BRS News Schwein

22.01.2026

Stellungnahme Eckpunktepapier VVO

Der Bundesverband Rind und Schwein (BRS) hat eine Stellungnahme zur geplanten Anpassung der Viehverkehrsverordnung (VVVO) veröffentlicht. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem angehängten Dokument.

 
21.01.2026

BZL: Schweinehaltung - Warum geben immer mehr Betriebe auf?

Die deutsche Schweinehaltung steck in der Krise: Immer mehr Betriebe geben auf – in den vergangenen 15 Jahren hat sich ihre Zahl mehr als halbiert. Das Bundesinformationszentrum Landwirtschaft (BZL) gibt in einem Beitrag einen Überblick über die Ursachen dieses tiefgreifenden Strukturwandels.

 
20.01.2026

Nutztierhaltung, Grünland und die GAP28 als Themen auf der Internationalen Grünen Woche

BRS - Die finanzielle Berücksichtigung von Nutztier- und Weidehaltern im Rahmen der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) 2028 stand im Mittelpunkt eines intensiven und konstruktiven Austauschs mit dem deutschen Bauernverband (DBV) und seiner Generalsekretärin Stefanie Sabet, dem Fachbereichsleiter Tierische Erzeugung Roger Fechler, Juliane Petri vom Deutschen Grünlandverband, Thomas Wiese, Vorsitzender von Mutterkuh NRW und unserem stellv. Geschäftsführer Stephan Schneider. Wir als BRS unterstützen zwar grundsätzlich die Forderungen des Grünlandverbandes und des DBV, fordern aber darüber hinaus eine grundsätzliche Förderung der Nutztierhaltung, also eine gesonderte Prämie auf Flächen, die der tierischen Ernährung dienen. Produkte aus der Nutztierhaltung sind und bleiben ein wichtiger Faktor der Ernährungssicherheit. Wollen wir auch in Zukunft die reale Nachfrage nach Milch- und Fleischprodukten mit heimischen Nahrungsmitteln autark bedienen, muss dieser Teil der Ernährungssicherheit aufgrund der im Vergleich zu anderen Agrarprodukten nochmals höheren Ansprüche an Tier-, Klima- und Umweltschutz zusätzliche Prämien erhalten. Dieser Punkt wird in der Diskussion zu GAP28 eine Grundforderung des BRS bleiben. Wir hoffen auf die Unterstützung vieler anderer Verbände!

 
20.01.2026

Bauernproteste in Europa: Forschungsteam analysiert Motive und politische Reaktionen in vier Ländern

Mit Traktoren, Bannern und Blockaden machten Landwirtinnen und Landwirte Anfang 2024 unmissverständlich deutlich, dass sie mit der aktuellen Situation in der Landwirtschaft mehr als unzufrieden sind. Welche Gründe stehen hinter der Unzufriedenheit? Ein internationales Forschungsteam unter Leitung der Universität Göttingen hat erstmals systematisch Aussagen der Landwirtinnen und Landwirte ausgewertet. Online-Befragungen unter 2.232 Betrieben in Deutschland, Frankreich, Belgien und den Niederlanden ergaben: Die Motive der Proteste unterscheiden sich deutlich zwischen den Ländern, und politische Reaktionen greifen diese Vielfalt nur teilweise auf. Während in Deutschland vor allem Bürokratie kritisiert wird, stehen in Frankreich finanzielle Belastungen im Vordergrund. In Belgien gibt es eine breite Mischung verschiedener Beschwerden und in den Niederlanden herrscht Unmut über das politische Umfeld vor.

