BRS News Schwein

25.09.2026

Tierische Veredelung stärken – Ernährungssicherung gewährleisten

Der Bundesverband Rind und Schwein (BRS) spricht sich dafür aus, die gekoppelte Einkommensstützung in der GAP 2028–2034 gezielt um eine Veredelungskomponente für relevante Nutztierarten weiterzuentwickeln. Tierhaltende Betriebe sollen damit entsprechend ihrer Leistungen für Ernährungssicherung, Grünlandnutzung und weitere ökologische Funktionen stärker berücksichtigt werden.

 

vollständige Pressemitteilung mit den Forderungen des BRS finden Sie nachfolgend.  
 
25.09.2026

Computer Vision erkennt stressbedingte Verhaltensänderungen bei Schweinen

Forschende aus Südkorea und Bangladesch haben ein System entwickelt, das mithilfe von Computer Vision und maschinellem Lernen Verhaltensveränderungen bei Schweinen erfassen kann. Die Ergebnisse zeigen Potenzial für eine automatisierte Erkennung von Belastungssituationen wie Hitzestress, unzureichender Belüftung und Infektionen.

 
24.09.2026

Schleswig-Holsteins Landwirtschaftsministerin Schmachtenberg stellt Ernährungssicherheit und Zukunftsfähigkeit der Betriebe in den Mittelpunkt

Beim Landesbauerntag hat Schleswig-Holsteins Landwirtschaftsministerin Cornelia Schmachtenberg die Bedeutung leistungsfähiger landwirtschaftlicher Betriebe für die Ernährungssicherheit betont. Angesichts von Kriegen, gestörten Lieferketten und Klimarisiken brauche Schleswig-Holstein eine starke heimische Landwirtschaft und verlässliche Rahmenbedingungen. Schmachtenberg sprach sich für eine verlässliche und ausreichend ausgestattete Gemeinsame Agrarpolitik, eine angemessene Honorierung zusätzlicher Leistungen für Tierwohl, Klima- und Umweltschutz sowie für den Abbau unnötiger Bürokratie aus. Gemeinsam mit Landwirtschaftskammer und Bauernverband arbeitet das Land bereits an konkreten Entlastungen für die Betriebe. Auch die Tierhaltung sei ein wichtiger Bestandteil der heimischen Landwirtschaft: Rund 71 Prozent der landwirtschaftlichen Betriebe in Schleswig-Holstein halten Nutztiere. 2023 entfielen 52 Prozent des landwirtschaftlichen Produktionswerts auf tierische Erzeugnisse.

 
24.09.2026

Ernährungssicherheit: Drei Anträge im Bundestagsausschuss abgelehnt

Der Ausschuss für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat hat drei Anträge zur Stärkung der Ernährungssicherheit in Deutschland abgelehnt. Zur Abstimmung standen zwei Anträge der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen sowie ein Antrag der AfD-Fraktion. Die Grünen forderten unter anderem eine stärkere ressortübergreifende Betrachtung der Ernährungssicherheit als Teil der Krisen- und Sicherheitspolitik. Im Mittelpunkt standen dabei eine krisenfeste Lebensmittelversorgung, klimaangepasste Landwirtschaft, Wassermanagement sowie die Entwicklung robuster und standortangepasster Sorten. Der AfD-Antrag zielte darauf ab, Ernährungssicherheit im Grundgesetz als Staatsziel zu verankern. Zudem sollten landwirtschaftliche Flächen und damit die heimischen Produktionsgrundlagen dauerhaft gesichert werden. Für die beiden Anträge der Grünen stimmten neben den Antragstellern die Abgeordneten der Linken. CDU/CSU, SPD und AfD lehnten sie ab. Der AfD-Antrag erhielt ausschließlich die Stimmen der eigenen Fraktion; CDU/CSU, SPD, Grüne und Linke stimmten dagegen. Damit fand keiner der drei Vorschläge im Ausschuss eine Mehrheit.

 
24.09.2026

ISN fordert Risikoausgleichsrücklage anlässlich der Agrarministerkonferenz

Die ISN Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands e.V. fordert anlässlich der Agrarministerkonferenz eine schnelle Einführung der steuerfreien Risikoausgleichsrücklage und die dauerhafte Entfristung der Gewinnglättung. Die wirtschaftliche Lage vieler Schweinehalter sei angespannt: Sinkende Preise sowie hohe Produktions- und Energiekosten belasteten die Betriebe erheblich. Aktuell fehlten rund 55 Euro Erlös je Schwein. Die Betriebe brauchen jetzt finanzielle Luft zum Atmen, betont ISN-Geschäftsführer Torsten Staack.

