BRS News Schwein

04.03.2026

Initiative Tierwohl: Ferkelfonds endet mit dem Jahr 2026

Die Initiative Tierwohl (ITW) hält am Ziel der Marktfinanzierung der Schweinehaltung – von der Sauenhaltung über die Ferkelaufzucht bis hin zur Mast – ab dem Jahr 2027 fest. Der Ferkelfonds endet wie geplant am 31.12.2026.
Die Rücknahme garantierter Preisaufschläge für Tierwohlleistungen und der Übergang zu einem Marktmodell waren zentrale Forderungen des Bundeskartellamts, das den Ferkelfonds zuletzt nur noch toleriert hat. Das Ende des Ferkelfonds wurde mit den Branchenbeteiligten abgestimmt, beschlossen und seit August 2022 mehrfach entsprechend öffentlich angekündigt. Die bisherigen Aufpreisempfehlungen sollen weiterhin bestehen bleiben.

 
04.03.2026

Wettbewerbszentrale veröffentlicht Leitfaden zur KI-Kennzeichnung

Künstliche Intelligenz (KI) durchdringt den Alltag vieler Menschen. Werbetreibende haben ein effizientes Tool an die Hand bekommen, schnell und unkompliziert Werbeinhalte zu erzeugen. Aber welche Regeln gelten, wenn Unternehmen mit KI erzeugte Bilder oder Texte in Werbeanzeigen verwenden? Vor dem vollständigen Inkrafttreten der KI-Verordnung der EU am 02. August 2026 hat die Wettbewerbszentrale einen kostenfreien Leitfaden für Unternehmen veröffentlicht, der erläutert, worauf es bei der Verwendung KI-generierter Inhalte ankommt.

 
04.03.2026

Kostenfreies Online-Seminar für Schweinehalter zu den Programme Frischluftstall und Auslauf in der Initiative Tierwohl

Die Initiative Tierwohl (ITW) bietet zukünftig neben dem bisherigen Programm für die Haltungsform Stufe 2 auch zwei weitere Programme für die Stufen 3 und 4 an. Ab März 2026 können sich u. a. Schweinemäster für die Programme Initiative Tierwohl Frischluftstall (Haltungsform Stufe 3) und Initiative Tierwohl Auslauf (Haltungsform Stufe 4) anmelden. Ein kostenfreies Live-Online-Seminar der QS-Akademie am 28. April 2026 von 14.00 - 15.30 Uhr informiert Schweinemäster, Bündler, Berater und Tierärzte über alle wichtigen Informationen zu dieser neuen Möglichkeit.

 
03.03.2026

Informationen über Tierhaltung und Tierzucht auf der didacta

Gemeinschaftsstand Der Ima Auf Der Didacta 2024

Vom 10. bis 14. März 2026 wird Köln mit der Bildungsmesse didacta erneut zum Dreh- und Angelpunkt für Lehrkräfte, pädagogische Fachkräfte und den Bereich der Gemeinschaftsverpflegung in Deutschland.

Der Bundesverband Rind und Schwein e. V. (BRS) wird sich auf dem Gemeinschaftsstand des i.m.a – information.medien.agrar e. V. unter dem Motto Landwirtschaft & Ernährung – erleben lernen in Halle 8.1, Stand B-050/C-059, präsentieren. Mit seinen Informationsbroschüren und dem Unterrichtsbaustein bietet der BRS kompakt und verständlich aufbereitete Materialien, die sich unkompliziert in den Schulunterricht integrieren lassen. Auch der Förderverein Bioökonomieforschung e. V. (FBF) wird am Messestand des BRS seine Unterrichtsbausteine anbieten und den Besucherinnen und Besuchern für Gespräche zur Verfügung stehen.

Bereits im Jahr 2024 nahm der BRS am Gemeinschaftsstand der i.m.a agrar auf der Messe teil und freute sich über das rege Interesse der Besucherinnen und Besucher an den landwirtschaftlichen Themen. Wir möchten erreichen, dass Kinder und Jugendliche realistische Eindrücke von der Tierhaltung und Tierzucht in Deutschland gewinnen – weg von der lila Kuh, erläutert Stephan Schneider, stellvertretender Geschäftsführer des BRS.

 
02.03.2026

ASP: Weitere Sperrzonen in Brandenburg und Sachsen aufgehoben

Die Maßnahmen zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Brandenburg und Sachsen zeigen weiterhin deutliche Erfolge. Nachdem bereits im September 2025 sowie im November 2025 Sperrzonen erheblich verkleinert werden konnten, hat der Ständige Veterinärausschuss in Brüssel nun der Aufhebung der Sperrzone I zwischen beiden Bundesländern zugestimmt. Konkret betrifft dies in Sachsen den Landkreis Bautzen sowie in Brandenburg den Landkreis Oberspreewald-Lausitz und Teile des Landkreises Spree-Neiße sowie der Stadt Cottbus. Damit verbleiben lediglich schmale Sperrzonen entlang der deutsch-polnischen Grenze für den eingerichteten ASP-Schutzkorridor.

