BRS News Schwein

04.05.2026

ISN-Umfrage zur Nämlichkeit in der ITW

AgE - Bei der Initiative Tierwohl (ITW) droht mit der verpflichtenden Nämlichkeit ab 2027 ein erheblicher Einbruch der Tierzahlen. Diese Schlussfolgerung hat die Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands (ISN) aus den Ergebnissen einer Umfrage gezogen, die sie im März unter Sauenhaltern und Schweinemästern durchgeführt hat.

 
04.05.2026

Kabinett beschließt Änderung des Düngegesetzes

Das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) möchte ein stärker am Verursacherprinzip orientiertes System für die Düngung unserer Äcker und Felder, insbesondere in mit Nitrat belasteten Gebieten, auf den Weg bringen. Mit der Änderung des Düngegesetzes soll die Rechtsgrundlage für das dafür erforderliche Wirkungsmonitoring der Düngeverordnung geschaffen werden. Das Kabinett hat heute dem von Bundesminister Alois Rainer vorgelegten Entwurf zugestimmt.

 
04.05.2026

Kabinett beschließt verpflichtende Videoüberwachung in Schlachthöfen

Das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) treibt die Einführung einer verpflichtenden Videoüberwachung in Schlachthöfen voran. Der dafür nötige Entwurf zur Novellierung des Tierschutzgesetzes wurde heute vom Bundeskabinett verabschiedet. Ziel ist es, den Tierschutz weiter wirksam zu stärken und bestehende Kontrolllücken zu schließen. Die verpflichtende Videoüberwachung soll künftig dazu beitragen, tierschutzrelevante Vorgänge in Schlachtbetrieben transparenter zu machen und Verstöße konsequent abzustellen. Mit dem vorgelegten Vorschlag wird ein Vorhaben aus dem Koalitionsvertrag umgesetzt.

 
04.05.2026

Stellungnahme der Verbändeallianz zur 3. Änderung des TierHaltKennzG

Der aktuelle Entwurf zur 3. Änderung des Tierhaltungskennzeichnungsgesetzes greift viele Forderungen auf, die die Verbändeallianz aus BRS, BVLH, DBV, DRV und ISN schon im Herbst 2025 formuliert hatten. Abbau unnötiger Bürokratie, der Einbezug des Außer-Haus-Verzehrs und die Stärkung der Position der deutschen Sauenhaltung seien an dieser Stelle nur exemplarisch aufgeführt. Jedoch gibt es erneut auch Nachbesserungsbedarf.

 
30.04.2026

EU-Mercosur-Abkommen tritt ab 1. Mai vorläufig in Anwendung

Das Handelsabkommen zwischen der EU und den Mercosur-Staaten kann ab dem 1. Mai 2026 vorläufig angewendet werden. Wie die European Commission auf ihrer Homepage mitteilt, wurden die Partnerländer über die vorläufige Anwendung des Interims-Handelsabkommens informiert. Damit können erste Handelserleichterungen wie der schrittweise Abbau von Zöllen greifen, während die vollständige Ratifizierung innerhalb der EU noch aussteht.

 

 

 
30.04.2026

Rapsextraktionsschrot stabil verfüttert

Den Ergebnissen des deutschlandweiten Monitorings der Fütterungsreferenten aus dem Jahr 2025 zufolge wurde Rapsextraktionsschrot stabil verfüttert. Der Winterrapsanbau zur Ernte 2026 wurde ausgeweitet: Mit 1,10 bis 1,15 Millionen Hektar liegt die Aussaatfläche leicht über der diesjährigen Erntefläche. Gute Erträge dürften die Landwirte dazu bewogen haben, ihre Anbauplanung entsprechend anzupassen. Hinzu kam, dass die Bedingungen Ende August bis Anfang September größtenteils günstig waren. Das berichtet die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e.V. in ihrer Prognose zur Anbauentwicklung für das Jahr 2026.

 
30.04.2026

Sicherung der Agrarverwaltung trotz Haushaltskürzungen

SuS, Ausgabe 2.2026 - Die Kürzungen im Bundeshaushalt 2026 betreffen nicht nur Förderprogramme, sondern auch Personalstellen in Ministerien und Behörden, die sich mit Landwirtschaft und Tierhaltung beschäftigen. Gestrichene Stellen bedeuten, dass Verantwortlichkeiten und Aufgaben neu verteilt werden müssen. Durch die Sparmaßnahmen sind unter anderem das Bundesprogramm Umbau der Tierhaltung (BUT) sowie Fördermaßnahmen in Digitalisierung und Innovationsprogramme betroffen, die weniger Mittel erhalten oder vorzeitig beendet werden.

 
30.04.2026

Regionalisierungsabkommen mit China voranbringen

SuS, Ausgabe 2.2026 - Bundeskanzler Friedrich Merz hat wichtige Vorarbeit für ein Regionalisierungsabkommen mit China geleistet. China war über viele Jahre einer der bedeutendsten Absatzmärkte für deutsches Schweinefleisch. Ein neues Abkommen könnte dazu beitragen, diesen Markt perspektivisch wieder zu erschließen und Exporte erneut zu ermöglichen. Auch Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer setzt darauf, internationale Märkte zu stärken, um die Erlössituation der Landwirte zu verbessern und der Branche mehr Stabilität zu geben – so aktuell geschehen in Südafrika, wo sich der Minister ebenfalls für die Ausarbeitung eines Regionaliserungsabkommens einsetze. Der Bundesverband Rind und Schwein e.V. (BRS) beteiligte sich an der Wirtschaftsdelegation und wirkte daran mit, Exportzertifikaten zu finalisieren.

 
30.04.2026

ITW-Haltungsform 3 und 4 – Futter-Regionalität als weitere Hürde?

SuS, Ausgabe 2.2026 - Die Initiative Tierwohl (ITW) hat einen Kriterienkatalog erarbeitet, um auch die sogenannten höheren Haltungsformen (Frischluftstall, Auslauf/Weide) abdecken zu können. Grundlage hierfür ist unter anderem die QS-Haltungsform. In dieser sind die Kriterien Regionalität und GVO-Freiheit bereits seit Langem verankert.

 
30.04.2026

BUT-Gelder reichen voraussichtlich nicht aus

SuS, Ausgabe 2.2026 - Das Bundesprogramm zum Umbau der Tierhaltung (BUT) läuft Ende August 2026 aus. Ob die Antragsfrist doch noch einmal verlängert wird, ist immer wieder Diskussionsthema. Ein konkreter Entwurf hierfür liegt jedoch nicht vor und nach Einschätzung des Bundesverbands Rind und Schwein e.V. (BRS) sollte auch nicht mehr darauf spekuliert werden.