BRS News Schwein
Agrarrat: Etappenziel bei der GAP erreicht
Nach langen und intensiven Verhandlungen haben sich die 27 EU-Agrarministerinnen und -minister in Luxemburg einstimmig auf eine partielle Allgemeine Ausrichtung zur Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) nach 2027 verständigt. Damit konnte ein Gleichgewicht zwischen Flexibilität für die einzelnen Mitgliedstaaten und einem gemeinsamen Rahmen auf EU-Ebene erzielt werden.
KI im Unternehmensalltag: BRS bietet kostenlose Datenschutzberatung auf der EuroTier
Chancen nutzen, Risiken erkennen: BRS-Datenschutzbeauftragter Christian Frick informiert am 10. und 11. November über den sicheren Einsatz von Künstlicher Intelligenz und weitere Datenschutzfragen
Künstliche Intelligenz (KI) hält zunehmend Einzug in den Unternehmensalltag. Ob bei der Automatisierung von Arbeitsabläufen, der Verarbeitung von Informationen oder der Unterstützung administrativer Tätigkeiten: KI-Anwendungen eröffnen vielfältige Möglichkeiten zur Effizienzsteigerung. Gleichzeitig stellen sich Unternehmen neue rechtliche und organisatorische Fragen. Insbesondere der Umgang mit personenbezogenen und vertraulichen Daten erfordert besondere Aufmerksamkeit.
Der Bundesverband Rind und Schwein e. V. (BRS) greift diese Entwicklung auf und bietet seinen Mitgliedern im Rahmen der EuroTier 2026 eine kostenlose Informations- und Beratungsleistung an. Am 10. und 11. November steht der Datenschutzbeauftragte des Verbandes, Christian Frick von Frick Data Security, am BRS-Gemeinschaftsstand Schwein für persönliche Gespräche zur Verfügung.
Vertiefte Zusammenarbeit: Bundesminister Rainer beendet Reise nach Großbritannien
Zum Abschluss seiner dreitägigen Reise nach London hat der Bundesminister für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat, Alois Rainer, die Bedeutung enger deutsch-britischer Beziehungen für die Agrar- und Ernährungswirtschaft unterstrichen. Im Mittelpunkt seiner Gespräche mit der britischen Agrarministerin Dame Angela Eagle, britischen Abgeordneten sowie Wirtschaftsvertreterinnen und -vertretern standen der Abbau von Handelshemmnissen, verlässliche Lieferketten und eine engere Zusammenarbeit bei Forschung und Innovation, insbesondere in den Bereichen Tier- und Pflanzengesundheit sowie Nachhaltigkeit.
Erstmals wieder weniger Auszubildende zur Landwirtin und zum Landwirt
Im Jahr 2025 gab es insgesamt 31.365 Auszubildende in den Bereichen Land- und Forstwirtschaft sowie Fischerei. Das sind 279 Auszubildende weniger als ein Jahr zuvor. Während sich mehr Menschen für die Ausbildung zur Gärtnerin und zum Gärtner sowie zur Forstwirtin und zum Forstwirt entschieden, sank die Zahl der Auszubildenden zur Landwirtin und zum Landwirt erstmals seit 2021 wieder und lag 2025 bei 9.168 Menschen.
International Cattle & Pig Event 2026: EU-Nutztierstrategie im Fokus
Welche Auswirkungen hat die EU-Nutztierstrategie auf die Rinder- und Schweinehaltung in Europa? Darüber diskutieren Vertreter aus Politik und landwirtschaftlicher Praxis beim International Cattle & Pig Event am 11. November 2026 auf der EuroTier in Hannover. Der Bundesverband Rind und Schwein e. V. (BRS) gehört zu den Mitveranstaltern.
Am 11. November 2026 findet im Rahmen der EuroTier in Hannover das International Cattle & Pig Event unter dem Leitthema Gleiche Wettbewerbsbedingungen – Die EU-Nutztierstrategie und ihre Konsequenzen für Tierhalter in Europa
statt. Die Veranstaltung wird gemeinsam von der DLG, dem Bundesverband Rind und Schwein (BRS), den European Dairy Farmers (EDF) und den European Pig Producers (EPP) organisiert.
Im Mittelpunkt stehen die EU-Nutztierstrategie und ihre möglichen Auswirkungen auf die landwirtschaftlichen Betriebe in Europa. Nach der Begrüßung durch DLG-Präsident Hubertus Paetow gibt Carlos Martin Ovilo von der Generaldirektion Landwirtschaft und ländliche Entwicklung der Europäischen Kommission in einer Keynote Einblicke in die europäische Perspektive.
Anschließend diskutieren Vertreter der Europäischen Kommission sowie Rinder- und Schweinehalter aus verschiedenen europäischen Ländern über die Konsequenzen für die Praxis. An der Podiumsdiskussion nehmen unter anderem Schweinehalter aus Irland und Polen sowie Milchviehhalter aus dem Vereinigten Königreich und Schweden teil.