 
27.02.2026

Afrikanische Schweinepest: Erster positiver Fall im Hochsauerlandkreis bestätigt

Wie es in der Pressemitteilung vom 26. Februar 2026 des Ministeriums für Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen heißt, ist im Hochsauerlandkreis erstmals ein an der Afrikanischen Schweinepest (ASP) verendetes Wildschwein festgestellt worden. Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) hat den Verdachtsfall bestätigt. Der Fund erfolgte in der Nähe von Störmecke bei Schmallenberg und liegt innerhalb der bestehenden Sperrzone II, die Teile der Kreise Olpe, Siegen-Wittgenstein und des Hochsauerlandkreises umfasst.

 
26.02.2026

Geplantes Regionalisierungsabkommen mit China: „Wichtiger Schritt für unsere Exportwirtschaft und für unsere Betriebe“

Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer begrüßte die Unterzeichnung der Absichtserklärung für die Ausarbeitung eines Regionalisierungsabkommens zwischen Deutschland und China als wichtigen Fortschritt. Vorausgegangen war eine fachliche Abstimmung mit der chinesischen Seite, an der das BMEL intensiv beteiligt war. Mit der Erklärung sollen trotz der Afrikanischen Schweinepest (ASP) perspektivisch wieder Exporte von Schweinefleisch und weiteren Produkten vom Hausschwein nach China möglich werden. Während der China-Reise des Bundeskanzlers wurde zudem ein Fahrplan zur Anerkennung der erfolgreichen Regionalisierungsmaßnahmen in Bezug auf die ASP vereinbart. Seit dem Ausbruch der ASP im Jahr 2020 dürfen keine deutschen Schweinefleischprodukte oder andere Produkte vom Hausschwein nach China exportiert werden. Zudem wurde ein Protokoll unterzeichnet, das den Export von Geflügelprodukten nach China erstmals ermöglicht.

 
26.02.2026

Nutztier - Forum 2026: „Wer Tierhaltung will, muss Forschung stärken“

Beim Nutztierforum 2026 am Forschungsinstitut für Nutztierbiologie (FBN) in Dummerstorf hat Mecklenburg-Vorpommerns Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Till Backhaus ein klares Bekenntnis zur Zukunft der Nutztierhaltung abgegeben – und zugleich vor ideologischen Debatten gewarnt. Unter dem Titel Der Tierhaltung eine Zukunft geben diskutieren am 26. und 27. Februar Expertinnen und Experten aktuelle Herausforderungen der tiergerechten Aufzucht von Rindern und Schweinen – von pränatalen Einflüssen über Fütterungsstrategien bis hin zu Zuchtzielen und Tiergesundheit. Auch Bundeslandwirtschaftsminister Rainer überbrachte Grüße und sendete eine Videobotschaft an die Teilnehmenden, in der die Relevanz der Nutztierforschung, vor allem aber auch des Standorts Dummerstorf betonte.

 
26.02.2026

Frühjahrs-Agrarministerkonferenz am 20. März 2026 in Bad Reichenhall

Unter dem Vorsitz des Freistaats Bayern findet am 19. und 20. März in Bad Reichenhall die Konferenz der Agrarministerinnen und Agrarminister sowie Agrarsenatorinnen der Länder und des Bundes (AMK) statt. Auf der Tagesordnung stehen aktuelle agrarpolitische Themen, darunter die Gemeinsame Agrarpolitik ab 2028, das Düngerecht, EU-Themen wie die EU-Verordnung zur Wiederherstellung der Natur und die EU-Verordnung für entwaldungsfreie Produkte sowie nationale Themen wie die Rahmenbedingungen für die Nutztierhaltung, der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln und die Bioenergie. Neben der AMK-Vorsitzenden, der Bayerischen Staatsministerin für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus Michaela Kaniber, werden Alois Rainer, Bundesminister für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat, Miriam Staudte, Ministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Niedersachsen, Petra Berg, Ministerin für Umwelt, Klimaschutz, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz des Saarlandes, sowie Peter Hauk, Minister für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, teilnehmen.

 
26.02.2026

Hoffluencer-Treffen geht in Bayern in die vierte Runde

Das Bayerische Landwirtschaftsministerium lädt erneut zum großen Hoffluencer-Treffen am 5. März ein. Die Veranstaltung findet sowohl vor Ort in München als auch online statt. Interessierte aus Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Gartenbau oder Weinbau, die in sozialen Netzwerken aktiv sind, können sich ab sofort online anmelden.