 
20.01.2026

BIG Challenge 2026: Landwirtschaft zeigt Herz

BigChallenge2026

Der bundesweite Verein BIG Challenge - Aktiv gegen Krebs e.V. ist ein von Landwirten gegründeter Verein, der sich im Kampf gegen Krebs engagiert. Mit der BIG Challenge 2026 setzen landwirtschaftliche Betriebe, Firmen und Organisationen aus dem vor- und nachgelagerten Bereich sowie dem ländlichen Raum erneut ein starkes Zeichen: Beim bundesweiten Benefiz-Sportevent in Kevelaer am 20.6.2026 werden beim Radfahren, Laufen und Walken gemeinsam Spenden für die Krebsforschung gesammelt. Die BIG Challenge ist ein Gemeinschaftsevent, bei dem sich Menschen aus Landwirtschaft und dem ländlichen Raum beteiligen. Der Vorstand sowie das Organisationsteam betonen: Krebs betrifft uns alle. Die BIG Challenge verbindet sportliches Engagement mit gelebter Solidarität mit Krebspatienten.

 
19.01.2026

Nutztier-Forum 2026 "Der Tierhaltung eine Zukunft geben"

Am 26. und 27. Februar 2026 findet im Tagungszentrum des Forschungsinstitutes für Nutztierbiologie (FBN) in Dummerstorf das Nutzttier-Forum 2026 zum Thema Der Tierhaltung eine Zukunft geben statt. Im Mittelpunkt steht die tiergerechte Aufzucht von Kälbern und Ferkeln – als Grundlage für eine zukunftsfähige Nutztierhaltung. In Fachvorträgen und im Austausch werden u. a. thematisiert: Bedürfnisse von Kälbern und Ferkeln, pränatale Einflüsse auf Entwicklung und Wohlbefinden, Fütterung und Zuchtplanung als Schlüsselfaktoren für Tiergesundheit. Expert:innen aus Forschung und Praxis geben Einblicke in den aktuellen Stand der Wissenschaft und laden zur Diskussion ein.

 
19.01.2026

Neue Ausgabe des DRV-Magazins ko:operativ

Der Deutsche Raiffeisenverband bringt zweimal jährlich seine Verbandszeitschrift ko:operativ heraus. In der Sonderausgabe zur Grünen Woche werden politische Vorhaben eingeordnet, wird über Vertrauen und weniger Bürokratie mit Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer gesprochen und aufgezeigt, was die GMO‑Diskussion für Betriebe bedeutet. Dazu kommen praktische Einblicke und ein kompakter Überblick zu rechtlichen Änderungen 2026.

 
19.01.2026

Initiative Tierwohl: künftig drei Tierwohlprogramme

Die Initiative Tierwohl (ITW) hat am 15.01. auf der Grünen Woche bekanntgegeben, dass dass sie neben ihrem weit verbreiteten Tierwohlprogramm in der Haltungsform Stufe 2 zwei weitere Programme einführt. Ab März 2026 können sich Hähnchen-, Puten- und Schweinemäster für die Programme Initiative Tierwohl Frischluftstall in Haltungsform Stufe 3 und Initiative Tierwohl Auslauf in Haltungsform Stufe 4 anmelden. Voraussichtlich ab April 2026 finden dann die ersten Audits auf den Betrieben statt. Entsprechende Programme für die Rinderhaltung plant die ITW ebenfalls zeitnah umzusetzen.

 
15.01.2026

Haltungsform veröffentlicht Jahreszahlen: Verschiebung zu höheren Stufen

Die Initiative Tierwohl GmbH (ITW) hat heute aktuelle Zahlen zur Haltungsformkennzeichnung veröffentlicht. Diese zeigen die Verteilung des Produktangebots in den fünf Haltungsstufen für verschiedene Tierarten. Die Daten basieren auf den gemeldeten Verkaufsmengen der am Lebensmitteleinzelhandel (LEH) teilnehmenden Unternehmen und werden regelmäßig kommuniziert, um transparente Einblicke in die Entwicklung der Tierhaltung in Deutschland zu gewähren. Ein Vergleich der Jahre 2023 und 2024 zeigt eine Verschiebung von Stufe 2 hin zu Stufe 3. Diese positive Entwicklung zugunsten des Tierwohls ist maßgeblich auf Initiativen des Einzelhandels zurückzuführen. Die im Jahr 2024 neu eingeführte Stufe 5 Bio weist bei Rind sowie bei Milch- und Molkereiprodukten einen stabilen Marktanteil auf. Die veröffentlichten Zahlen beziehen sich auf das Gesamtjahr 2024.