtschaft-Industrie (VLI) am Mittwoch, dem 6. Mai, in Münster keinerlei Verständnis dafür, dass die Vereinigung der Erzeugergemeinschaften für Vieh und Fleisch (VEZG) ihre Notierung für Schlachtschweine am gleichen Tag um 10 Cent auf 1,60 Euro je Kilogramm Schlachtgewicht (SG) gesenkt hat.

 
11.05.2026

Interview mit der Bundestierschutzbeauftragten Silvia Breher zum Tierwohl nur mit der Landwirtschaft

AGRA Europe hat ein Interview mit Silvia Breher geführt. Breher ist die Beauftragte der Bundesregierung für Tierschutz und damit erste Ansprechpartnerin für tierschutzrelevante Fragestellungen in Deutschland.

 
08.05.2026

QS informiert über Änderungen im Antibiotikamonitoring ab 2027

Ab dem Jahr 2027 ändern sich die staatlichen Meldeprozesse im HIT-System im Rahmen des Antibiotikamonitorings. Darauf weist die QS Qualität und Sicherheit GmbH in einem aktuellen Informationspapier hin. Ziel sei es, das Monitoring praxisnäher zu gestalten und Betriebe bei Dokumentation und Auswertung zu entlasten.

 
06.05.2026

Nach einem Jahr: Bundesregierung meldet vollzogenen Kurswechsel in Landwirtschaftspolitik

In seinem ersten Jahr im Amt hat Bundesminister für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat Alois Rainer die Landwirtschaftspolitik grundlegend neu ausgerichtet, meldet das BMLEH. Im Mittelpunkt stünden nun Entlastung, Planungssicherheit und die Stärkung der ländlichen Räume als lebenswerte Heimat, nicht neue Belastungen. Zentrale Vorhaben aus dem Koalitionsvertrag würden umgesetzt oder befinden sich im weiteren Verfahren.

 
05.05.2026

Verbändeallianz zum Entwurf zur Änderung des TierHaltKennzG: Bürokratiezuwachs vermeiden – Fortschritte erkennbar

Die Verbändeallianz aus BVLH, BVWS, BRS, DBV, DRV, ISN und VDF fordert weiterhin die Vermeidung drohender Bürokratie und begrüßt zugleich, dass der Gesetzentwurf zur dritten Änderung des Tierhaltungskennzeichnungsgesetzes zentrale Vorschläge der Verbände aufgreift. Positiv bewerten die Verbände insbesondere die Möglichkeit des vollständigen Downgradings, die Einbeziehung des Außer‑Haus‑Verzehrs sowie die Berücksichtigung ausländischer Ware. Gleichzeitig enthält der Entwurf jedoch Regelungen, die dem Ziel des Bürokratieabbaus entgegenstehen. Kritisch sehen die Verbände vor allem die geplanten Vorgaben zum staatlichen Logo, Registrierung und Überwachung, die aus Sicht der Wirtschaft zusätzlichen Aufwand verursachen und somit einen Bürokratiezuwachs bedeuten, ohne einen Mehrwert für Tierwohl oder Verbraucherinformation zu bringen. Die Verbändeallianz spricht sich daher für eine klare Deklarationspflicht mit einheitlichen, verpflichtenden Begriffen aus und lehnt ein zusätzliches staatliches Logo ab. Verantwortung und Kontrolle sollten – wie bei anderen Kennzeichnungspflichten – beim Inverkehrbringer liegen, gestützt auf bewährte privatwirtschaftliche Kontrollsysteme. Die Kennzeichnungspflicht sollte auch in der Außer-Haus-Verpflegung sehr effizient erfolgen, indem beispielsweise Rückverfolgungsanforderungen praxistauglich und bürokratiearm ausgestaltet werden.

 
05.05.2026

Forderung des Europaparlaments - Kommission soll Tierhaltung stärken

AgE - Das Europäische Parlament hat die Europäische Kommission aufgefordert, die Tierhaltung in der EU gezielt zu stärken. In einer am Donnerstag, dem 30. April, verabschiedeten Entschließung drängen die Abgeordneten darauf, die heimischen Tierhalter stärker zu unterstützen, sie vor Konkurrenz durch Importe aus Drittstaaten zu schützen und eine Verlagerung der Produktion ins außereuropäische Ausland zu verhindern. Das Parlament begründet die Entschließung damit, dass die Tierhaltung für Wirtschaft, Ernährungssicherung und Umweltschutz von zentraler Bedeutung ist, gleichzeitig jedoch zunehmendem ökonomischen, ökologischen und sozialen Druck ausgesetzt ist. Um einen weiteren Rückgang der Tierzahlen in Europa zu verhindern, müsse agrarpolitisch gegengesteuert werden.