BRS News Schwein

02.07.2026

EuroTier 2026: Zukunft der Tierhaltung live erleben

Der Ticketshop zur EuroTier 2026 ist geöffnet: Vom 10. bis 13. November wird Hannover erneut zum internationalen Treffpunkt der professionellen Nutztierhaltung. Gemeinsam mit der EnergyDecentral und der Inhouse Farming – Feed & Food Show erwartet die Besucherinnen und Besucher ein vielfältiges Messeerlebnis mit mehr als 2.100 Ausstellern, innovativen Technologien und einem internationalen Fachprogramm.

 
02.07.2026

Einsatz von Körnerhirse in Ferkel- und Mastschweinerationen – Teil 1: Ferkelaufzucht

Global betrachtet ist Körnerhirse die fünftwichtigste Getreideart. Aufgrund ihrer hohen Toleranz gegenüber Trockenheit kann sie insbesondere bei lang anhaltenden Trockenperioden punkten, wie sie auch in Deutschland immer häufiger auftreten. Sie zeichnet sich zudem durch eine gute Standfestigkeit, eine hohe Stickstoffverträglichkeit sowie einen hohen Nährstoffgehalt bei stabiler Ertragslage aus. Für die Schweinefütterung kann Körnerhirse sowohl eine Alternative zu Weizen und Gerste in Trockenlagen als auch zu Körnermais beim Auftreten des Westlichen Maiswurzelbohrers darstellen. In einer Versuchsreihe mit Ferkeln und Mastschweinen wurde der Einsatz von Körnerhirse vom Absetzen bis zur Schlachtung getestet. Dabei wurde anteilig Getreide (Gerste und Weizen) durch Körnerhirse ersetzt.

 
02.07.2026

Women in AG - Bewerbungen bis zum 10. Juli

Women in Ag steht für Sichtbarkeit, Inspiration und den Austausch von Frauen in der Agrarbranche. Der Women in Ag Award von der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft DLG ist das stärkste Zeichen dafür: Diese Frauen gibt es. Ihre Arbeit zählt. Ihre Geschichten verdienen Sichtbarkeit. Bewerbungen für den Women in Ag Award 2026 sind nur noch bis zum 10. Juli möglich.

 
02.07.2026

BRS auf der EuroTier 2026: Treffpunkt für die Rinder- und Schweinezucht

Ankündigung Eurotier 2026

Vom 10. bis 13. November 2026 trifft sich die internationale Tierhaltungsbranche auf der EuroTier in Hannover. Der Bundesverband Rind und Schwein e. V. (BRS) ist erneut mit zwei Gemeinschaftsständen vertreten und lädt Besucherinnen und Besucher herzlich zum Austausch ein.

 
01.07.2026

Nach EU-Entschluss zu NGT im Pflanzenbau wirbt der BRS für eine differenzierte Herangehensweise bei Nutztieren

Mit der am 17. Juni 2026 getroffenen Entscheidung des Europäischen Parlaments zur Regulierung Neuer Genomischer Techniken (NGT) im Pflanzenbau rückt nun auch die Frage nach einem künftigen Rechtsrahmen für die Nutztierzucht stärker in den Fokus. Der Entscheidung, Pflanzen, die mit der Gen-Schere (z.B. CRISPR/Cas) gezüchtet wurden, zukünftig nicht mehr automatisch dem strengen Gentechnikrecht unterzuordnen, steht der BRS grundsätzlich positiv gegenüber. Die rechtliche Gleichstellung von NGT-1- und herkömmlichen Pflanzen ist übertragen auf die Nutztierhaltung auch analoger Bestandteil des im April verabschiedeten BRS-Positionspapiers zur Anwendung Neuer Genomischer Techniken (NGTs) in der Nutztierzucht.

 
01.07.2026

Initiative Tierwohl: 6,9 Millionen neue Ferkel – Schweine künftig mit gesamter Lebensspanne im System

Die Initiative Tierwohl (ITW) hat die rechnerische Lücke zwischen Ferkelaufzucht und Schweinemast geschlossen. In der jüngsten Registrierungsphase haben sich 570 weitere Ferkelaufzuchtbetriebe mit rund 6,9 Millionen Ferkeln pro Jahr angemeldet. Damit stehen künftig rund 25 Millionen ITW-Ferkel rund 22 Millionen ITW-Mastschweinen gegenüber. Für das ITW-System ist das ein wichtiger Schritt hin zu mehr Transparenz. Ab 2027 soll die Voraussetzung geschaffen sein, dass Schweine lückenlos von der Geburt bis zur Schlachtung in teilnehmenden Betrieben gehalten werden können.

 
30.06.2026

86 Millionen Euro in Mecklenburg-Vorpommern für Umwelt- und Klimaleistungen

Zum 30. Juni erhalten mehr als 2.100 landwirtschaftliche Betriebe in Mecklenburg-Vorpommern fristgerecht insgesamt rund 86 Millionen Euro an Fördermitteln für Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP). Die Mittel stammen von der Europäischen Union, dem Bund und dem Land Mecklenburg-Vorpommern. Sie werden in allen Fällen ausgezahlt, in denen die Auszahlungsvoraussetzungen vollständig erfüllt sind.

 
30.06.2026

QS-Antibiotikamonitoring Vollständigkeit der Daten zum Stichtag 1. August 2026

Am nächsten Stichtag, dem 1. August 2026, wird der Therapieindex im QS-System neu berechnet. Dafür müssen die Monitoringdaten (Antibiotikabelege oder Nullmeldungen) aus dem ersten Halbjahr 2026 vollständig in der QS-Antibiotikadatenbank vorliegen. Aus unvollständigen Monitoringdaten kann der Therapieindex nicht berechnet werden. Somit droht der Entzug der Lieferberechtigung in das QS-System zum 8. August 2026 für Mastkälber und Schweine sowie erstmalig für Mastrinder haltende QS-Betriebe.

 
29.06.2026

LALLF-Jahresbericht 2025: halbe Million Untersuchungen für Mensch und Tier

Das Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei (LALLF) hat seinen Jahresbericht für das Jahr 2025 veröffentlicht. Die Bilanz verdeutlicht die große Bedeutung der Fachbehörde für den Schutz von Verbraucherinnen und Verbrauchern sowie für die Landwirtschaft und die Fischerei in Mecklenburg-Vorpommern. Im vergangenen Jahr bearbeitete das LALLF insgesamt 488.457 Proben und führte 24.046 Kontrollen durch. Allein in der Tierseuchendiagnostik wurden 427.310 Proben untersucht. Hinzu kamen 45.828 Untersuchungen im Pflanzenschutzbereich sowie 15.192 Analysen von Lebens- und Futtermitteln.

 
26.06.2026

Backhaus warnt vor Halbierung der Agrarförderung: „Strukturbruch in Ostdeutschland verhindern“

Steigende Produktionskosten, sinkende Erzeugerpreise, zunehmende Auflagen und unsichere europäische Förderperspektiven setzen die Landwirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern zunehmend unter Druck. Gleichzeitig sind leistungsfähige Betriebe unverzichtbar für die regionale Lebensmittelversorgung, den Klimaschutz und lebendige ländliche Räume. Wie sich Wettbewerbsfähigkeit und Nachhaltigkeit künftig besser miteinander verbinden lassen, stand heute im Mittelpunkt des Dialogs am Hof auf der Trantower Agrar GmbH. Zu der Veranstaltung hatten das Ministerium für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt Mecklenburg-Vorpommern, der Bauernverband Mecklenburg-Vorpommern und der Industrieverband Agrar (IVA) eingeladen.