Niedersachsen wird Partnerland der Grünen Woche 2027
Vom 15. bis 24. Januar 2027 findet die Internationale Grüne Woche in Berlin statt. Partnerland der Messe ist Niedersachsen. Unter dem Motto Niedersachsen. Das ist groß.
präsentiert sich das Bundesland mit seiner vielfältigen und leistungsstarken Land- und Ernährungswirtschaft. Im Mittelpunkt stehen die landwirtschaftliche Tradition, innovative Unternehmen und moderne Technologien sowie die Zukunft der Ernährung und der ländlichen Räume. Die Grüne Woche bringt jährlich Fachpublikum, Verbraucherinnen und Verbraucher, Unternehmen und Politik zusammen und bietet Einblicke in aktuelle Entwicklungen rund um Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau.
Netzwerk Fokus Tierwohl: Internationaler Austausch zum Kupierverzicht bei Schweinen
Das Netzwerk Fokus Tierwohl lädt am 17. November 2026 von 10:00 bis ca. 16:15 Uhr zur Veranstaltung Pumpkin meets Ringelschwanz
ins Versuchs- und Bildungszentrum Landwirtschaft Haus Düsse ein. Im Mittelpunkt stehen aktuelle Erkenntnisse und praktische Erfahrungen zum Kupierverzicht bei Schweinen. Referentinnen und Referenten aus der Schweiz, Frankreich, Deutschland und den Niederlanden geben in deutschen und englischen Fachvorträgen Einblicke in die Umsetzung, Herausforderungen und Lösungsansätze im Umgang mit Schwanzbeißen. Nach dem erfolgreichen Ringelschwanztag im vergangenen Jahr bietet die Veranstaltung erneut Gelegenheit zum internationalen Wissenstransfer und fachlichen Austausch. Durch das Programm führt Dr. Eckhard Meyer. Die Anmeldung erfolgt bitte über den Anmeldelink zur Veranstaltung.
BZL-Broschüre: Wasser in der Landwirtschaft
Welche Strategien gibt es zur Verbesserung des Wasserhaushalts und des Mikroklimas in der Landwirtschaft? Die neue Broschüre des Bundeszentrums für Landwirtschaft (BZL) widmet sich dieser aktuellen Thematik und stellt Ansätze vor, wie die Wasseraufnahme und -speicherfähigkeit auf landwirtschaftlichen Flächen durch angepasste Bewirtschaftung erhöht werden kann. Diese Broschüre richtet sich an Landwirtinnen und Landwirte, Beraterinnen und Berater sowie Multiplikatorinnen und Multiplikatoren. Sie zeigt auf, welche landwirtschaftlichen Strategien des Flächenmanagements zur Verfügung stehen, um den Wasserrückhalt in den Flächen zu steigern, Erosion zu verringern und die Landschaft klimaresilienter zu gestalten.
Ceres Award - Klaus-Peter Lichtinger aus Laberweinting ist Schweinehalter des Jahres
Klaus-Peter Lichtinger ist nicht nur Ferkelerzeuger und Mäster schlechthin. Der 36-jährige Schweinehalter aus dem niederbayerischen Laberweinting ist Mitinitiator der Initiative Sauguad
, einem innovativen Pilotprojekt des Ferkelerzeugerrings Landshut, deren 2. Vorsitzender der junge Landwirt ist. Mit dem Projekt wollen er und seine Mitstreiter die regionale Schweinefleischvermarktung stärken und gleichzeitig Tierwohl und Wertschöpfung in den Betrieben voranbringen. Für den engagierten Schweinehalter, der rund 130 Sauen und 880 Mastschweine im geschlossenen System hält und rund 80 ha Ackerland für die eigene Futterproduktion bewirtschaftet, zählt dazu auch die Mast und spezielle Vermarktung von unkastrierten Jungebern bis zu einem Gewicht von etwa 75 kg, deren Fleisch sehr hochwertig ist. Klaus-Peter Lichtinger bietet seinen unkupierten Schweinen ein hohes Maß an Tierwohl, unter anderem reichlich Platz und viel Bewegung. Mit 30 abgesetzten Ferkeln pro Sau und Jahr und Masttagszunahmen von rund 900 g gehört er zu den wirtschaftlich führenden Betrieben im Erzeugerring.
Ceres Award - Theresa Ungru aus Hörstel ist Landwirtin des Jahres 2026
Theresa Ungru aus Hörstel ist zur Landwirtin des Jahres 2026
gekürt worden. Bei der Nacht der Landwirtschaft
in Berlin gewann sie den CERES AWARD sowie die Kategorie Unternehmerin. Die Jury überzeugte sie mit ihrem ganzheitlichen Betriebskonzept, das Tierwohl, regenerativen Ackerbau, erneuerbare Energien und regionale Verantwortung verbindet. Seit 2012 leitet Ungru den Familienbetrieb Hof Ungru in Hörstel-Dreierwalde mit knapp 2.000 Mastplätzen und 110 Hektar Ackerfläche. Darüber hinaus engagiert sie sich als Mitgeschäftsführerin zweier Bürgerwindparks mit 18 Windkraftanlagen und war maßgeblich an der Gründung des Bürgerenergieverbunds Steinfurt beteiligt. Als Gesamtsiegerin erhält sie 20.000 Euro Preisgeld, für den Kategoriesieg weitere 1.000 Euro. Sie ist die dritte Frau, die mit dem Titel Landwirtin des Jahres
ausgezeichnet wurde. Ihr unternehmerisches Motto lautet: Stillstand ist Rückschritt.