 
21.09.2026

Digitaler Datenaustausch: Zwischenbilanz zur Vernetzung in der Landwirtschaft

Mitte September 2026 zogen die elf vom BMLEH geförderten Verbundforschungsprojekte zur Verbesserung des digitalen Datenaustauschs in der Landwirtschaft in Bonn eine Zwischenbilanz. Im Fokus steht die bessere Vernetzung digitaler Systeme entlang der landwirtschaftlichen Wertschöpfungskette. Drei projektübergreifende Arbeitsgruppen entwickeln dazu Lösungen für Datenräume, Schnittstellen, Sensorik und praxisnahe Anwendungen. Erste Ergebnisse zeigen, wie Sensordaten künftig einfacher ausgetauscht und genutzt werden können. Damit sollen digitale Technologien schneller in die Praxis gelangen und Arbeitsabläufe effizienter und verlässlicher werden.

 
21.09.2026

Rainer: Neustart mit der Türkei im Agrarhandel

Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer reiste als erster deutscher Landwirtschaftsminister seit zehn Jahren in die Türkei. Im Mittelpunkt seines Antrittsbesuchs standen die Vertiefung der Zusammenarbeit im Agrar- und Lebensmittelsektor sowie der Ausbau der Handelsbeziehungen. In Ankara unterzeichneten Rainer und sein türkischer Amtskollege Ibrahim Yumakli eine gemeinsame Absichtserklärung. Rainer betonte, die Zusammenarbeit solle neuen Schub für deutsche Agrar- und Ernährungsexporte bringen. Geplant sind unter anderem ein Ausbau des Handels mit Gütern und Technik sowie eine stärkere Forschungskooperation.

 
21.09.2026

Bauernhof-Erlebnispädagogik in NRW - LandWissen mit allen Sinnen erfahren

Einblicke in die vielseitigen Kursangebote der qualifizierten Bauernhofpädagoginnen und Bauernhofpädagogen bietet die neu aufgelegte Broschüre "Bauernhof-Erlebnispädagogik in NRW". 117 Betriebsleiterinnen und Betriebsleiter präsentieren ihr Angebot und stellen ihren persönlichen Beitrag zum nachhaltigen Handeln vor.

 
21.09.2026

KTBL Wirtschaftlichkeitsrechner Tier - inhaltlich und technisch weiterentwickelt

Der KTBL-Wirtschaftlichkeitsrechner Tier" vom Kuratorium für Technik und Bauwesen in der Landwirtschaft e.V. unterstützt bei der Planung und Kalkulation konventioneller und ökologischer Produktionsverfahren in der Nutztierhaltung. Die kostenfreie Online-Anwendung eignet sich für die betriebliche Praxis ebenso wie für Ausbildung, Studium und wissenschaftliche Betrachtungen. Für zahlreiche Tierarten und Produktionsrichtungen wie Aufzucht und Mast lassen sich Produktionsverfahren individuell anpassen. Preise und Mengen können verändert und verschiedene Varianten kalkuliert werden. Der Rechner ermittelt unter anderem Leistungen, Direktkosten, Deckungsbeiträge, Arbeitszeitbedarf und Arbeitserledigungskosten. Ergänzend bietet die Anwendung Verlinkungen zur KTBL-Anwendung BauKost". Dort finden sich Informationen zu Stallgebäuden, Investitionsbedarf, Baukosten und Haltungsverfahren.

 
21.09.2026

Finanzämter in Mecklenburg-Vorpommern werden Anträge landwirtschaftlicher Betriebe vorrangig bearbeiten

Die landwirtschaftlichen Betriebe in Mecklenburg-Vorpommern sehen sich derzeit mit wirtschaftlichen Herausforderungen konfrontiert. Gestiegene Produktionskosten und Mindererträge bei einzelnen wirtschaftlich bedeutsamen Kulturen – insbesondere beim Winterraps – belasten die Ertragslage und können zu Liquiditätsengpässen führen. Das Ministerium für Finanzen und Digitalisierung Mecklenburg-Vorpommern hat die Finanzämter des Landes deshalb angewiesen, Anträge auf Herabsetzung steuerlicher Vorauszahlungen sowie auf Stundung fälliger Steuerzahlungen vorrangig zu bearbeiten.